Die Solarinitiative Schwedt hat das ehrgeizige Ziel, noch in diesem Jahr eine 14 Kilowatt starke Photovoltaik-Anlage auf das Dach des neuen Feuerwehrdepots im Ortsteil Kunow zu errichten. Die Solarinitiative machte in einer Auftaktveranstaltung am Montag abend auf die Chance aufmerksam, dass über solche Gemeinschaftsanlagen auch Schwedter, die über kein eigenes Dach und große Ersparnisse verfügen, ihren Beitrag zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes leisten können. Nach den Erfahrungen vergleichbarer Anlagen etwa in Eberswalde können die Gesellschafter über eine Laufzeit von 20 Jahren, für die das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Einspeisungsvergütung garantiert, Renditen um die fünf Prozent für ihr investiertes Kapital erwarten. In Schwedt haben am gleichen Abend der Veranstaltung acht Teilnehmer ihre Bereitschaft erklärt, mit einem Betrag zwischen 500 und 10 000 Euro Mitgesellschafter zu werden.
Wir finden, dass ein solches Projekt auch in Templin Wurzeln schlagen kann.
Infoquelle: MOZ 16.10.2008



Dazu paßt eine Forderung der Grünen, dass Brandenburg seinen Strombedarf ab 2020 komplett durch durch erneuerbare Energien decken soll. Damit wäre die Schwedter Initiative ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um diese Forderung zu erfüllen.
Es wäre nützlich, alle verfügbaren alternativen Energien in das Hy- bridkraftwerk einzubeziehen. Bei windschwachen Hochdruckwetterla- gen steht viel Sonnenenergie zur Verfügung und umgekehrt. Sie ergänzen sich also. Auch Biogas sollte mit herangezogen werden. Dieser Energiemix sollte via Elektrolyse in Wasserstoff als stabilen Energieträger umgewandelt werden. So werden Einzelkomponenten- schwankunkungen bei der alternativen Enrgiegwinnung ausgeglichen. Als Windgeneratoren sollten leistungsfähige Savoniusrotoren verwendet werden, da diese kaum störende Betriebsgeräusche verur- sachen und keine Schattenwirkungen aufzeigen. Ferner sollte beim Hybridkraftwek die Erdwärme, wärmepumpengestützt, mit Verwendung finden. — Das wäre nach meiner Meinung ein leistungs- fähigeres Hybridkraftwerk. Auch die Geothermie sollte in ein solches Hybridkraftwerk mit einbezogen werden.
Das ist meine Meinung dazu.
Siegmund Letz