Am Wochenende machte ich einen Abstecher nach Eberswalde. Und als Souvenir landete ein Barni in meiner Tasche. Ich bekam ihn für zwei Kaffee, die ich beim Bäcker kaufte.
Der Barni ist ein Tauschtaler. Für Einkäufe in teilnehmenden Geschäften erhält man die Barni-Taler, welche man dann gegen Prämien bei diesen Geschäften umtauschen kann. Insofern unterscheidet sich dieses Prämienmodell nicht von anderen wie Payback, der Deutschlandcard oder Happy Digits.
Im Gegensatz zu den oben genannten Prämienanbietern wird der Barni jedoch nur lokal verwendet und damit werden die Kunden belohnt, die regional einkaufen bzw. die Geschäfte des örtlichen Einzelhandels aufsuchen.
Der erste Barni wurde im April 2004 herausgegeben und geht auf eine Idee des Apothekers Dirk Amelung zurück. Mittlerweile gibt es mehr als 100 verschiedene Motive, die von der Bevölkerung gesammelt oder auf Tauschbörsen gehandelt werden.
Aber auch wenn diese Tauschtaler nicht in Prämien zurückgetauscht werden, so erfüllen sie dennoch ihren Zweck: Der Einzelhandel profitiert davon.
Quellen:
http://www.barniinfo.de/
http://eberswalde.wikia.com/wiki/Barni



Ich hatte davon schon mal gehört, war aber skeptisch, ob sich das durchsetzen können würde. Wäre ja mal interessant zu wissen, ob und wie das in anderen Regionnen funktioniert.
Die Idee einer regionalen Währung (auch Regionalgeld oder Regiogeld genannt) gibt es schon länger. Ich kann mich entsinnen, das ich Anfang des Jahrtausends (klingt das hochtrabend) von einer Währung in Bremen oder so gelesen habe, die Ronald oder Roland hieß. Die Idee dahinter ist die Ankurbelung der regionalen Wirtschaftskreisläufe, was wohl gut funktioniert. Teilweise sollen sogar Banken bzw. Sparkassen mitmachen.
Ich finde es gut, dass es sowas in Brandenburg auch gibt. Wäre toll, wenn sowas auch in der Uckermark aufgegriffen würde. Der Name der Währung steckt ja schon im Namen der Region: Uckermark.