Diese Phrase fĂ€llt immer wieder mal, wenn Politiker zum Thema âArbeitsmarktâ befragt werden. Klar ist, dass es ohne eine gewisse Eigeninitiative nicht geht. Allerdings ist das leichter gesagt als umgesetzt.
So wurden im letzten Jahr in Brandenburg zwar 1800 Unternehmen mehr gegrĂŒndet, als aufgegeben wurden, dem gegenĂŒber steht aber ein RĂŒckgang der SelbstĂ€ndigen um 1500 Personen.
Im Jahr 2007 sah es Ă€hnlich aus. 23555 Gewerbe wurden an-, 22040 abgemeldet. Das bedeutet eine Zunahme der Unternehmensanzahl von 1,01 % (bei insgesamt ca. 150927 Unternehmen in Brandenburg. Allerdings ist dieser Zuwachs an Gewerbebetrieben im Land nicht gleichmĂ€Ăig verteilt.
Die gröĂte Zuwachsrate erreichten die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Oberhavel mit ca. 2,66 und 2,91%. DemgegenĂŒber schrumpft die Anzahl der Unternehmen in den Landkreisen Elbe-Elster (-1,22 ) und Uckermark (-2,21 ) , welche neben den StĂ€dten Brandenburg (-0,2%), Cottbus (-0,68%) und dem Spree-NeiĂe-Kreis
(-0,06%) die einzigen Kreise mit negativer Entwicklung sind.
Hat man diese Zahlen im Hinterkopf, so ist die Geschichte des Drehers Manfred Markhoff aus Templin umso bemerkenswerter. Aus einer Ich-AG hat sich hier ein Ein-Mann-Unternehmen gebildet, welches vor allem durch seine lokalen Kundenstamm gute Chancen hat, noch lÀnger zu bestehen.
Quellen:
Artikel ĂŒber die degut:
http://www.berlinews.de/artikel.php?15287
Statistisches Jahrbuch 2007:
http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/
âAus Ich-AG wird privater Ein-Mann-Betriebâ:
http://www.wirtschaftsmagazin-ostbrandenburg.de/content/artikel/1317.html


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