Entgegen aller Trends wächst die Gemeinde Berkholz-Meyenburg unablässig. Die Anfragen sind so stark, dass man jetzt wieder einen Bauherrentag einführt. Der soll die noch verfügbaren privaten und kommunalen Flächen vermarkten.
In Berkholz und Meyenburg werden freie Bauflächen immer knapper.
Vor der Situation stand die Gemeindevertretung schon mehrfach in den vergangenen 20 Jahren. Meist wurde dann ein weiteres Wohngebiet freigegeben, um Häuslebauern eine Chance zu geben. Auf diese Weise explodierten die Einwohnerzahlen. Denn es sind bis heute meist junge Familien mit Kindern, die den Weg aus der Stadt aufs Land suchen.
Doch jetzt wird es tatsächlich eng. Die Gemeinde darf durch die vom Land beschlossenen Restriktionen im Landesentwicklungsplan nur noch wenige Neubauten jährlich zulassen. Was anderenorts durch die demografische Entwicklung kein Problem darstellt, beengt die Abgeordneten von Berkholz-Meyenburg in ihrer Entscheidungsfreiheit.
Bisher gaben Neusiedler meist moderate Baupreise, günstige Lagen und eine durchweg offene Bauweise als Gründe für ihren Zuzug an. Die meisten stammen aus der benachbarten Stadt Schwedt. Doch auch Interessenten aus den Altbundesländern, die in der Industrie eine Arbeit gefunden haben, suchen den Weg ins Umland.
Quelle: moz-online.de 19.06.09


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