Gleich vorweg, die ePetition hat leider nicht die nötigen 50 000 Stimmen erhalten, die sie brauchte. Allerdings haben sich in den 10 Wochen, in denen abstimmt werden konnte immerhin mehr als 28 000 gegen die weitere Privatisierung der Gewässer in den neuen Bundesländern durch die BVVG ausgesprochen. Gerade in den letzten beiden Tagen gab es nocheinmal einen ungeheuren Zuwachs bei den Mitzeichnern. Hier gaben allein 14 000 ihre Stimme gegen die Privatisierung ab.
Der BUND will gerade den Schwung der letzten Tage der ePetition Nutzen, um das Anliegen weiter zu verfolgen. Die Petition wird auf schriftlichem Weg weiter geführt. Auf www.bund-brandenburg.de können die Unterschriftenlisten heruntergeladen werden. Der Petitionsausschuß wird sich nach der Sommerpause mit dem Thema beschäftigen. Je mehr Unterschriften gesammelt werden können, gesto ernster wird das Thema im Ausschuß behandelt.
In den neuen Bundesländern wurden innerhalb der letzten sieben Jahre rund 10.000 Hektar Seen und Teiche privatisiert. Mit den bisher verkauften Gewässern hat die BVVG 15 Mio. Euro eingenommen. In den nächsten Jahren wird die BVVG weitere 15.000 Hektar Seen verkaufen. Derzeit stehen der Schulzensee bei Fürstenberg (6,25 ha) und der Fahrländer See bei Potsdam (ca. 250 ha) zum Verkauf. Es werden immer nur wenige Seen gleichzeitig zum Verkauf angeboten. Damit bleibt der Kaufpreis hoch und der Protest regional begrenzt.
Unterstützt wird die Aktion vom Nabu (Naturschutzbund) mit seinem 100 Seenprogramm. 21 Seen besitzt der Nabu bereits. Eine Vorstoß der Grünen im Bundestag zum Stop der Privatisierung stieß in den Fachausschüßen leider auf Ablehnung.
Unsere Enpfehlung lautet daher, Listen ausdrucken selbst, von Verwandten, Freunden und Bekannten unterschreiben (lassen) und zurücksenden an den BUND. Auf das wir morgen noch in unseren Brandenburger Gewässer baden können.
Hier gehts zu den Listen: Gewaesserprivatisierung-1
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