Die Linke hat mit dem Austieg aus der Braunkohleförderung in Brandenburg massiv Wahlwerbung betrieben. In den betroffenen Regionen im südlichen Brandenburg, sind über dieses Thema sogar einige Landtagsabgordnete in den Landtag gewählt worden.
In den Koalitionsverhandlungen mit der SPD ist die Linke allerdings eingeknickt. Die Braunkohle soll weiter abgebaut werden. Nach dem Willen der SPD soll damit auch die sogenannte CCS Technik eingeführt werden, die CO2 Depots unter der Erde vorsieht. Hinzu kommt, dass mindestens fünf Ortschaften dem Bergbau zum Opfer fallen.
An der Basis der Linken, bei den Wählern und bei den Naturschützverbänden breitet sich der Unmut über das einknicken bei den Verhandlungen aus. Campact und brandenburger Naturschutzverbände haben in Zuge dessen einen email Protesaktion eingerichtet.
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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Zuhause in Brandenb., Jörg Müller erwähnt. Jörg Müller sagte: RT @ZiBeV Linke ist beim Ausstieg aus der Braunkohleverstromung eingeknickt http://bit.ly/H6gue Ich denke: dennoch wird es CCS nie geben. [...]
Das wäre ja zu begrüßen, aber im Moment ist doch noch alles offen, Leider.
man konnte das Wort “Entzauberung” ja gar nicht so schnell aussprechen, wie ….
Aber eigentlich haben sie es ja vorher schon deutlich gesagt: “SOZIAL – auch nach der Wahl”
Eine absolute Frechheit, was sich da SPD und LINKE leisten. Ich bin total enttäuscht. Zum Glück haben es die Grünen wieder in den Landtag geschafft. Man kann nur hoffen, dass deren Oppositionsarbeit ausreichend stark bei den Brandenburgern ankommt.
Meiner Meinung nach hat die Braunkohle nichts mehr in Brandenburg zu suchen. Es ist ein überholtes Modell der Energiegewinnung und dient nur Vattenfall zur weiteren Gewinnmaximierung. Arbeitsplätze bleiben dadurch nicht erhalten, zumindest langfristig nicht. Es findet massiver Raubbau an der Natur statt, ganze Landstriche werden verwüstet.
Wer sich noch kein Bild vom Braunkohletagebau machen konnte, sollte unbedingt mal das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld besichtigen. Hier ein paar Schnappschüsse. Die Förderbrücke war nur ein knappes Jahr im Betrieb (ein Bruchteil dessen, was normale Betriebszeiten betrifft) und hat die Natur trotzdem unwiederherstellbar zerstört. Es ist Wahnsinn, welch Aufwand betrieben wird, um Bodenschätze zu gewinnen, die dann wieder verbrannt werden.
Könntet ihr mal die Stellen der Vereinbarung einstellen, damit man sich ein genaues Bild machen kann?
Ich habe in den Artikel den Entwurf des Koalitionsvertrages eingefügt. Leider konnte ich ihn nur als PDF finden. Auf Seite 21 Zeile 901 geht es um das Thema Braunkohleverstromung.