Es scheint sich etwas zu tun in Wirtschaftsförderung der Uckermark. Nachdem über die letzten Jahre besonders Prenzlau und Schwedt dem Rest der Uckermark gezeigt haben, dass sich Wirtschaftsförderung lohnt, scheinen sich mit dem neuen Investment Center Uckermark (ICU) Bemühungen für die gesamte Region auszuzahlen.
Allein die Beschreibung der Standortfaktoren, wirft die Frage auf warum wurde damit nicht schon 20 Jahre früher begonnen. So beschreibt die UCI die Uckermark:
- Ausgezeichnete Autobahnanbindung: A11 (Berlin – Szczecin) und A 20 (Ostseeautobahn)
- Stündlich Zugverbindung von und nach Berlin (InterCity, RegionalExpress)
- Grenze zu Polen (vier Grenzübergänge), sehr guter Anschluss zur Metropole Szczecin (50 km)
- Industriestandort von internationaler Bedeutung (Petrolchemie- und Papierindustrie)
- Binnenhafen in Schwedt/Oder mit attraktivem Logistikangebot sowie leistungsfähige Wasserstraßen (Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, Oder-Havel-Kanal Berlin –Schwedt – Stettin)
- Industrie- und Gewerbeflächen: ca. 420 Hektar voll erschlossene freie Flächen zu günstigen Preisen
- Qualifizierte und hochmotivierte Arbeitskräfte
- Moderates Lohngefüge
- Gesundheitliche und soziale Betreuung auf hohem Niveau (Asklepios Klinikum Schwedt, Krankenhäuser in Prenzlau, Angermünde und Templin)
- Dynamische Tourismuswirtschaft mit den besten natürlichen Vorraussetzunge (Nationalpark Unteres Odertal, Naturpark Uckermärkische Seen, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin)
- Moderne Landwirtschaft mit ertragreichen Böden
Und tatsächlich scheinen sich die Bemühungen auszuzahlen. Karl-Heinz Schwellnus Chef der ICU GmbH verbucht wöchentlich zwei Investitionsanfragen aus aller Welt. Verhandlungen laufen z.B. über die Produktion von Terra Preta. Dahinter verbirgt sich ein Bio-Kohle-Substrat zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft. Die Verarbeitung von Wildfrüchten, ein Zimmermannsbetrieb, Solarthermie auf Hausdächern. Eine heimische Firma will neue Wertstoffe für die Holzindustrie herstellen. Konkret ist auch die Ansiedlung einer Hühnermastanlage. Ein anderer Unternehmer plant die Herstellung von Stoßdämpferölen, der nächste will kleine Boote produzieren. Für eine industrielle Buchbinderei fehlt ein Gebäude, dessen Boden tonnenschwere Maschinen aushält. Erst wenn die Investitionszusage an einem festgelegten Standort auf unterschrieben ist, wird der Vorgang abgelegt. Dennoch vieles bleibt in der Schwebe und vieles platzt in letzter Minute, aber der Weg ist der richtig!
Quelle. www.moz.de, www.ic-uckermark.de


Na da geht doch was in der Uckermark. Jetzt nur nicht auf halber Strecke stagnieren. Die Wirtschaftförderung und das Marketing müssen gerade jetzt noch einmal nen Schub bekommen. Was fehlt, ist ein Unternehmen mit großem Namen als Zugpferd. Ich bin mir sicher, dass dies alle Investoren, die jetzt noch zögern, motivieren würde.