Nachdem für die Direktwahl des Landrates in der Uckermark mehr als 17 000 Unterschriften zusammengekommen sind, hat der Kreistag gestern den Forderungen des Bürgerbegehrens nachgegeben. Die Wahl findet nun wie gefordert 2010 (voraussichtlich am 28. Februar) statt und die Uckermärker wählen ihren Landrat selbst und direkt.
Mit nur vier Gegenstimmen erkannte der Kreistag die Rechtmäßigkeit des Bürgerbegehrens an. Freude und große Erleichterung brach bei den Anwesenden Uckermärkern aus. «Wir haben unser Ziel erreicht. Es ist uns gelungen, viele Menschen aus der Uckermark wieder für Politik zu interessieren. Jetzt geht es darum, dass die Menschen im nächsten Jahr auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und den Landrat tatsächlich wählen», sagte der Sprecher der Bürgerinitiative, Wolfgang Pfeiffer.
Herr Wichmann von der CDU überrascht wiedereinmal mit seiner eigenen Sicht auf die Dinge: “Wenn der Kreistag den entsprechenden Beschluss nicht gefasst hätte, dann hätte der Kandidat mit dem Amtsbonus mit knapper Mehrheit gewonnen, Wichmann mit deutlichem Bezug auf Amtsinhaber Klemens Schmitz. Dessen Name stand bisher auf keiner Vorschlagsliste einer Partei. Erst jetzt haben alle Kandidaten eine faire Chance.”
Auch Gerd Regler von der FDP fährt den Erfolg der Initiative für sich ein: “Wir freuen uns, dass wir das Demokratieverständnis in der Uckermark in Schwung gebracht haben”. Herr Regler, habe ich da etwas nicht mitbekommen in den letzten Wochen?
Quelle: berlinonline.de, moz.de


Na das sind doch mal gute Nachrichten. Freut mich, dass das so ausgegangen ist.Herzlichen Glückwunsch.
Was die Politiker wieder daraus machen, bringt mich fast in Rage. Manchmal wünscht ich mir, durch pure Gedankenübertragung Backpfeifen verteilen zu können. Und zwar immer dann, wenn derartig verbaler Nonsens verbreitet wird.
Ja, dass mit dem Backpfeifen wünsche ich mir auch manchmal.
[...] Sieg des Bürgerbegehrens in der Uckermark [...]
[...] Sieg des Bürgerbegehrens in der Uckermark [...]
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