
Aussichtsreicher Kandidat für das Amt ist der Polizist André Rabe, der von der Wählergemeinschaft dem Bürger verpflichtet unterstützt wird. Rabe hat sich vor allem über sein Engagement beim Förderverein Hilfe gegen soziale Not Templin einen Namen gemacht.
Herr Rabe, was sind ihre persönlichen Motive für das Bürgermeisteramt zu kandidieren?
Ich habe in Templin einen allgemeinen “Stillstand” in der Entwicklung festgestellt, welcher der Stadt und seinen Bürgern schadet. In Templin gibt es schon über Jahre eine fehlende Wirtschaft an mittelständischen Unternehmen.Auf Grund der ständig hohen Arbeitslosigkeit von fast konstanten 20 % ist ein starker Wegzug junger Leute aus Templin zu verzeichnen. Übertriebener Bürokratismus und nur einseitige Bewilligung, Förderung und Umsetzung von Konzepten und Projekten hat viele gute ideenreiche “Köpfe” ausgebremst und verprellt. Es fehlt an Kinder- und Jugendeinrichtungen mit dem dazugehörigen fachlichen Personal. Eine Gleichstellung der eingemeindeten Dörfer zur Stadt Templin ist nicht feststellbar, ferner sind die Ortsteile auf sich alleine gestellt und erhalten kaum Unterstützung.
Was sind ihre persönlichen Motive für das Bürgermeisteramt zu kandidieren?
Ich habe einen Abschluss als Diplomverwaltungswirt und arbeite als Führungskraft (Vorgesetzter) in der Polizeiwache Templin. Ich bin politisch aktiv, sitze als parteiloser Abgeordneter im Kreistag in Prenzlau und in der Stadtverordnetenversammlung in Templin für die “Wählergemeinschaft den Bürgern verpflichtet”. Unter der Homepage www.wbv-templin.de stelle ich mich als Bürgermeisterkandidat vor. Ich bin Ausschussvorsitzender im Ausschuss Ordnung, Sicherheit und Brandschutz (Templin) und Ausschussmitglied im Bildungsausschuss (Templin). Weiterhin bin ich Ausschussmitglied im Jugendhilfeausschuss (Landkreis) und Ausschussmitglied im Kultur,- Bildungs- und Sportausschuss (Landkreis). Ich engagiere mich sozial ehrenamtlich als Vorsitzender des “Förderverein Hilfe gegen soziale Not Templin e.V.” Ich konnte in Templin das “Kaufhaus für Bedürftige” und eine Zufluchtswohnung für junge Mütter errichten. Da mir u.a. die Jugend sehr am Herzen liegt, organisiere ich jährlich den Templiner Kindertag für alle Kinder Templins und eine Weihnachtsfeier für Kinder aus sozial schwachen Familien. Ich schätze mich als fleißig, ehrlich, tolerant, engagiert und bürgerfreundlich ein. Weiterhin besitze ich ein hohes Maß an Demokratieverständnis.
Was sind ihre Ziele als Bürgermeister? Was wollen sie verändern? Was wollen sie beibehalten? Welche Projekte würden sie angehen?
Als wichtigstes Ziel für Templin und seine Bürger nenne ich die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen. Hierbei sollte der Tuorismus, Gesundheitswirtschaft, Bildung, Holzindustrie und Landwirtschaft Hauptschwerpunkt sein. Für die Stadt muss endlich ein wirtschaftlich fundiertes Gesamtenergiekonzept entwickelt werden. Die Verwaltung muss bürger- und unternehmerfreundlicher werden. Ich wünsche mir eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung. Konzepte (wie z.B. die Sozialraumanalyse) für die Schaffung von Kinder- und Jugendeinrichtungen müssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer (Kinder und Radfahrer) und Personen mit körperlichem Handikap müssten in Verkehrskonzepten und Schaffungen von Straßen, Wegen und Plätzen mehr Berücksichtigung finden. Eine Zusammenarbeit (Gleichstellung und Unterstützung) der Stadt mit den eingemeindeten Ortsteilen muss angestrebt und dauerhaft umgesetzt werden.
Wie wollen sie ihre Ziel als Bürgermeister umsetzen?
Diese Ziele müssen gemeinsam und nachhaltig in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, dem Landkreis, der Stadtverordnetenversammlung und den ansässigen Unternehmen in die Praxis umgesetzt werden. Sich ansiedelnde Unternehmer sollten durch Fachkräfte der Verwaltung betreut und unterstützt werden. Der Kontakt der Stadt zur Landesregierung sollte verstärkt und Fördermittel intensiver beantragt werden.
Was erwarten sie als Bürgermeister von den Einwohnern der Stadt Templin?
Ich wünsche mir nach erfolgreicher Wahl eine Offenheit der Bürger mir gegenüber und die Kontaktsuche bei Problemen. Ferner hoffe ich auf ein hohes Demokratieverständnis und die direkte Beteiligung an Kommunalpolitik durch die Bürger.
Wie sehen ihre Visionen für die Stadt Templin aus?
Meine Vision für die Stadt Templin sehe ich in der positiven Umsetzung meiner o.g. Ziele.
Wir danken ihnen für das Interview und wünschen ihnen eine erfolgreiche Wahl.
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Foto: www.wbv-templin.de
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