“Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht. Geschichten aus der arschlochfreien Zone”, beschreibt die Ankunft von Dieter Moor in seinem neuen Zuhause im Barnim. Dieter Moor und seine Frau Sonja habe die heimatliche Idylle in der Schweiz gegen einen Hof in Hirschfelde (Barnim) eingetauscht.
Dieter Moor, Moderator der ARD-Kultursendung „Titel, Thesen, Temperamente“, hat in dem brandenburgischem Dorf sein Glück gefunden und seine Begegnungen mit Land und Leuten zu einem mitreißenden Bericht verarbeitet. Das Rowohlt-Taschenbuch mit dem erklärungsbedürftigen Titel „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“ musste bereits nachgedruckt werden.
Der 51-jährige Promi schildert sehr effektvoll, unter was für großartige, herzliche und charakterstarke Menschen er in Brandenburg geraten ist. Seine Helden des Alltags sind starke Typen wie der einsilbige, hilfsbereite Bauer Müsebeck oder der prinzipienfeste 130-Kilo-Junggeselle Teddy, der Stoffbären und Trucker-Modelle sammelt. Und wenn Moor die Lebensgeschichten der Hebamme Alma und der mürrischen Verkäuferin Frau Widdel skizziert, kommt auch die Tragik zur Sprache, die den Dorfbewohnern durch die Enteignung in der DDR widerfahren ist. Frau Widdel war die Tochter eines Pferdegutbesitzers und die Frau des Bürgermeisters, der über der Tür im Dorfkonsum den Satz „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“ gepinselt hat.
Mehr zu den Aktivitäten der Moors und des Verein Alternativen für die Zukunft unter: www.afz-netz.de
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Der Untertitel ist ja genial.
Als ich eine Folge von “Bauer sucht Kultur” beim rbb gesehen habe, war ich beeindruckt von der Art und Weise, wie Moor das Einfache und Schöne einer Landschaft und deren Einwohner dokumentiert. Ich habe dann mal die Redaktion der Doku-Reihe angeschrieben, um zu erfahren ob und wann mal die Uckermark behandelt wird. Aber bisher kam noch keine Antwort.
Das Buch landet definitv auf meine Amazon-Wunschliste.
Ich denke, wir müssen uns mal direkt an Dieter Moor wenden, dass die Uckermark fehlt geht gar nicht….