
Es hängt ein riesiges Bild am Bahnhof Alexanderplatz und wirbt um Gäste für die Uckermark. Das hätte schon längst mal passieren müssen. Immerhin sind die aus Baden Württemberg, Bayern, Österreich, Island usw. schon lange vorher auf diese Idee gekommen. Ausserdem ist das Marketing für die Region allemal steigerungsfähig. Man verliert leicht den Überblick. Andre Rosinski von der Freizeit- und Tourismusberatung, einem Fachbüro aus Potsdam sieht zwar eine Vielfalt an Angeboten, die aber nicht ohne weiteres zu durchschauen sind. „Besucher müssen im Internet oder in Broschüren viel zu viel recherchieren, können Naturpark, Nationalpark oder Biosphärenreservat gar nicht unterscheiden. Im Wust der Angebote verbringt der Urlauber erst einmal viel Zeit mit Suchen.”
Im Auftrag der regionalen Aktionsgruppe Uckermark, dass Mittel zur Förderung der ländlichen Strukturen in der Region ausgibt, wurde nun von dem Potsdamer Fachbüro diese Marketingaktion entwickelt. Auf einer sechs mal sieben Meter großen Leinwand flirtet der Esel mit den Berlinern auf dem Bahnhof Alexanderplatz. Gleichzeitig sind rund 350 000 Broschüren mit ihm gedruckt worden. “Die Aktion rankt sich natürlich nicht allein um das Eselwandern. Stattdessen haben die Tourismusberater fünf attraktive Ideen aus der Uckermark für Familien, Gruppenreisende oder Ältere Ausflugsgäste entworfen. Sie sollen den Anfang bilden für eine gemeinsame Vermarktung verschiedener Angebote.”
Mehr Informationen zum Tourismusangebot in der Uckermark gibt es hier
Quelle: www.moz.de 16.09.2010



Hab ich auch am Wochenende mit großer Freude mitbekommen. Allerdings finde ich den Zeitpunkt etwas falsch gewählt. Die Urlaubszeit neigt sich dem Ende, der Herbst steht vor der Tür, aber auf dem Plakat sieht es sehr sommerlich aus. Keine Frage, die Uckermark ist auch im Herbst eine Reise wert. Aber eventuell weckt das Plakat falsche Erwartungen für diese Jahreszeit. ,-)
Ja, man hätte mit dem Motiv besser im Frühling werben sollen. Oder mit einem herbstlichen Motiv für jetzt. Immerhin beginnt ja jetzt die harte Zeit in der Tourismusbranche, bevor es dann nach Weinachten ganz hart wird.
@Ariane Kannst du mir das Bild mal in groß zuschicken? Wäre toll, falls du es hast.