Er thront wie ein in die Jahre gekommener Monarch über dem Auslauf der Lindenallee und ragt grau in den Himmel. Doch das soll sich schon bald ändern. In den kommenden Monaten soll die Fassade des Bühnenturms der Uckermärkischen Bühnen Schwedt künstlerisch gestaltet werden. Die dazu beauftragte deutsch-polnische Künstlergruppe um Hartmut Lindemann, der sich im letzten Jahr bereits durch die Gestaltung der PCK-Außenfassade einen Namen gemacht hatte, hatte ihre Projektidee erstmals bei einem Starterkolloquium am 18. Juni sowie einer Zwischenpräsentation am 24. Juni in der Öffentlichkeit präsentiert. Besucher der Veranstaltungen nutzten die Gelegenheit, um mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, ihre Meinung zu dem Projekt sowie Hinweise und Vorschläge zum Ausdruck zu bringen.
Am kommenden Dienstag, 5. Juli 2011, soll nun die Endpräsentation des in einem dreiwöchigen Workshop erarbeiteten Konzepts stattfinden. In Weiterführung der öffentlichen Beteiligung und Mitarbeit am Projekt sind alle Uckermärker um 17.00 Uhr ins Foyer der Uckermärkischen Bühnen geladen.
Insbesondere die Motivauswahl und ihre Umsetzung sollen dann in der breiten Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt werden. Insbesondere wir Jugendliche der Stadt Schwedt sind aufgerufen uns an dieser Diskussion zu beteiligen und somit an der Modernisierung unserer Heimatstadt mitzuwirken. Es lohnt sich den Wecker zu stellen, damit dem grauen Monarchen schon bald wieder Leben eingehaucht wird.
(Ein Beitrag von Sven Marschalek)




Die Bemalung von Giebeln und Trafohäuschen ist ja OK, weil am Boden in die Bebauung integriert. Aber riesen Bilder in Richtung Himmel werden alles ringsum erschlagen. Wie man sich die Mitarbeit der Bevölkerung vorstellt veröffentlichte schon einmal die MOZ, die den verantwortlichen Künstler zitierte, daß am Grundkonzept nicht gerüttelt wird, mann eigentlich nur noch wählen kann, wessen Fratze in den überdimensionalen Setzkasten kommt. http://www.blickpunkt-brandenburg.de/schwedtangermuende/nachrichten/?doc=20783 Was ist das für eine Beteiligung?
Ich lehne mich genüßlich zurück und lasse erneut den geistigen Kleingeist über mich ergehen. Wenn mir jemand vorwerfen möchte, daß ich mich selber einbringen kann und sollte so antworte ich: “Mit den momentan Verantwortlichen möchte ich nichts zu tun haben. Diese setzen immer ihre Vorstellungen durch und sind daher der Mühe nicht wert.” Ich werde nicht dafür sorgen, daß “Schwedtzerstörer” eventuell von meinen oder anderer Leute Ideen profitieren und hinterher die “Lorbeeren” ernten.
Liebes Schwedtportal, vielen Dank für den Beitrag. Er hört sich ein wenig so an als wenn sich die Zentrale vom Schwedtportal ganz oben auf dem Turm befindet.
Ach nö. Nur habe ich in der Vergangenheit bisher immer Recht behalten, was meine Skepsis anbelangt. Das ist mir dann Bestätigung genug. Daß man bei anderen als Meckerheini dasteht ist mir egal.
Kunst ist nie etwas für die Allgemeinheit, sondern nur für Eliten oder Nieschen. Sie wird nur immer für alle propagiert. Es sei denn, sie ist bodenständig. Und das sind Fördermittelprojekte zu 90 Prozent sicher nicht, da sie im Fördermittelrahmen keine freie Entfaltung zulassen. Das sag ich als Musiker.
Inzwischen ist man ja wegen der großen öffentlichen Kritik wenigstens von dem Setzkasten mit deutsch-polnischen Persönlichkeiten weg.