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	<title>Zuhause in Brandenburg &#187; PiratenUM</title>
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	<description>Zuhause in der Uckermark</description>
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		<title>Karina Dörk im Interview mit der Piratenpartei Uckermark</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 07:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PiratenUM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 10.Februar trafen sich vertreter der Piratenpartei Uckermark zu einem Gespräch mit der Landratskandidatin der CDU Karina Dörk. Hier der Bericht dazu:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10.Februar trafen sich VertreterInnen der <a href="http://">Piratenpartei Uckermark</a> zu einem Gespräch mit der Landratskandidatin der CDU <a href="http://">Karina Dörk</a>. Hier der Bericht dazu:</p>
<p>Karina Dörk wurde 1964 in Woldegk (Mecklenburg Strelitz) geboren und wuchs in der Uckermark auf. Nach ihrem Studium, welches sie als Diplomagraringenieurin abschloss kehrte sie in die Uckermark, nach Lübbenow, zurück, wo sie ihre Firma (Transport und Baustoffhandel) gründete. Mittlerweile hat sie 20 Jahre Berufserfahrung als Unternehmerin.</p>
<p>In der Politik ist sie seit dem Jahr 2000 aktiv. Bis jetzt ist ihr Engagement allerdings rein ehrenamtlich, politische Ämter hat sie noch keine übernommen. Sie ist jedoch seit 2007 Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Strasburg, Mitglied im CDU-Kreisvorstand Uecker-Randow und im Landesvorstand der Frauen-Union MV. Außerdem ist sie in den Landesfachausschüssen für Wirtschaft und für Landwirtschaft der CDU MV tätig.<br />
Zusätzlich ist sie seit 2008 Mitglied im Kreistag Uckermark (Regionalentwicklung, Arbeit, Soziales und Gesundheit, Kultur, Bildung und Sport), in der Gemeindevertretung Uckerland und seit letztem Jahr Ortsvorsteher in Lübbenow.</p>
<p>Karina Dörk ist der Meinung, dass es Zeit wird für einen Landrat, der die Probleme der Uckermark aus unternehmerischer Sicht betrachtet. Ihr Hauptaugenmerk wird auf der Wirtschaft liegen, da sie eine gesunde Wirtschaft als Hauptgrundlage ansieht um auch die anderen Probleme lösen zu können, gerade angesichts der katastrophalen Haushaltslage der Uckermark.<br />
Als Unternehmerin sei sie es gewohnt jeden Tag zu arbeiten und Ergebnisse sehen zu wollen, in der Politik sei vor allem letzteres natürlich schwieriger. Mit ihrer unternehmerischen Denkweise und durch ihre unternehmerische Tätigkeit habe sie einen guten Draht zu den Leuten aus der Wirtschaft.<br />
Die Uckermark solle unternehmerfreundlicher werden. Karina Dörk möchte die Ansiedlung von neuen Firmen in der Uckermark fördern, es sei nötig (potenziellen) Investoren entgegenzukommen und diese gezielt anzusprechen, ihre Kontakte seien hier förderlich. Ausschreibungen sollten so gestaltet werden, dass sie an uckermärkische Unternehmen vergeben werden können. Dies alleine wird ihrer Meinung nach aber nicht ausreichen, daher müssten auch Gelder des Landes und des Bundes eingefordert werden. Anders als der bisherige Landrat möchte sie die Wirtschaftsförderung nicht auslagern, sondern sich möglichst direkt unterstellen.<br />
Als besondere Stärken der Uckermark sieht sie die Vielfältigkeit und die große Fläche an. Karina Dörk möchte den Tourismus, die Industrie und die Landwirtschaft fördern. Für besonders förderungswürdig hält sie die alternativen Energien (Bsp. ENERTRAG/Aleo Solar AG), hier habe die Uckermark großes Potenzial, wie sich z.B. am (weltweit ersten) hybrid Wasserstoffkraftwerk zeige. Auch Solar- und Windenergie (hier sei die große Fläche der Uckermark von Vorteil) hält sie für wichtig. Subventionierungen sollten nicht auf einmal radikal gekürzt werden, sondern wie ursprünglich geplant, schrittweise gesenkt werden.</p>
<p>Desweiteren steht Karina Dörk für Bürgernähe und plant nach der Wahl ein Bürgertelefon und eine Bürgersprechstunde einzurichten. Sie möchte über die bestehenden Probleme informiert werden, Anträge sollen zügiger bearbeitet werden. Wie dies genau geschehen soll kann sie allerdings noch nicht sagen, da sie sich verwaltungstechnisch noch nicht so gut auskennt. Um dieses Manko auszugleichen wird sie jedoch ein berufsbegleitendes Studium zum Diplomverwaltungswirt beginnen.<br />
Die Autonomie von Städten und Gemeinden möchte sie ausbauen, diesen dürfe die finanzielle Grundlage nicht entzogen werden. Daher spricht sie sich gegen eine Erhöhung der Kreisumlage aus. Gerade die Förderung von kulturellen Einrichtungen hält sie für wichtig. Dies sei mit der derzeitigen Haushaltslage leider schwierig. Doch zumindest für den Erhalt der bestehenden Einrichtungen will sie sich stark machen. Um die Uckermark attraktiver zu gestalten möchte sie sich dafür einsetzen, dass Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten auch im ländlichen Raum erhalten bleiben. Auch die 24 Stunden Kitas hält sie für wichtig. Zur Umsetzung sei aber eben zunächst die Wirtschaftsförderung wichtig, auch würden die erwähnten Gelder von Land und Bund benötigt. Um dem Problem der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken möchte Karina Dörk sich mit den Funktionären der Wirtschaft zusammensetzen um den Fachkräftebedarf in der Uckermark festzustellen und entsprechende Ausbildungen zu fördern, so dass möglichst viele Schüler später übernommen werden können. Einen großen Bedarf an Arbeitskräften sieht sie im sozialen Bereich. Hier könnte sie sich auch vorstellen sinnvoll Langzeitarbeitslose einzusetzen.</p>
<p>Zu den Themen der Piratenpartei sagte sie: Vieles davon würde sie unterschreiben. Besonders die Sorge um den zunehmenden Überwachungswahn könne sie verstehen. Auf unsere Frage, wie sie zu direktdemokratischen Elementen, wie z.B. Bürgerbegehren stehe antwortete sie, dass sie diese für ein wichtiges demokratisches Mittel halte. Zwar seien die Hürden sehr hoch, doch sei ein Bürgerbegehren auf jeden fall ein geeignetes Mittel um seinen Unwillen kund zu tun und dafür zu sorgen, dass sich die Politik nicht verselbstständige. Bezogen auf das aktuelle Bürgerbegehren über die Direktwahl des Landrates meinte sie, dass wohl dass Interesse der Bevölkerung unterschätzt worden sei. Über das vorhandene politische Interesse habe sie sich gefreut. Allerdings sei das Bürgerbegehren nicht ganz rechtmäßig gewesen, da von vornherein klar gewesen währe, dass ein erfolgreiches Bürgerbegehren automatisch, ohne nachfolgenden Bürgerentscheid, zu einer Direktwahl des Landrats führen würde, da es die Wahl auf 2010 verschiebe. Nun hoffe sie auf eine hohe Wahlbeteiligung, so dass der nächste Landrat die nötigen 15% erhalte und nicht doch noch durch den Kreistag gewählt werden müsse.</p>
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