Im offiziellen Festivalprogramm der “Berlinale” laufen 15 vom Medienboard Berlin-Brandenburg, unterstützte Filme; drei davon feiern ihre Weltpremiere im Wettbewerb um den Goldenen Bären. Auf diese Weise wird Brandenburg auf der großen Leinwand des Kinos sichtbar.
Unter den 15 Filme, die in der Region produziert wurden, ist beispielsweise der Wettbewerbsfilm „Barbara“, den Christian Petzold 2011 komplett in Brandenburg-Kirchmöser gedreht hat. Im Berlinale-Special läuft „Don – The King is back“ mit Bollywood-Star Shah Rukh Khan. Bei dem 2010 in Babelsberg gedrehten Film kam der Wassertank im Studio zum Einsatz.
Mehr als 300 Filme werden jährlich in Berlin und Brandenburg gedreht. Damit hat sich die Hauptstadtregion zum Filmstandort Nr. 1 in Deutschland entwickelt, 50.000 Menschen arbeiten hier mittlerweile in der Branche. Allein in der Medienstadt Potsdam-Babelsberg sollen 120 Medienunternehmen und -einrichtungen ansässig. Jüngstes Highlight in Babelsberg waren die Dreharbeiten zum Kinofilm „Cloud Atlas“, prominent besetzt mit den Oscar-Preisträgern Tom Hanks und Halle Barry.
Tickets für die Vorstellungen der Berlinale gibt es täglich von 10 bis 20 Uhr in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele. Der Kartenvorverkauf findet jeweils drei Tage im Voraus, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus statt. Am Tag der Vorstellung sind Eintrittskarten nur an den Tageskassen der Kinos erhältlich. Die Tickets kosten zwischen 8 und 12 Euro. Ein begrenztes Kontingent an Eintrittskarten ist online buchbar.
Lotto Brandenburg schreibt den „Kunstpreis Literatur Fotografie“ 2011 für den Kulturraum Berlin-Brandenburg aus. Für jede Kunstform werden Preisgelder im Gesamtwert von 10.000 Euro vergeben. Die einzureichenden Arbeiten sind in ihrer künstlerischen Umsetzung an keinvorgegebenes Thema gebunden.Beide Kunstpreise sind ausgerichtet auf den Kulturraum Berlin-Brandenburg.
Der Ausschreibungszeitraum erstreckt sich bis zum 30. April 2011. Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen gibt es unter www.kunstpreis-literatur-fotografie.de
Noch bis zum 28. Februar können sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern aus Berlin und Brandenburg für den 4. NEG (Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr) Website Award Berlin-Brandenburg 2010 bewerben. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro.
Der vom NEG initiierte Wettbewerb läuft in zwei Stufen ab: Zunächst wird in Berlin-Brandenburg und den anderen teilnehmenden Bundesländern der Landespreisträger ermittelt. Dieser ist für die zweite Stufe, den Bundesentscheid, nominiert. Eine Fachjury prämiert dann aus dem Kreis der Landessieger die Gewinner des NEG Website Award.
Die Preisverleihung findet am 9. Juni 2010 in Bremen im Rahmen des Kongresses „Erfolgsfaktor Internet: Der NEG-Mittelstandskongress 2010″ statt.
Man hört ja oft, daß man im Osten eher gottlose Menschen antrifft, aber dem ist eben nicht immer so. So hat in dem kleinen Templiner Flecken Schulzenfelde die Kirche des fliegenden Spaghettimonster Berlin/Brandenburg ihren Sitz.
Das Fliegende Spaghettimonster (englisch Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM) ist die Gottheit einer im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson gegründeten Religionsparodie, die den Namen Pastafarianismus trägt. Ihre „Glaubenslehre“ beabsichtigt eine reductio ad absurdum der Pseudowissenschaft Intelligent Design, die auf Betreiben der Intelligent-Design-Bewegung an Stelle der Evolution im Biologieunterricht mehrerer amerikanischer Schulbezirke gelehrt werden soll. Die „Mitglieder“ bezeichnen sich selbst als Pastafari.
Der Anlass für die Gründung dieser „Religion“ war die öffentliche Diskussion um die Unterrichtung von Intelligent Design an US-amerikanischen Schulen. Unter Verweis auf das – gerade auch von den Verfechtern des Intelligent Designs verwendete – Argument der Gleichberechtigung forderte Henderson in einem offenen Brief[1] an die Schulbehörde von Kansas, auch seine Glaubenslehre müsse wie die kreationistische im Unterricht vermittelt werden dürfen. Diese Forderung ist als Parodie zu verstehen und soll aufzeigen, dass religiöse Inhalte im Wissenschaftsunterricht nichts zu suchen haben, völlig ungeachtet des persönlichen Glaubens.
Die Kirche gibt es in Templin offensichtlich auch schon seit 2005. Sie existiert laut Impressum des blogs (auf den ich ein Blick nur empfehlen kann) als gemeinnütziger eingetragener Verein.
Der Wettbewerbsbeitrag Quentin Tarantinos “Inglourious Basterds” erhielt für die Darstellung von Christoph Waltz die Auszeichnung für den besten männlichen Schauspieler. Der Film in dem neben Christoph Waltz auch Brad Pitt, Till Schweiger, Diane Kruger, Smauel L. Jackson, Mike Meyers (…) mitspielen, ist übrigens eine Produktion der Studio Babelsberg und wurde ebenfalls in Brandenburg, meist in Babelsberg, gedreht.
Außerdem gewann die Medienboard-geförderte deutsch-israelische Koproduktion “Ajami” von Scandar Copti und Yaron Shani die “Caméra d’Or – Special Distinction”. Der Film lief in der Quinzaine des Réalisateurs; deutscher Produzent ist die Berliner Twenty Twenty Vision Filmproduktion.
Bei der weltgrößten Computermesse CeBIT sind in diesem Jahr weniger Aussteller aus der Region Berlin-Brandenburg vertreten. In Hannover präsentieren sich bis diesen Sonntag 182 Aussteller aus der Region, darunter um die 25 aus Brandenburg. Im Vorjahr waren 209 Aussteller aus Berlin und Brandenburg präsent gewesen. Die Wirtschaftsflaute hat die CeBIT insgesamt getroffen. Die Ausstellerzahl ging um 25 Prozent auf 4300 Unternehmen zurück, die Fläche schrumpfte um ein Fünftel.
Vor der Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele in Berlin, der Berlinale, hat sich Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns positiv über die Entwicklung des Medienstandortes Berlin Brandenburg geäußert. „Ich betrachte es als Auszeichnung, dass mit den in Potsdam-Babelsberg gedrehten Filmen ‚Der Vorleser’ und ‚The International’ Brandenburger Produktionen auf diesem hochkarätigen Festival zu sehen sind. Es zeigt sich, dass Babelsberg – und damit das Filmland Brandenburg – wieder eine anerkannte internationale Marke geworden ist. Es ist zum einen richtig, dass wir als Medienstandort sehr eng mit Berlin kooperieren, doch genauso trifft es zu, dass über Babelsberg hinaus das ganze Land davon profitiert“, sagte Junghanns auf einer Pressekonferenz in Potsdam. Davon zeuge der Umstand, dass inzwischen in nahezu allen Regionen Brandenburgs Außenaufnahmen gedreht wurden – woran die Erhöhung der Filmfördermittel 2008 auf 7 Millionen Euro gegenüber 6,5 Millionen Euro im Vorjahr einen Anteil hat. „Das ist gut angelegtes Geld. Denn diese Filmproduktionen stärken des positive Image Brandenburgs, erhöhen den Bekanntheitsgrad zahlreicher Kreise und Städte der Mark und schlagen sich aufgrund der regionalen Auftragsvergabe in der örtlichen Wirtschaft nieder“.
Die Landeshauptstadt Potsdam bekommt ihr Stadtschloss wieder. Die Jury im Wettbewerbsverfahren hat sich für den Bau mit historischer Fassade entschieden. Wenn das Schloss zunächst nur den brandenburgischen Landtag beherbergen soll, wird der Plenarsaal von Anfang an für ein gemeinsames Parlament Brandenburg-Berlin geplant.
Der Wiederaufbau mit historischer Fassade ist nicht zuletzt durch die 20 Millionen Euro Spende Hasso Plattners dem Mitbegründer von SAP zu verdanken. Mit der Fertigstellung des Schlosses ist 2012 zu rechnen.