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Die Landesregierung plant die Einrichtung von Studiengängen für Pflege- und Gesundheitsberufe. Mit einem entsprechenden Bericht des Wissenschaftsministeriums an den Landtag hat sich das Kabinett in Potsdam beschäftigt. Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt betonte anschließend die zentrale Bedeutung der Gesundheitsberufe: „Die Ausbildung junger Leute in Pflegepädagogik, Gesundheitsmanagement und Therapiewissenschaften ist ein wichtiger Eckpfeiler einer vorausschauenden Daseinsvorsorge. Dafür brauchen wir ein attraktives Studienangebot.“
Die Studiengänge sollen den Bedarf an Lehrkräften für die Fachschulen des Gesundheitswesens und die Altenpflegeschulen abdecken. Zudem ist vorgesehen, Leitungspersonal für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen auszubilden. Auch die höher werdenden Ansprüche gerade in der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie machen eine akademische Ausbildung notwendig. „Medizinischer Fortschritt ist nur mit zunehmender Professionalisierung zu erreichen“, unterstrich Gorholt.
Die Lehrangebote sollen an einer Fachhochschule eingerichtet werden. Damit erhält die gesundheitswissenschaftliche Forschung und Lehre in Brandenburg ein weiteres wichtiges Standbein. Bisher existieren in diesem Bereich bereits die Institute der Rehabilitations- und Sportmedizin sowie Ernährungswissenschaft an der Universität Potsdam. Zudem verfügt Brandenburg über international anerkannte Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Rehbrücke, das Institut für biomedizinische Technik in Golm und das Zentrum für Biomaterialentwicklung in Teltow.
Quelle: www.brandenburg.de 27.07.11

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Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) verteidigt die geplanten Kürzungen bei den freien Schulen und will daran festhalten. Zwischen der Uckermark und Lausitz lösten diese Pläne bereits heftige Kritik aus. In einem Gespräch mit dem Tagesspiegel verteidigte Münch am Dienstag die von der rot-roten Regierungskoalition auf den Weg gebrachten Stufen-Einschnitte ab 2012 als „maßvoll und notwendig“.
Gleichwohl gibt es gegen die Kürzungen massive Kritik freier Schulen, von den Kirchen als Träger vieler Einrichtungen und der Opposition im Landtag aus CDU, FDP und Grünen. Eine im Mai gestartete Volksinitiative hat bereits 15 000 Unterschriften gegen die Pläne gesammelt. Vor dem Hintergrund dieser Verunsicherung legte Münch neue Zahlen vor, was auf die derzeit 127 freien Schulen mit 24 000 Kindern zukommt, wenn das veränderte Finanzierungsmodell greift. Es soll bis 2014/2015 eingeführt werden. Zwar sollen die freien Schulen wie bisher 94 Prozent der Personalkosten von staatlichen Schulen erhalten. Neu ist, dass Grundlage der Berechnung auch die dortigen Klassenstärken werden. Das führt dazu, dass die Zuschüsse je Schüler – differenziert nach Schulformen – abgesenkt werden, etwa bei freien Grundschulen von derzeit 3700 Euro auf 3400 Euro ab 2012/2013 und dann in der Endstufe auf 3000 Euro ab Schuljahr 2014/2015. Bei den Oberschulen soll der Zuschuss je Schüler von jetzt 5300 Euro – wieder über Zwischenstufen – auf 4300 Euro ab 2014/2015 sinken.
Problematisch ist diese Berechnungsgrundlage vor allem für Neugründungen und kleinere Schulen, die nach staatlicher Schließung von Schule vor allem in den berlinfernen Regionen vor allem mit kleiner Klassenstärke arbeiten müssen. Diese Dorfschulen ermöglichen mit viel Engagement der Eltern und Gemeinden, dass Kinder vor Ort unterrichtet werden und nicht bereits im Grundschulalter ihren Heimatort nur noch als Schlafstätte erleben. Kinder, die als Buskinder sozialisiert werden, sind für ihren Heimatort bereits verloren. Darüber hinaus, sind diese Schulen wichtiger Ort des Gemeinschaftslebens.
Von politischer Seite wird hier vor allem argumentiert, dass die Schulen in freier Trägerschaft nicht besser gestellt werden sollen als die staatlichen Schulen. Darüber hinaus geht es wohl auch darum, dass der Run auf die Schulen in freier Trägerschaft in Brandenburg weiterhin hoch ist (ca. 8 Prozent der Schüler), was zu Lasten der Schülerzahlen an den staatlichen Schulen geht.
Bei der Bewertung der Schulstrukturen und der auszurichtenden Förderung sollte jedoch nicht die Schulform als solche im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr die Schüler und das Umfeld. Diese Perspektive scheint in der Diskussion, wie so oft in der Bildungspolitik aussen vor zu bleiben.
Quelle: www.tagesspiegel.de/ 21.07.11

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Robert Kalow ist 29 Jahre alt, hat sein Medizinstudium vor knapp zwei Jahren beendet und arbeitet seitdem im Krankenhaus Angermünde. Für seine Begriffe ist es eine gute Sache. Man kann schnell Vieles machen. wie z.B. Ultraschall oder Magenspiegelung. Robert Kalow stammt aus der Uckermark und hat in Lübeck studiert. Zurückgekommen ist er, weil es hier ein Stipendium für ihn gab. Ohne dieses Angebot wäre er jedoch gleich in Lübeck geblieben.
Die Krankenhausgesellschaft GLG hatte 2006 als eine der ersten in Brandenburg damit begonnen, Medizinstudenten monatlich bis zu 500 Euro zu zahlen, wenn sie sich verpflichten, nach der Ausbildung für mindestens drei Jahre in Brandenburg zu arbeiten. Bislang wurde das Stipendium
30 Mal vergeben.
Robert Kalow ist einer der ersten, der nun seine Bringschuld erfüllt. Er will jeoch für maximal fünf Jahre bleiben. Danach will er zurück nach Lübeck. Fast alle Menschen seines Alters würden in die großen Städte streben. Daran änderten auch ein gutes Arbeitsklima und Weiterbildungsmöglichkeiten an kleineren Standorten nichts. Angermünde biete ihm kulturell zu wenig. Und Ärzte werden auch in Lübeck gesucht.
Andy Dobberstein gehört zur jüngsten Generation der
GLG-Stipendiaten. Der 22-Jährige ist Uckermärker und will es auch bleiben auch unabhängig vom Stipendium. Er liebt die Jagd und die Natur. Auf dem Land würde man als Arzt mehr Anerkennung erhalten als in der Stadt. Seine Erfahrung aus Gesprächen mit Kommilitonen sei allerdings, dass allenfalls jene zurück aufs Land streben, die auch von dort kommen. „USA oder Skandinavien? Medizinjournalismus oder Pharmaindustrie?“, seien häufige Fragen unter Studenten. Landarzt wollen die wenigsten werden. Um die Lage zu entspannen, plädiert Dobberstein dafür mehr auszubilden, denn es gibt in Deutschland viel zu wenig Mediziner.
Quelle: moz.de 13.04.2011

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Die Brandenburger SPD will die Zahl der Privatschulen begrenzen, um somit die öffentlichen Schulen zu stärken. Umgesetzt werden soll diese Zielsetzung vor allem mit der Durchsetzung von strengeren Auflagen und Mittelkürzungen bei Schulen in freier Trägerschaft. Die brandenburger SPD fordert die Regierung auf bis zum Ende des Jahres eine entsprechende Novelle vorzulegen. Heftiger Protest regt sich dabei bei den betroffenen Schulen und der Opposition.
Im ländlichen Raum sollen staatliche Grundschulen nicht dadurch benachteiligt werden, dass sie wegen der Unterschreitung bestimmter Klassengrößen schließen müssen – und freie Schulen sie dann womöglich ersetzen, so eine der Begründungen für die Pläne der SPD. Darüber hinaus kritisiert die SPD die teilweise unzureichende Qualifikation der Lehrer an freien Schulen. Laut Bildungsministerium arbeiten an den 127 Privatschulen in Brandenburg 211 Lehrer ohne zweites Staatsexamen, an den 721 öffentlichen Schulen ist der Anteil mit 290 Lehrern prozentual weitaus geringer.

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Die Grundschule der Freien Schule Angermünde lädt ein zum Tag der offenen Tür am Sonnabend, den 19. Februar 2011, in die Kirchgasse 2 in 16278 Angermünde.
Das Schulhaus ist von 09.00 bis 13.00 Uhr vom Keller bis zum Dach geöffnet. Schüler der älteren Jahrgänge werden die Besucher durch das Schulhaus führen. In den Stammgruppenräumen werden sie das Lernen mit dem Material von Maria Montessori demonstrieren und Arbeitsbeispiele aus dem Schul- und Hortalltag zeigen. Die Schüler kennen ihre Schule genau und sind deshalb gute Gesprächspartner.
Um 10.00 Uhr informieren Pädagogen und Vorstandvertreter in einer großen Gesprächsrunde über das Schulkonzept, die Arbeit der Vorschule und praktische Fragen des schulischen Alltages. Finanzielle Fragen beantwortet die Geschäftsführerin. In der Cafeteria warten Eltern der Arbeitsgruppe ‘Feste und Feiern’ auf ihre Gäste.
Die Freie Schule Angermünde ist eine Grund- und Oberschule mit reformpädagogischem Profil in Trägerschaft eines Elternvereins. Sie wurde im Jahr 2001 eröffnet und begeht in diesem Jahr ihr 10jähriges Jubiläum. Als Ganztagsschule mit Vorschule und Hort ist die Schule offen für Kinder im Alter zwischen 5 und 16 Jahren.

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Zu dieser herausfordernden Frage findet am 17. Februar 2011 die zweite Veranstaltung der Reihe „Literatur unter der Leselampe“ statt, die von der Uckermärkischen Literaturgesellschaft und dem Ehm-Welk und Heimatmuseum gemeinsam veranstaltet wird.
„Land kann man nicht essen!“, so lautet eine zentrale These der Kurzgeschichte des Wahlangermünders Michael Fritz, der sich darin biographisch literarisch mit dem Wegzug aus und dem Heimweh nach seiner Uckermark auseinander setzt. Den wahren Wert der uckermärkischen Heimat entdeckte der Autor (Baujahr 1978) erst während seiner 10 Jahre in Westdeutschland. Im Text kontrastiert die malerische Schilderung unserer Heimat mit der großen Herausforderung, sich in einer relativ strukturschwachen Region eine Existenz aufzubauen. Alle Interessierten erwartet an diesem Abend ein Text der gehört, gesehen und geschmeckt werden will – ein Thema, das zum Erfahrungsaustausch und zum weiteren Nachdenken einlädt.
Die Lesung findet im Haus des Museums, Puschkinallee 11, statt und beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Regina Hebig studiert am Hasso Plattner Institut in Potsdam Informatik. Auch wenn die Lernbedingungen hier hervorragend sind, ist ein 1,0 Abschluß aussergewöhnlich. Regina Hebig hat ihn geschafft und ist damit beste Nachwuchs IT-Ingenieurin Deutschlands. Auch wenn Frauen immer noch selten sind in der Informatik rücken sie langsam in die Männerdomäne vor. Dabei ist der jungen Absolventin das Programmieren nicht in die Wiege gelegt worden. Eigentlich hat sie sich lange Jahre mit klassischer Musik befasst. Hat Klavier gespielt und im Chor gesungen. Sie wusste zwar wie ein Computer aussieht und was man damit machen kann, aber beschäftigt hat sie sich damit erst ganz spät damit. Erst als sie auf dem Gymnasium Mathematik und Informatik als Leistungsfach wählte, merkte sie, dass es zwischen ihr und der Informatik funktioniert.

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Das ist die Rechnung, die die rot/rote Regierung in Brandenburg aufgemacht hat. Ab August führt sie das Schüler-Bafög wieder ein. Auch für Schüler, die noch bei ihren Eltern wohnen. Zum Kreis der Bezuschussten gehören vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen Familien. Von den zusätzlichen 50 bis 100 Euro sollen die Kosten für z.B. Bücher, Computer, ausserschulische Kurse übernommen werden. Das Geld soll pauschal gezahlt werden, eine Überprüfung der Verwendung der Gelder soll nicht erfolgen. Die Koalitaion will damit erreichen, dass mehr Jugendliche aus einkommensschwachen Familien ein Abitur machen. Bildung soll nicht allein vom Einkommen abhängig sein.
Unklar ist jedoch, ob diese zusätzlichen Leistungen vom ALG II anrechnungsfrei bleiben. Wäre dem nicht so, würde der Effekt vor allem bei den Einkommensschwächsten verpuffen. Hier muss die Reform der Hartz-IV Regelsätze abgewartet werden. Würden die Kosten für Bildung in den Bedarfssatz eingerechnet, wäre die Maßnahme ein Eigentor bzw. die brandenburgische Regierung müsste nachbessern.
Es bleibt abzuwarten ob es sinnvoll ist, Geldanreize für den Besuch einer weiterführende Schule zu setzen. Die Eigenmotivation sollte eigentlich stark genug sein, gerade bei schlechterer Einkommenssituation der Eltern. Sinnvoller wäre es, das Geld in die bessere Ausstattung der Schulen zu investieren, denn diese ist vielfach unzureichend. Das hat zur Folge, dass Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder bezuschussen müssen und damit das Einkommen über den Lernerfolg entscheidet. Den Unterricht durch private Mittel und damit letztlich über das Bafög zu bezuschussen, kann aber nicht politisches Ziel sein. In der Schule selbst (bereits in der Grundschule), sollte die Chancengleichheit für alle Schüler durch die entsprechende Ausstattatung auch mit Personal gewährleistet werden. Dann steigt auch die Motivation der Jugendlichen eine weiterführende Schule zu besuchen.
Auch wenn Bildung einen enormen Einfluss auf das soziale gesellschaftliche Gefüge hat, ist es nicht richtig Bildung der Sozialpolitik zu überlassen. Damit schwächen wir die Bildung, ohne im Gegenzu zu wissen, ob die Anreize auch bei der Zielgruppe in dem gewünschtem Maße ankommen.

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Die Fachhochschule in Eberswalde in der Tradition der Forstlehranstalt, besteht seit 180 Jahren. Nun wurde die Fachhochschule umbenannt und dem Programm angepasst, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, kurz HNE.
“Mit der Spezialisierung auf das Thema Nachhaltigkeit erfüllt Eberswalde eine wichtige Funktion und bereichert Brandenburgs Hochschullandschaft um ein wichtiges Markenzeichen”, so die brandenburgische Wissenschaftsministerin Martina Münch zum Festakt anlässlich Umbenennung am 26.März.
18 Jahre nach der Gründung ist die Fachhochschule etabliert. Egal, ob Wirtschaft, Ökolandbau oder Tourismus – Nachhaltigkeit spielt in den Studiengängen eine zentrale Rolle.
Noch wichtiger als das grüne Profil bei der Namensgebung ist aber womöglich der Wegfall der Vorsilbe. Im Ausland ist “Fachhochschule” kein Begriff. So erhofft man sich durch die Umbenennung einfachere Wege bei internationalen Kooperationen.
Quelle: moz.de

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Die Universität Potsdam hat den ersten Platz beim bundesweiten Gründungsranking „Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?“ 2009 belegt.
Die Untersuchung, die dem Ranking zugrunde liegt, wurde von Prof. Jürgen Schmude (Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsgeografie) im Auftrag des Handelsblatts durchgeführt. Es wurden die Angebote von 59 deutschen Universitäten in der akademischen Gründungslehre und Unterstützung angehender Unternehmensgründer untersucht.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch dazu: “Innovative Unternehmensgründungen sind von immenser struktureller Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes wie Brandenburg, das noch immer einen zu geringen Anteil an Industrieunternehmen mit den entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsabteilungen aufweist. Innovative Unternehmensgründungen und insbesondere Gründungen aus der Wissenschaft können zum Motor für Wachstum und Beschäftigung in der Region werden“.

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