Zum ersten mal seit der Wende gibt es mehr Ausbildungsplätze als Lehrlinge in der Region. Der Wendepunkt den sich in den Neunzigern niemand vorstellen konnte, ist erreicht. Nach Auskunft der IHK und der Handwerkskammer trifft diese Entwicklung die Unternehmen härter als die Wirtschaftskrise. Seit 1.Juli sind allein im Handwerk in Brandenburg 1200 Stellen unbesetzt, ähnlich sieht es im Zuständigkeitsbereich der IHK aus.
Rettet die Brandenburger Alleen! Das Alleenkonzept der brandenburgischen Landesregierung sieht vor, dass im Laufe der kommenden 20 Jahre ca. 100 000 Bäume weniger zum Allenbestand gehören sollen. Das sind ca. ein Drittel der Allen in Brandenburg.
Randvoll mit rund 530 Rabatten in Form von dauerhaften Ermäßigungen, 330 SparCoupons oder auch Kinderfreikarten macht der Familienpass Brandenburg gemeinsame Ausflüge in die Mark Brandenburg günstiger.
ADI eine Abkürzung für wirtschaftliche Leistungskraft und eines der wichtigsten Globalisierungsindikatoren; ADI steht für Auslandsdirektinvestitionen (oder auch FDI – Foreign Direct Investor) . Brandenburgs größter Direktinvestor im Ausland wird aller Voraussicht nach, die in der Uckermark ansässige Firma Enertrag.
Das ist die Rechnung, die die rot/rote Regierung in Brandenburg aufgemacht hat. Ab August führt sie das Schüler-Bafög wieder ein. Auch für Schüler, die noch bei ihren Eltern wohnen. Zum Kreis der Bezuschussten gehören vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen Familien. Von den zusätzlichen 50 bis 100 Euro sollen die Kosten für z.B. Bücher, Computer, ausserschulische Kurse übernommen werden. Das Geld soll pauschal gezahlt werden, eine Überprüfung der Verwendung der Gelder soll nicht erfolgen. Die Koalitaion will damit erreichen, dass mehr Jugendliche aus einkommensschwachen Familien ein Abitur machen. Bildung soll nicht allein vom Einkommen abhängig sein. Unklar ist jedoch, ob diese zusätzlichen Leistungen vom ALG II anrechnungsfrei bleiben. Wäre dem nicht so, würde der Effekt vor allem bei den Einkommensschwächsten verpuffen. Hier muss die Reform der Hartz-IV Regelsätze abgewartet werden. Würden die Kosten für Bildung in den Bedarfssatz eingerechnet, wäre die Maßnahme ein Eigentor bzw. die brandenburgische Regierung müsste nachbessern. Es bleibt abzuwarten ob es sinnvoll ist, Geldanreize für den Besuch einer weiterführende Schule zu setzen. Die Eigenmotivation sollte eigentlich stark genug sein, gerade bei schlechterer Einkommenssituation der Eltern. Sinnvoller wäre es, das Geld in die bessere Ausstattung der Schulen zu investieren, denn diese ist vielfach unzureichend. Das hat zur Folge, dass Eltern den Schulbesuch ihrer Kinder bezuschussen müssen und damit das Einkommen über den Lernerfolg entscheidet. Den Unterricht durch private Mittel und damit letztlich über das Bafög zu bezuschussen, kann aber nicht politisches Ziel sein. In der Schule selbst (bereits in der Grundschule), sollte die Chancengleichheit für alle Schüler durch die entsprechende Ausstattatung auch mit Personal gewährleistet werden. Dann steigt auch die Motivation der Jugendlichen eine weiterführende Schule zu besuchen. Auch wenn Bildung einen enormen Einfluss auf das soziale gesellschaftliche Gefüge hat, ist es nicht richtig Bildung der Sozialpolitik zu überlassen. Damit schwächen wir die Bildung, ohne im Gegenzu zu wissen, ob die Anreize auch bei der Zielgruppe in dem gewünschtem Maße ankommen.
Wie zufrieden sind junge Menschen in den brandenburger Mittelzentren? Eine aktuelle Studie zeigt, sie sind zwar heimatverbunden und haben bessere Chancen auf dem Arbeitsmark als noch vor einigen Jahren – ziehen aber trotzdem weg. Von Politik und Wirtschaft wird im Moment viel Optimusmus verbreitet, dass junge Menschen in der Zukunft nicht mehr abwandern werden, da bereits jetzt händeringend Fachkräfte auf dem heimischen Arbeitsmark gesucht würden. Die jungen Menschen hingegen sehen das nicht so. Offensichtlich sind die Berufschancen immer noch nicht ausreichend oder eben nicht alles im Leben. Denn die Zahlen sind weiterhin dramatisch. Zahlreiche junge Menschen, besonders die besser gebildeten zieht es fort aus Brandenburg – vor allem in den Westen und nach Berlin. Das geht aus einer vom Infrastruktruministerium und der Landesplanungesbehörde in Auftrag gegebenen Studie hervor. Insgesamt 2000 Schüler und Absolventen im Altern von 16 bis 30 Jahren hat das Berliner Institut für Stadtplanung und Infrastruktur (IfS) in den Städten Beeskow, Belzig, Eberswalde, Falkensse, Finsterwalde und Oranienburg zur Lebenszufriedenheit und Bindungskraft in den Mittelzentren befragt. Bemerkbar macht sich der fortzug vor allem in den berlinfernen Regionen wie der Lausitz, der Uckermark oder der Prignitz. In den Landkreisen rund um Berlin fällt der Verlust an 18 bis 30 -Jährigen weitaus geringer aus. An der Infrastruktur und an den inzwischen vielfach hergerichteten Städten liegt es jedenfalls nicht. Allein in den Jahren 2003-2008 ergibt die Bilanz der Fort- und Zuzüge in dieser Altersgruppe ein jährliches Minus von 11 000. Die Studie bestätigt, dass viele Jugendliche sehr heimatverbunden sind, aber langfristig keine Perspektive für sich in der Region sehen. Auch die zu niedrigen Löhne werden angeführt. Das gilt besonders für Abiturienten, nur rund ein Viertel von ihnen sind sogenannte “Dableiber”. Gerade junge Frauen kehren nach der Ausbildung oder dem Studium seltener zurück als Männer. Die jungen Frauen sind qualitätsorientierter, sie streben stärker nach Aufstieg und wollen Perspektiven sehen. Nach Auskunft der Autoren der Studie, finden sie in den Betrieben und Hochschulen jedoch nicht das was sie suchen – gemeint sind [...]
Meine ersten Erinnerungen an Ehm Welk verschwinden im Kindheitsnebel. Ich glaube meine Eltern hatten seine Bücher, “Die Heiden von Kummerow” und “Die Gerechten von Kummerow” im Bücherregel zu stehen. Irgendwo zwischen “Egon und das achte Weltwunder”, “Die Aula” und “Die Abenteuer des Werner Holt”. Erst seit dem ich mich intensiver mit meiner Heimatregion beschäftige, ist mir Ehm Welk wieder begegnet z.B. als Ehm Welk Buchhandlung und Schule in Angermünde und nun in Form des Literaturpreises der durch den Landrat der Uckermark vergeben wird.
Noch bis zum 28. Februar können sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern aus Berlin und Brandenburg für den 4. NEG (Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr) Website Award Berlin-Brandenburg 2010 bewerben. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro.
An der Entwicklung der Stadt Schwedt ist die Geschichte des Landes Brandenburg der vergangenen 20 Jahren sehr gut nachvollziehbar. Schwedt hat die typischen Probleme bewältigen müssen. Arbeitsplatzabbau, Wegzug und Stadtumbau waren die großen Herausforderungen. Heute steht Schwedt beispielhaft für einen Industriestandort mit modernsten Anlagen sowie für eine ökologisch orientierte Wirtschaftspolitik. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat sich Schwedt erfolgreich entwickelt. Die PCK Raffinerie sowie die Papierfabriken Leipa und UPM sind heute Aushängeschilder über die Uckermark hinaus. Darüber hinaus hat Schwedt große Bedeutung als Tor nach Polen.
“Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht. Geschichten aus der arschlochfreien Zone”, beschreibt die Ankunft von Dieter Moor in seinem neuen Zuhause im Barnim. Dieter Moor und seine Frau Sonja habe die heimatliche Idylle in der Schweiz gegen einen Hof in Hirschfelde (Barnim) eingetauscht.