Ein kurzer Artikel zur Bevölkerungsentwicklung in der Uckermark war heute in der Regionalzeitung eingestellt. Er gibt die Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030 der Strukturprognose des Landes Brandenburg wieder. Offensichtlich müssen die Sommerlöcher gefüllt werden, denn die Daten sind schon von Mai diesen Jahres.
Zum Schlagwort: Demografie.
Die Lehrlinge gehen aus
20. Jul, 2010 von Ariane
Zum ersten mal seit der Wende gibt es mehr Ausbildungsplätze als Lehrlinge in der Region. Der Wendepunkt den sich in den Neunzigern niemand vorstellen konnte, ist erreicht. Nach Auskunft der IHK und der Handwerkskammer trifft diese Entwicklung die Unternehmen härter als die Wirtschaftskrise. Seit 1.Juli sind allein im Handwerk in Brandenburg 1200 Stellen unbesetzt, ähnlich sieht es im Zuständigkeitsbereich der IHK aus.
Wandern und Rückkehren in
der Uckermark-Broschüre zur Abwanderung erschienen
25. Jun, 2010 von Ariane

Der Verein Zuhause in Brandenburg hat in dem Projekt “Wandern und Rückkehren” Uckermärker in den Blick genommen, die nach dem Verlassen ihrer Heimat wieder in die Region zurückgekehrt sind. Wir haben Rückkehrer in biografischen Internviews nach ihrem Werdegang und ihren Motivationen befragt. In der nun erschienenen Veröffentlichung präsentieren wir die Ergebnisse des Projekts und zeigen Lösungsansätze für die Region auf, die einen konstruktiven und steuernden Umgang mit der Abwanderung möglich machen.
Die Broschüre kann hier bestellt werden: mail@zuhause-in-brandenburg.de (5 Euro + 1 Euro Porto und Verpackung)
Die Inkontakt ist einer größten Leistungsschauen Brandenburgs. Vom 05. bis 06. Juni präsentieren sich Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und andere Institutionen der Region in Schwedt.
Was wird aus Schwedt?
26. Apr, 2010 von Ariane
Die Zahlen sprechen für sich. Schwedt hatte 1950 nicht einmal 7000 Einwohner. Bis Anfang der achtziger wuchs die Einwohnerzahl rasant schnell, 1984 waren es fast 54 000 Einwohner. Aktuell sind es um die 34 000 Einwohner. Um dem Leerstand zu begegnen betreibt die Stadt seit Mitte der neunziger Jahre aktiven Statdumbau. Das heißt konkret, Rückbau von Wohnungen und Infrastruktur. In den Prognosen des Masterplans der Stadt 2025+ wird die Bevölkerungszahl zwischen 2025 und 2030 unter die 20 000 Marke sinken. Damit hätte Schwedt mehr als die Hälfte der Einwohner verloren. Der Stadtumbau, vor allem am Waldrand dem Leerstand zu begegnen, soll weitergehen, empfiehlt der Plan 2025+. Danach sollen auch Quartiere im Stadtteil Neue Zeit, Talsand und Zentrum ausgedünnt werden. “Es gibt nicht wenige Schwedter, die schon zweimal vor dem Abriss geflohen sind. Wer dachte, das ist vorbei, könnte sich täuschen. Denn neue Pläne der Stadt zur Fortführung des Stadtumbaus weisen Quartiere oder Gebiete für den Abriss von Wohnungen aus, die bisher als davor sicher galten: Talsand, Neue Zeit, Zentrum.” Zu hoffen bleibt, dass die Szenarien nicht eintreten und die Stadt nicht in dem Maße schrumpfen wird. Erste Lichblicke tun sich auf, vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Schwedt hat sich als Wirtschaftsstandort entwickelt und hat Potential zu mehr. Damit verbessern sich die Perspektiven für junge Leute in der Region was sich positiv auf die Abwanderung bzw. Rückwanderung auswirkt Quelle: moz.de
Wie zufrieden sind junge Menschen in den brandenburger Mittelzentren? Eine aktuelle Studie zeigt, sie sind zwar heimatverbunden und haben bessere Chancen auf dem Arbeitsmark als noch vor einigen Jahren – ziehen aber trotzdem weg. Von Politik und Wirtschaft wird im Moment viel Optimusmus verbreitet, dass junge Menschen in der Zukunft nicht mehr abwandern werden, da bereits jetzt händeringend Fachkräfte auf dem heimischen Arbeitsmark gesucht würden. Die jungen Menschen hingegen sehen das nicht so. Offensichtlich sind die Berufschancen immer noch nicht ausreichend oder eben nicht alles im Leben. Denn die Zahlen sind weiterhin dramatisch. Zahlreiche junge Menschen, besonders die besser gebildeten zieht es fort aus Brandenburg – vor allem in den Westen und nach Berlin. Das geht aus einer vom Infrastruktruministerium und der Landesplanungesbehörde in Auftrag gegebenen Studie hervor. Insgesamt 2000 Schüler und Absolventen im Altern von 16 bis 30 Jahren hat das Berliner Institut für Stadtplanung und Infrastruktur (IfS) in den Städten Beeskow, Belzig, Eberswalde, Falkensse, Finsterwalde und Oranienburg zur Lebenszufriedenheit und Bindungskraft in den Mittelzentren befragt. Bemerkbar macht sich der fortzug vor allem in den berlinfernen Regionen wie der Lausitz, der Uckermark oder der Prignitz. In den Landkreisen rund um Berlin fällt der Verlust an 18 bis 30 -Jährigen weitaus geringer aus. An der Infrastruktur und an den inzwischen vielfach hergerichteten Städten liegt es jedenfalls nicht. Allein in den Jahren 2003-2008 ergibt die Bilanz der Fort- und Zuzüge in dieser Altersgruppe ein jährliches Minus von 11 000. Die Studie bestätigt, dass viele Jugendliche sehr heimatverbunden sind, aber langfristig keine Perspektive für sich in der Region sehen. Auch die zu niedrigen Löhne werden angeführt. Das gilt besonders für Abiturienten, nur rund ein Viertel von ihnen sind sogenannte “Dableiber”. Gerade junge Frauen kehren nach der Ausbildung oder dem Studium seltener zurück als Männer. Die jungen Frauen sind qualitätsorientierter, sie streben stärker nach Aufstieg und wollen Perspektiven sehen. Nach Auskunft der Autoren der Studie, finden sie in den Betrieben und Hochschulen jedoch nicht das was sie suchen – gemeint sind [...]

Sie ist mit 28 Jahren ausgebildete Köchin, Hotelfachfrau, Unternehmerin und Mutter. Sie war im 5 Sternehotel Interconti in Hamburg tätig sowie bei der WestLB und bei Mc Kinsey beschäftigt. Sie ist viel rumgekommen. Und doch führt ihr Weg sie wieder an den Ort ihrer Kindheit. Ihre erstaunliche Lebens- und Berufserfahrung helfen ihr dabei das Haus Lichtenhain im Boitzenburger Land zu führen.
“Gekommen, um zu bleiben”
– Film über Jugendliche in der Uckermark und im Barnim
12. Jan, 2010 von Ariane
Die Suche von drei Eberswalder Jugendlichen nach einer beruflichen Perspektive im Nordosten Brandenburgs steht im Mittelpunkt des Filmes «Gekommen, um zu bleiben». Premiere war am letzten Donnerstag im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus gefeiert. Der 23-minütige Streifen beschreibt die verschiedenen Stationen, die die Drei durchlaufen und informiert über Hilfs- und Beratungsangebote, wie Yvonne Hain von der Eberswalder Kompetenzagentur sagte.
Der neugewählte Bürgermeister von Prenzlau Hendrik Sommer, gibt dem Verein Zuhause in Brandenburg Auskunft zu seinen Prioritäten im neuem Amt.
In trägerübergreifender Regie von Volkssolidarität, DRK und dem Arbeitsförderungsverein soll in Lychen ein weiteres Mehr-Generationen-Haus in der Uckermark realisiert werden. Weitere Mehr-Generationen-Häuser in der Uckermark gibt es bereits in Zehdenick und Prenzlau. Mit einer solchen Einrichtung trage man der demografischen Entwicklung Rechnung. Wichtige Anliegen Mehr-Generationen-Häuser sind generationsübergreifendes Wohnen und Arbeiten, Integration alter und behinderter Menschen, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Förderung ökologischer Lebensweisen und Schaffung von Arbeitplätzen. Quelle: Templiner Zeitung vom 24.09.2009
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