Zum Schlagwort: Demografie.

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Falko Zurell und Susanna Petrat von ZiBeV und Cornelia Behm und Tabea Rößner Bündnis 90/Grüne MdB (v.l.n.r.)

Die Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) scheinen entschlossen, sich den Herausforderungen der demografischen Entwicklung von Rügen bis Bayern zu stellen und streben in nächster Zeit unter dem Motto „Jedes Alter zählt“ einen engen Dialogprozess mit Vertretern der Länder und Kommunen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern an. Und Vertreter der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen haben sich dieser Tage auf eine so genannte „Demografie-Tour“ unter dem Motto „Wandel gestalten – Gesundheitsversorgung sichern“ gemacht. Am Montag hießen die Ziele der demografiepolitischen Sprecherin Tabea Rößner, der Sprecherin für Ländliche Entwicklung Cornelia Behm und des Grünen-Obmannes im Gesundheitsausschuss, Harald Terpe, Templin (Uckermark), Mirow, Burg Stargard und Neubrandenburg (alles Mecklenburg-Vorpommern).

„Der demografische Wandel ist da. Wir werden älter, weniger, bunter. Weggucken hilft nicht – es gilt den Wandel zu gestalten“, finden die Bündnis-Grünen. Die Partei habe früh angefangen, entsprechende Strategien zu entwickeln, sagte Tabea Rößner. „Auf unserer Demografie-Tour durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Baden-Württemberg wollen wir nicht nur unsere Lösungsvorschläge – zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Familien und Pflege – vorstellen und öffentlich diskutieren, sondern vor Ort auch möglichst viele gute Ideen, innovative Lösungswege, aber auch Sorgen kennenlernen“, fügte sie hinzu.

In Templin und im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern stand für die Bundestagsabgeordneten auf deren Montags-Touretappe das Thema „Sicherung der Gesundheitsversorgung“ im Mittelpunkt. Tabea Rößner verwies darauf, dass der Anteil von Menschen mit chronischen oder mehreren Erkrankungen – vor allen wegen der immer älter werdenden Bevölkerung – steige. „Das heißt, die einzelne Erkrankung verliert an Bedeutung, und der ‚ganze‘ Patient mit seinen Bedürfnissen tritt in den Mittelpunkt. Und damit ändern sich auch die Anforderungen an das Gesundheitssystem. Vor allem im ländlichen Raum, wo es heute schon nicht genügend Ärzte und Pflegepersonal gibt, müssen neue Strukturen und Anreize her“, so die Bundestagsabgeordnete.

Deshalb gehörte wohl auch die von der Bundesregierung als „Demografie-Botschafterin“ ausgewählte Zahnärztin Dr. Kerstin Finger aus Templin zu den gefragten Gesprächspartnern. Weitere Teilnehmer der Runde mit Tabea Rößner und Cornelia Behm waren die Initiatorin des Wohnprojekts „Felix Tempus“, Elke Grabowski, Mandy Schenk-Roselt von der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark sowie Falko Zurell und Susanna Petrat vom Verein „Zuhause in Brandenburg“. Die beiden letztgenannten hatten die beiden Bundestagsabgeordneten zuvor am Vormittag in den neuen Räumlichkeiten des Vereins in der Templiner Altstadtpassage empfangen und sie über die Aktivitäten – vor allem das Bemühen, ehemalige Templiner und Uckermärker, die der Arbeit wegen die Region verlassen haben, wieder in die Heimat zu holen – informiert.

Text und Foto: Uwe Werner

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Ein hörenswerter Beitrag zum Stadtumbau und zum demographischen Wandel in Schwedt. Gefunden auf dem Inforadio des RBB:

http://www.inforadio.de

 

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Am Freitag, den 23. März 2012, fand im Schloss Kröchlendorff nahe Prenzlau eine Gesprächsrunde zum Thema “Der demographische Wandel” statt, zu welcher unser Verein als Diskussionsteilnehmer eingeladen war.

Die Kröchlendorffer Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe,
in der Akteure aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft der
Region zusammenkommen und den Gedankenaustausch suchen.
Hier finden Multiplikatoren eine Plattform,
um über wichtige Fragen der Entwicklung in der Region
im Nordosten Brandenburgs zu sprechen.

http://www.schloss-kroechlendorff.com/

 

Kroechlendorf

(© Rebecca Bugge )

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Die Uckermark wurde am Donnerstag als Modellregionen für das Programm LandZukunft ausgewählt. Damit ist der Landkreis einer von vier Modellregionen, die im Programm des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, von 2012 bis 2014 Unterstützung erhält, neue Wege in der ländlichen Entwicklung zu erproben. Die Uckermark ist die einzige Region in den neuen Bundesländern, die den Zuschlag von 1,8 Millionen Euro von bekommt. Ebenfalls gefördert werden die Landkreise Birkenfeld, Dithmarschen und Holzminden.

Mit LandZukunft will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unternehmerische Menschen als neue Zielgruppe der ländlichen Entwicklung motivieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwerfen, neue Techniken zu entwickeln und anzuwenden und sich effizientere Prozessabläufe und Organisationsformen auszudenken. Außerdem sollen mit dem Projekt alternative Finanzierungsinstrumente in der öffentlichen Förderung erprobt werden. Dazu zählen Regionalbudgets, über deren Verwendung ausschließlich die regionalen Partnerschaften auf Grundlage der vereinbarten Ziele entscheiden, sowie Mikrokredite zur Finanzierung von Klein- und Kleinstunternehmen. Anhand der Erfahrungen in den Modellregionen will das Bundesministerium nach Abschluss des Projekts neue Möglichkeiten für die Regelförderung in der ländlichen Entwicklung prüfen.

Der Verein Zuhause in Brandenburg hat sich mit einem eigenem Projekt in die Bewerbung des Landkreises Uckermark eingebracht. Um eine der Zielsetzungen des Vereins, die Rückwanderung von jungen Menschen in die Region zu fördern, möchte der Verein eine Willkommens-Agentur einrichten, welche ehemaligen Uckermärkern/-innen und potentiellen Neubürgern Lebens- und Arbeitsperspektiven in der Region aufzeigt.

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Der dritte Demografiebericht des Landes Brandenburg des  zeichnet die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen 20 Jahre nach, stellt die Prognose bis 2030 dar und bündelt in sechs Leitthemen die künftigen Aufgabenfelder. Zudem dokumentiert er Erfahrungen von konkreten Projekten und Maßnahmen im Umgang mit dem demografischen Wandel.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, betont dazu „Brandenburg will und muss Voreiter bei der Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels bleiben. Dazu bündeln wir unsere Erkenntnisse. Jetzt kommt es darauf an, diesen Erfahrungsschatz noch mehr Menschen zugänglich zu machen und dadurch neue Ideen und Initiativen anzustoßen. Der demografische Wandel und seine Folgen sind längst Wirklichkeit. Untergangsszenarien helfen aber nicht weiter, sondern ein pragmatischer und praktischer Umgang mit den realen Herausforderungen etwa bei neuen Formen der Mobilität oder der gesundheitlichen Versorgung.“

Gerber sagte, gefragt seien mehr denn je flexible und regional angepasste Projekte. „Das Land unterstützt praktische Lösungen, die vor Ort entwickelt und entschieden werden können.“ Gerber nannte in diesem Zusammenhang das Projekt KombiBus in der Uckermark oder das Stipendienprogramm für Mediziner der Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH in Eberswalde. Die Landesregierung werde alles ihr Mögliche und Notwendige tun, um schrittweise die kommunalen Handlungs- und Entscheidungsspielräume zu erweitern. Hier sei aber auch die Bundesregierung gefragt, betonte Gerber: „Für die Zukunft ist ein zulassender Staat notwendig.“

Er plädierte zugleich für eine stärkere Vernetzung der Akteure auf Landes- und regionaler Ebene. Das erste Brandenburger Demografieforum im September in der Potsdamer Staatskanzlei habe dafür erste Impulse gesetzt, etwa für eine verstärkte Zusammenarbeit von Demografie-Projekten mit Stiftungen. Gerber: „Diesen Erfahrungsaustausch werden wir fortsetzen.“ Bereits seit drei Jahren gebe es den Internetauftritt der Staatskanzlei „Marktplatz der Möglichkeiten“ unter www.demografie.brandenburg.de, auf dem innovative, beispielgebende Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt werden. Gerber: „Hier können aber auch neue Anregungen eingebracht werden. Wir arbeiten daran, diese Ideenbörse ständig zu erweitern.“

Dritter Demografiebereich.pdf

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Der Landkreis Barnim, die Sparkasse Barnim und Verein Zuhause in Brandenburg e.V. unterzeichnen Vereinbarungen

Der Landkreis Barnim und die Sparkasse Barnim haben am Dienstag, 25. Oktober 2011, in Eberswalde Vereinbarungen zur Zusammenarbeit mit dem Verein „Zuhause in Brandenburg“ abgeschlossen. Der Verein pflegt Kontakte zu ehemaligen Landeskindern der Region und unterstützt sie bei der Rückkehr. Die Kooperation zwischen dem Landkreis, der Sparkasse, dem Verein und dem Netzwerk für Fachkräftesicherung soll langfristig auch einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs im Barnim leisten. In der Uckermark existiert bereits eine ähnliche Zusammenarbeit.

Negativer Wanderungssaldo

Sowohl die Uckermark als auch der Barnim weisen einen negativen Wanderungssaldo bei jungen Menschen auf. Das heißt, es verlassen mehr junge Leute die Region als hinzukommen, erklärte Gaby Wehrens aus der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Eberswalde. Gerade in den letzten Jahren hätten sich aber gerade für junge Fachkräfte tolle Perspektiven in der Region entwickelt. „Barnim und Uckermark sind bekannt dafür, lernende Regionen zu sein. Sie könnten mit ihren Aktionen Vorbild sein für Gebiete mit ähnlichen Problemen“, sagte Gaby Wehrens. Sie sprach auch für die Netzwerke Fachkräftesicherung in Uckermark und Barnim, für die Rückkehrer eine wichtige Zielgruppe sind.

Mit guter Entwicklung steigt Fachkräftebedarf

„Die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre stellt den Barnim vor eine besondere Herausforderung bei der Rekrutierung von guten Fachkräften“, sagte Carsten Bockhardt, Dezernent für Kreisentwicklung des Landkreises Barnim. Deshalb möchte der Landkreis auch neue Wege beschreiten, die helfen können, den schon beginnenden Mangel zu beseitigen. „Besonders unterstützenswert fanden wir, dass der Verein ‚Zuhause in Brandenburg’ seine Arbeit ehrenamtlich leistet und sich durch sein Engagement in der Uckermark schon bekannt gemacht hat“, sagte Carsten Bockhardt.

Jeder Zuzug ein Gewinn

Noch vor weniger als zehn Jahren gab es eine Wegzugsprämie, erinnerte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Barnim, Uwe Riediger. Seitdem sei in der Region viel passiert. „Jeder, der zuzieht, ist ein Gewinn. Der Barnim ist schon sehr schön geworden, kann aber mit dem Wissen und der Erfahrung der Heimkehrenden noch lebenswerter werden“, sagte der Sparkassenchef. Die Bindung der jungen Menschen an ihre Heimat sei stark. „Wir haben etliche Kunden, die ihr Konto hier behalten, obwohl sie weggezogen sind“, sagte er.

Moderner Heimatverein nutzt vor allem Internet

Die Initiatoren und Mitglieder von „Zuhause in Brandenburg“ bezeichnen sich selbst als „moderner Heimatverein“. Mit seinen Aktionen hält er Kontakt zu Auswanderern und „füttert sie mit Sehnsucht“, sagte Vorstandsmitglied Ariane Böttcher. Über eine Facebook-Gruppe und ein Webblog informiert der Verein via Internet über das Neueste aus dem Nordosten Brandenburgs. Er organisiert „Heimatabende“ in anderen Regionen Deutschlands und hat Sportmannschaften gegründet, die Veranstaltungen in der Heimatregion nutzen, um Anlässe für Besuche und Kontaktmöglichkeiten zu Hause zu schaffen.

Der uckermärkische Landrat Dietmar Schulze weiß, dass das funktioniert. Seine eigenen Söhne haben nach der Schule die Uckermark verlassen, sind aber mit ihren Jugendfreunden zu Hause vernetzt und kommen gern immer wieder, sagte er am Dienstag in Eberswalde. „Die demografische Entwicklung und die Sicherung des Fachkräftebedarfs sind zentrale Themen meiner Amtszeit“, sagte der Landrat.

Den Erfolg seiner bisherigen Arbeit misst „Zuhause in Brandenburg“ vor allem über eine Vielzahl konkreter Anfragen Rückkehrwilliger. „Wir werden zum Beispiel gefragt, wie die Schulsituation in Prenzlau ist, oder wie man nach einer Arbeit im Ausland daheim Ansprüche auf die Rente bekommt. In diesen Fällen stellen wir Kontakte zu den Fachleuten her“, sagte Ariane Böttcher.

Barnim lernt von der Uckermark

Die guten Erfahrungen aus der Uckermark möchte „Zuhause in Brandenburg“ nun auch auf den Barnim übertragen. In den vergangenen Jahren hat sich der Verein intensiv damit beschäftigt, warum und unter welchen Umständen Menschen zurückkommen, die zur Ausbildung oder zum Studium die Region verlassen haben. Dieses Wissen soll nun in einem Onlineportal zusammengefasst werden. Durch die Brille der Heimkehrer sollen Informationen zu Arbeitsperspektiven, Netzwerken, Kitas, Schulen und Kulturangeboten geboten werden. „Im dritten Quartal 2012 wollen wir damit online gehen“, kündigte Ariane Böttcher an.

(Auszug offizielle Pressemitteilung der Landkreise Barnim und Uckermark)

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Deutschlands Geburtenrate ist die höchste seit 20 Jahren. Die Frauen bekommen wieder mehr Kinder in unserem Land.

Die durchschnittliche Kinderzahl einer Frau lag 2010 bei 1,39 und war damit höher als 2009, als der Durchschnittswert 1,36 betrug. Das Statistische Bundesamt ermittelte damit die höchste Geburtenrate seit 20 Jahren in Deutschland.

Auch wenn die Statistiker damit noch keine Trendwende im demographischen Wandel sehen, kommt Bewegung in das Geburtsverhalten. Auffallend ist, dass die Zahlen vor allem im Osten deutlich zugelegt haben. 2010 lag die Geburtenrate im Osten bei 1,46 Kindern pro Frau während im Westen die Geburtenrate 1,38 betrug. Da aber die Frauen im Osten statistisch gesehen deutlich in der Minderzahl sind, hat diese deutliche höhere Zahl kaum Auswirkungen auf die bundesweite Quote. Dafür dürfte der Effekt für die Regionen im Osten um so deutlicher ausfallen. Das machen auch die Entwicklung der letzten 20 Jahre deutlich. Wenn die Geburtenrate der Frauen im Osten vor der Wende noch bei 1,57 lag, sank sie 1994 auf einen weltweit einmaligen Tiefstand von 0,77 Kindern die auf eine Frau kamen. Seit dem steigen die Zahlen kontinuierlich an und liegen seit 2009 höher als in den alten Bundesländern.

Unterschiedliche Gründe werden durch die Forscher für diese Entwicklung benannt. Zum einen gibt es eine Art “Aufholeffekt”. Ostdeutsche Frauen hätten sich mittlerweile vollständig in die neuen Lebensbedingungen orientiert und eingefunden. Äußerdem: “Sie hätten sich zudem wertemäßig dem Westen angeglichen, weil sie einen Großteil ihres Lebens in der Bundesrepublik verbracht hätten. Viele hätten ihre Entscheidung für Kinder nur auf einen späteren Zeitpunkt „aufgeschoben“. Frauen bekamen in der DDR deutlich früher Kinder.”

Diese Begründungen passen jedoch nur auf eine gleiche Geburtenquote zwischen Ost und West, erklären sie nämlich nicht, warum die Geburtenrate im Osten deutlich höher ist als im Westen. Hier wirkt sich sicher stark die Nachwendesozialisation der heutigen Mütter aus, die unter anderem einen entspanteren Umgang bei dem Thema Vereinbarkeit und Familie, erlauben. Hinzu dürften die besseren Betreuungsangebote und die hohe Erwerbstätigkeit von Frauen im Osten kommen.

Quelle: www.morgenpost.de

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Die Landesregierung plant die Einrichtung von Studiengängen für Pflege- und Gesundheitsberufe. Mit einem entsprechenden Bericht des Wissenschaftsministeriums an den Landtag hat sich das Kabinett in Potsdam beschäftigt. Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt betonte anschließend die zentrale Bedeutung der Gesundheitsberufe: „Die Ausbildung junger Leute in Pflegepädagogik, Gesundheitsmanagement und Therapiewissenschaften ist ein wichtiger Eckpfeiler einer vorausschauenden Daseinsvorsorge. Dafür brauchen wir ein attraktives Studienangebot.“

Die Studiengänge sollen den Bedarf an Lehrkräften für die Fachschulen des Gesundheitswesens und die Altenpflegeschulen abdecken. Zudem ist vorgesehen, Leitungspersonal für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen auszubilden. Auch die höher werdenden Ansprüche gerade in der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie machen eine akademische Ausbildung notwendig. „Medizinischer Fortschritt ist nur mit zunehmender Professionalisierung zu erreichen“, unterstrich Gorholt.

Die Lehrangebote sollen an einer Fachhochschule eingerichtet werden. Damit erhält die gesundheitswissenschaftliche Forschung und Lehre in Brandenburg ein weiteres wichtiges Standbein. Bisher existieren in diesem Bereich bereits die Institute der Rehabilitations- und Sportmedizin sowie Ernährungswissenschaft an der Universität Potsdam. Zudem verfügt Brandenburg über international anerkannte Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Rehbrücke, das Institut für biomedizinische Technik in Golm und das Zentrum für Biomaterialentwicklung in Teltow.

Quelle: www.brandenburg.de 27.07.11

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Noch bis zum 31. August läuft unserer Fotowettbewerb “Leben in UM – Meine Uckermark”. Die ersten zahlreichen Einsendungen haben wir bereits erhalten. Einige wenige haben wir hier zusammengestellt. Wir hoffen auf zahlreiche weitere Einsendungen und Euch viel Spaß beim entdecken der Uckermark.

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Hier die Ausschreibung zum Fotowettbewerb und die Teilnahmebedingungen:

Fotowettbewerb: Leben in UM – Meine Uckermark

Die Uckermark ist eine der schönsten Regionen Deutschlands. Dazu gehören die unvergleichlichen Landschaften genauso wie der besondere Menschenschlag.

Zeigen Sie uns, was Sie an der Uckermark besonders fasziniert. Sind es die markanten Charaktere der Menschen, die urigen Landschaften, die einzigartige Flora und Fauna, beeindruckende Industrieanlagen, oder der kulturelle Reichtum? Halten Sie Ihren Blick in einem Foto fest und nehmen Sie teil an unserem Fotowettbewerb „Leben in UM – Meine Uckermark“.

Der Verein Zuhause in Brandenburg wird die schönsten Fotos auf der Internetseite „Leben in UM“ einstellen. Die Internetseite „Leben in UM“ soll vor allem außerhalb der Uckermark für ein Leben in der Region werben und 2012 online gehen. Unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Uckermark und der Staatskanzlei Brandenburg.

Einsendeschluss ist der 31. August 2011.

Preise und Kategorien
In den folgenden Kategorien werden jeweils Gewinner gekürt. Die Sieger jeder Kategorie erwartet ein Preisgeld in Höhe von 50 Euro.

  • Menschen
  • Wirtschaft
  • Kultur
  • Landschaft/Natur
  • Publikumspreis

Wettbewerb
Die Sieger in jeder Kategorie werden durch eine Jury bestimmt. Der Publikumspreis wird per Abstimmung im Internet gekürt. Der Rechtsweg ist dabei ausgeschlossen. Je Teilnehmer können maximal 10 Fotos eingereicht werden. Jeder Teilnehmer erkennt mit der Zusendung der Arbeiten die Teilnehmerbedingungen an.

Technische Voraussetzungen
Die Fotos sollen digital mit einer maximal möglichen Auflösung und in den gängigen Datenformaten (JPG, TIFF) eingereicht werden. Minimale Auflösung 1024×768 Pixel bei mind. 72dpi. Bevorzugt werden Bilder in Querformat. Bitte schicken Sie je email maximal 10 MB.

Kontakt
Die Fotos können per E-mail an: mail@zuhause-in-brandenburg.de eingeschickt werden oder per Post auf einem digitalem Datenträger an Zuhause in Brandenburg e.V. Heinestraße 4, 17268 Templin.

Teilnahmebedingungen

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Uns erreichen immer wieder Rückmeldungen und Anfragen von Rückkehr-Willigen oder Ehemaligen die wieder in die Region zurückgekehrt sind. In den letzten Monaten kehrte dabei eine Problematik immer wieder auf – die Wohnungssuche. Wir sind nie auf die Idee gekommen, dass die Wohnungsuche problematisch sein könnte, vor allem da Schlagwörter wie Wohnungsleerstand, Städteumbau, Bevölkerungsrückgang usw. täglich in den regionalen Zeitungen zu lesen sind. Es stellt sich jedoch heraus, dass es im Moment vielfach einfacher ist einen passende Stelle zu finden, als eine passende Wohnung. Der nachfolgende Erfahrungsbericht von Sascha in Schwedt zeigt sehr eindrücklich mit welchen Problemen Rückkehrer/-innen (und auch andere junge Menschen) bei der Wohnungssuche in der Region konfrontiert sind.

Wohnungsleerstand in Schwedt? Und warum finde ich dann keinen Wohnung?

“Mittlerweile lebe ich seit 7 Wochen wieder in meiner alten Heimat Schwedt und bin beruflich auch schon ganz gut angekommen. Nur mit einer eigenen Wohnung hat es bis jetzt immer noch nicht so richtig geklappt.

Das erste mal hatte ich Mitte Dezember bei der örtlichen Wohnbauten GmbH nach einer WG angefragt. Die Frau am Telefon war regelrecht schockiert und gab mir zu verstehen, das man so etwas “nicht gerne sieht”. Außerdem sollte ich doch bitte erst meine Eigentumsverhältnisse darlegen und ein 3 Seiten Word-Dokument ausfüllen. Dabei wollte ich doch eigentlich nur wissen, wo es freie Wohnungen gibt?! Das fand ich schon mal frech, also habe ich die Wohnungssuche erstmal abgebrochen.

Anfang Januar habe ich erstmal wieder den Wohnungsmarkt im Netz durchforstet und dann probiert, bei der Wobag (anderer Wohnungsanbieter in Schwedt) eine Wohnung zu bekommen. Aber auch hier war man scheinbar nur daran interessiert, Informationen über meine Eigentumsverhältnisse zu sammeln. Meine Anfragen per E-Mail blieben alle unbeantwortet (per Telefon hatte ich auch nie “den zuständigen Ansprechpartner” erreicht). So musste ich ein Online-Formular ausfüllen. In der folgenden Woche bekam ich dann tatsächlich Angebote für Wohnungen in Schwedt zugesandt – per Post (Willkommen im Zeitalter der modernen Kommunikation). Die Freude war allerdings nur von kurzer dauer, denn die Einzugstermine für die Wohnungen wurden mit Juni 2011 eingegeben. Hallo!? Bin ich hier in München oder was?

Wiederum angenervt habe ich es erneut bei der anderen Wohnungsgesellschaft versucht. Ich habe in den sauren Apfel gebissen und meine Vermögensverhältnisse in einem Word-Dokument dargelegt. Zwei Tage später bekam ich dann einen Anruf (hier ist man anscheinend schon etwas weiter mit der modernen Kommunikation) und eine nette Dame am Telefon bat mir eine Wohnungsbesichtigung für nächste Woche an. Siehe an, auf einmal geht es so schnell?

Nun bin ich gespannt, wie die Wohnungsbesichtigung nächste Woche verläuft. Um ehrlich zu sein, ich finde es sehr bedenklich, wenn mir die Wohnungsgesellschaft nur eine Wohnung zur Besichtigung anbietet, wenn ich denen mein monatliches Gehalt offenbare. Auch hätte ich mir ein wenig mehr Service versprochen, gerade aufgrund des hohen Wohnungsleerstandes in Schwedt. Warum ich nach um 11 Uhr keinen mehr bei der Wohnbauten GmbH erreiche, kann ich echt nicht nachvollziehen. Oder hatte ich es mir zu einfach vorgestellt?

UPDATE: Die Wohnungsbesichtigung war recht gut. Wir durften uns zwei Wohnungen anschauen und haben uns für die kleinere in der Heinersdorfer Straße entschieden. Eine Woche später habe ich den Mietvertrag unterschrieben. Die Wohnungsabnahme musste ich allerdings alleine machen, weil kein Mitarbeiter mehr nach 16 Uhr raus rückt. Nun muss alles tapeziert werden, trotzdem überwiegt die Freude auf die neue Wohnung.”

Quelle: http://www.studentenblog.com/2011/02/wohnungsleerstand-in-schwedt/

 

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