Zum Schlagwort: Gesundheitswesen.

Die Landesregierung plant die Einrichtung von Studiengängen für Pflege- und Gesundheitsberufe. Mit einem entsprechenden Bericht des Wissenschaftsministeriums an den Landtag hat sich das Kabinett in Potsdam beschäftigt. Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt betonte anschließend die zentrale Bedeutung der Gesundheitsberufe: „Die Ausbildung junger Leute in Pflegepädagogik, Gesundheitsmanagement und Therapiewissenschaften ist ein wichtiger Eckpfeiler einer vorausschauenden Daseinsvorsorge. Dafür brauchen wir ein attraktives Studienangebot.“

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Robert Kalow ist 29 Jahre alt, hat sein Medizinstudium vor knapp zwei Jahren beendet und arbeitet seitdem im Krankenhaus Angermünde. Für seine Begriffe ist es eine gute Sache. Man kann schnell Vieles machen. wie z.B. Ultraschall oder Magenspiegelung. Robert Kalow stammt aus der Uckermark und hat in Lübeck studiert.

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Im Kampf gegen den Ärztemangel vor allem in den ländlichen Regionen Brandenburgs wurde dieser Tage ein neues Internetangebot online geschaltet.

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Das Asklepios Klinikum verzeichnet wieder steigende Geburtenzahlen polnischer Babys. Immer mehr Polinnen wählen gezielt die Geburtenstation in Schwedt aus – und zahlen die Kosten dafür selbst. Die erste Welle polnischer Geburten war 2007 jäh abgeebbt, als sich die Staatsanwaltschaft für die angeblichen Not-Geburten interessierte.

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Die Uckermark ist als Modellregion für eine regionale Gesundheitsversorgung in den neuen Bundesländern ausgewählt worden. Projektträger ist das Bundesministerium für Infrastruktur in Kooperation mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium. Ziel ist es, in Regionen mit alternder und abnehmender Bevölkerung neue Kriterien für eine Bedarfsplanung zur medizinischen Versorgung zu erarbeiten, die die spezifischen Probleme einer Region wie Altersdurchschnitt und Krankheitsgrad, Entfernungen und Ärztedichte berücksichtigen. Die Uckermark hat bereits akuten Ärztemangel. Wie viele Ärzte braucht eine Region? Die Richtlinien, wo wie viele Haus- und Fachärzte arbeiten dürfen und ab wann eine Zulassungssperre verhängt werden darf, stammt aus dem Jahr 1993 und wird ausschließlich an der Bevölkerungszahl bemessen. So drängeln sich in dicht besiedelten Ballungsgebieten Haus- und Fachärzte, während in der Uckermark Patienten bis zu 30 Kilometer zur nächsten Praxis fahren müssen oder durch die Altersstruktur Haus- und Fachärzte wie Orthopäden oder Augenärzte völlig überlasetet seien. Die Uckermark stehe exemplarisch für ein Problem, was in absehbarer Zeit auch Regionen im Westen Deutschlands ereilen wird. Schon jetzt gilt die Uckermark im Bundesvergleich als medizinisch unterversorgt, insbesondere der Altkreis Angermünde und Schwedt. Als unterversorgt gilt eine Region mit einem Versorgungsgrad von 75 Prozent. Im Altkreis Angermünde sind es sogar nur 55 Prozent, dass heißt, fast 50 Prozent der zugelassenen Arztstellen fehlen. Dazu kommt ein überdurchschnittlich hoher Anteil der über 60-jährigen Ärzte, die in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen. Das Problem spitzt sich weiter zu. Die ärztliche Versorgung ist oft nur gesichert, weil Ärzte viel mehr arbeiten, als sie bezahlt bekommen. Vor allem die Hausärzte sind völlig überlastet. Dafür werden in der Modellregion Uckermark erst einmal akribisch und mühsam unzählige Daten gesammelt, von Ärzte- zahlen über Frequentierungen, Patientenwege, Rettungsfristen, Krankheitsschwerpunkte usw. Die Ist-Analyse soll Grundlage für eine neue Bedarfsplanung werden, die sich nicht nur an der Bevölkerungszahl orientiert. In 20 Jahren wird der Anteil der über 60-Jährigen in der Uckermark um 35 Prozent steigen. Was dann an medizinischer Versorgung notwendig sein wird, soll ebenfalls in der Untersuchung berücksichtigt werden, die 2010 beendet werden soll. Dass [...]

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Bundesministerin Schavan hat am 27.5. die Gewinner des Wettbewerbs “Gesundheitsregionen der Zukunft” bekanntgegeben. In diesem Wettbewerb werden Konzepte ausgezeichnet, die die einzelnen Bereiche des Gesundheitswesens (Forschung, Entwicklung und Verwertung des medizinischen Wissens) nach Möglichkeit optimal miteinander verknüpfen. Die verstärkte Vernetzung im Gesundheitswesen soll einerseits die Versorgung der Patienten verbessern, aber auch die Kosten verringern. Die zwei Gewinnerregionen heißen REGiNA und FONTANE. Das Konzept REGiNA (Region Neckar-Alb und Stuttgart) setzt sich zum Ziel, neue regenerationsmedizinische Behandlungsmethoden zu beleuchten und in die Praxis einzuführen. Das Konzept FONTANE sieht vor, Hausärzte in Nordbrandenburg durch den Einsatz von Telemedizin zu unterstützen. Dieses Konzept soll die Gesundheitsversorgung vor allem in strukturschwachen Regionen verbessern. Unterstützt werden die Umsetzung dieser Konzepte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten vier Jahren mit insgesamt ca. 15 Mio. Euro. Quelle: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/2172.php

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