Das weltweit erste Hybridkraftwerk seiner Art wurde gestern in Prenzlau eingeweiht. Mit der Kopplung von Windkraft und Biogas soll zukünftig gewährleistet sein, dass überschüssige Energie aus der Windkraft in Form von Wasserstoff gespeichert werden kann und bei Flaute durch Biogas in Strom und Wärme umgewandelt wird. Enertrag als Betreiber der Anlage will damit zuverlässig Energie bei jeder Windlage liefern können. Das Kraftwerk wurde am Dienstag nach zweijähriger Bauzeit in Dauerthal bei Prenzlau in Betrieb genommen. Zukünftig sollen bis zu 9000 Haushalte mit Strom versorgt werden und zusätzlich Wasserstoff für fünf Tankstellen liefern. Weitere Informationen unter: www.enertrag.de www.pnn.de
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Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat der Errichtung von unterirdischen Kohlenstofflagern, der sogenannten CCS-Technologie, bis auf Weiteres in Brandenburg eine Absage erteilt. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundestages von Anfang Juli zur unterirdischer Kohlendioxidspeicherung. Darin ist eine Ausstiegsklausel enthalten, die es einzelnen Bundesländern ermöglicht diese Technologie nicht umzusetzen. Platzeck kündigte an, es werde keinen Alleingang Brandenburgs geben, Brandenburg wird die Verpressung nicht erproben, wenn die eigentlichen Speicherländer aussteigen können. Genau diese Möglichkeit sieht das Gesetz vor. Der Bundesrat befasst sich im September mit dem Gesetz.

Das die wirtschaftliche Zukunft der Uckermark in der Energiebranche zu suchen ist, ist bei den Uckermärkern selbst stark umstritten. Anbei ein interessanter Beitrag vom RBB Inforadio der aufklären will.
Im Kampf gegen den Ärztemangel vor allem in den ländlichen Regionen Brandenburgs wurde dieser Tage ein neues Internetangebot online geschaltet.
Die Brandenburger SPD will die Zahl der Privatschulen begrenzen, um somit die öffentlichen Schulen zu stärken. Umgesetzt werden soll diese Zielsetzung vor allem mit der Durchsetzung von strengeren Auflagen und Mittelkürzungen bei Schulen in freier Trägerschaft. Die brandenburger SPD fordert die Regierung auf bis zum Ende des Jahres eine entsprechende Novelle vorzulegen. Heftiger Protest regt sich dabei bei den betroffenen Schulen und der Opposition.

Kerkow ist ein kleines Dorf vor Angermünde und allenfalls bekannt durch sein gleichnamiges Gut. Kerkow will sich nun auf den Weg machen, Bioenergiedorf zu werden. Eine Initiativgruppe interessierter Kerkower gibt es bereits. Begleitet wird das Modellvorhaben vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und von erfahrenen Experten der Uni Göttingen und der Fachhochschule Trier.
Die Herausforderungen einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft können nach den Worten von Brandenburgs Staatskanzleichef Albrecht Gerber nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort bewältigt werden. Ein Paradebeispiel dafür sei das Vorhaben „KombiBus“, sagte der Staatssekretär heute bei der Vorstellung dieses Mobilitätsprojektes aus der Uckermark.

Am 28/29. Mai geht die Inkontakt in Schwedt zum siebten mal an den Start. Die Inkontakt ist mit mehr als 300 Ausstellern die größte Leistungsschau der Region. Vier Monate vor dem Termin haben die Unternehmervereinigung Uckermark, der Bürgermeister Polzehl aus Schwedt und der Landrat Schmidt den Startschuss für die Vorbereitungen gegeben.
Die CDU-Fraktion hat in den Landtag einen Antrag zur Einrichtung einer landesweiten Rückkehragentur eingebracht, die sich um potentielle Rückkehrer kümmern soll. Die Fraktion sieht die Notwendigkeit vor allem damit begründet, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Ackerland in Bauernhand, dieser Ausspruch bekommt angesichts der aktuellen Entwicklungen eine ganz neue Bedeutung. Kapitalanleger, Fondsgesellschaften, Großkonzerne und solvente Privatanleger entdecken die Weiten Brandenburgs als Kapitalanlage und machen damit den einheimischen Bauern den Acker streitig.

