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	<title>Zuhause in Brandenburg &#187; Infrastruktur</title>
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	<description>Zuhause in der Uckermark</description>
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		<title>Hypbridkraftwert in Prenzlau ist ans Netz gegangen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 05:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das weltweit erste Hybridkraftwerk seiner Art wurde gestern in Prenzlau eingeweiht. Mit der Kopplung von Windkraft und Biogas soll zukünftig gewährleistet sein, dass überschüssige Energie aus der Windkraft in Form von Wasserstoff gespeichert werden kann und bei Flaute durch Biogas in Strom und Wärme umgewandelt wird. Enertrag als Betreiber der Anlage will damit zuverlässig Energie bei jeder Windlage liefern können. Das Kraftwerk wurde am Dienstag nach zweijähriger Bauzeit in Dauerthal bei Prenzlau in Betrieb genommen. Zukünftig sollen bis zu 9000 Haushalte mit Strom versorgt werden und zusätzlich Wasserstoff für fünf Tankstellen liefern. Weitere Informationen unter: www.enertrag.de www.pnn.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das weltweit erste Hybridkraftwerk seiner Art wurde gestern in Prenzlau eingeweiht. Mit der Kopplung von Windkraft und Biogas soll zukünftig gewährleistet sein, dass überschüssige Energie aus der Windkraft in Form von Wasserstoff gespeichert werden kann und bei Flaute durch Biogas in Strom und Wärme umgewandelt wird. Enertrag als Betreiber der Anlage will damit zuverlässig Energie bei jeder Windlage liefern können. Das Kraftwerk wurde am Dienstag nach zweijähriger Bauzeit in Dauerthal bei Prenzlau in Betrieb genommen. Zukünftig sollen bis zu 9000 Haushalte mit Strom versorgt werden und zusätzlich Wasserstoff für fünf Tankstellen liefern.</p>
<p>Weitere Informationen unter:</p>
<p><a href="https://www.enertrag.com/projektentwicklung/hybridkraftwerk.html">www.enertrag.de</a></p>
<p><a href="http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/589512/">www.pnn.de</a></p>
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		<title>Einführung der CCS-Technologie in Brandenburg abgesagt?</title>
		<link>http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/08/16/einfuhrung-der-ccs-technologie-in-brandenburg-abgesagt/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 14:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat der Errichtung von unterirdischen Kohlenstofflagern, der sogenannten CCS-Technologie, bis auf Weiteres in Brandenburg eine Absage erteilt. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundestages von Anfang Juli zur unterirdischer Kohlendioxidspeicherung. Darin ist eine Ausstiegsklausel enthalten, die es einzelnen Bundesländern ermöglicht diese Technologie nicht umzusetzen. Platzeck kündigte an, es werde keinen Alleingang Brandenburgs geben, Brandenburg wird die Verpressung nicht erproben, wenn die eigentlichen Speicherländer aussteigen können. Genau diese Möglichkeit sieht das Gesetz vor. Der Bundesrat befasst sich im September mit dem Gesetz. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat der Errichtung von unterirdischen Kohlenstofflagern, der sogenannten CCS-Technologie, bis auf Weiteres in Brandenburg eine Absage erteilt. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundestages von Anfang Juli zur unterirdischer Kohlendioxidspeicherung. Darin ist eine Ausstiegsklausel enthalten, die es einzelnen Bundesländern ermöglicht diese Technologie nicht umzusetzen. Platzeck kündigte an, es werde keinen Alleingang Brandenburgs geben, Brandenburg wird die Verpressung nicht erproben, wenn die eigentlichen Speicherländer aussteigen können. Genau diese Möglichkeit sieht das Gesetz vor. Der Bundesrat befasst sich im September mit dem Gesetz.</p>
<p>Auch wenn die Umweltverbände diesen Schritt begrüßen, warnen die aktiven Bürgerinitiativen,  die sich gegen die Einführung der Kohlendioxidverpressung einsetzen, vor allzu großem Optimismus. Die Bürgerinitiative &#8220;CO2-Endlager stoppen&#8221; will die Proteste aufrecherhalten, bis es gesetzliche Regelungen in Brandenburg gebe, die Kohlendioxiddeponien ausschließen.</p>
<p>Nach bisheriger Planung sollten in Ostbrandenburg bei Beeskow und Neutrebbin unterirdische CO2 Speicher eingerichtet werden. Dagegen haben sich heftige Proteste formiert. Unter anderem weil auf Grund der Bodenbeschaffenheit große Trinkwasserversalzungen in Teilen Brandenburgs, Berlin und in West-Polen befürchtet werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Uckermark: Energieregion mit Zukunft!?</title>
		<link>http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/06/13/uckermark-energieregion-mit-zukunft/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 06:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/29331_118858131488090_111939258846644_102334_1801136_n1.jpg" width="122" height="91" alt="29331_118858131488090_111939258846644_102334_1801136_n.jpg" /></p>
<p>Das die wirtschaftliche Zukunft der Uckermark in der Energiebranche zu suchen ist, ist bei den Uckermärkern selbst stark umstritten. Anbei ein interessanter Beitrag vom RBB Inforadio der aufklären will.<br /></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/29331_118858131488090_111939258846644_102334_1801136_n.jpg" width="108" height="81" alt="29331_118858131488090_111939258846644_102334_1801136_n.jpg" /></p>
<p>Das die wirtschaftliche Zukunft der Uckermark in der Energiebranche zu suchen ist, ist bei den Uckermärkern selbst stark umstritten. Anbei ein interessanter Beitrag vom RBB Inforadio der aufklären will.</p>
<p>
<img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/onsq0.jpg" width="20" height="20" alt="onsq0.jpg" /> <a href="http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/apropos_wirtschaft/201106/159563.html">Uckermark: Energieregion mit Zukunft</a></p>
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		<title>Internetplattform gegen Ärztemangel in Brandenburg</title>
		<link>http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/04/07/internetplattform-gegen-arztemangel-in-brandenburg/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 06:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Kampf gegen den Ärztemangel vor allem in den ländlichen Regionen Brandenburgs wurde dieser Tage ein neues Internetangebot online geschaltet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kampf gegen den Ärztemangel vor allem in den ländlichen Regionen Brandenburgs wurde dieser Tage ein neues Internetangebot online geschaltet. Die Kassenärztliche Vereinigung und das Land wollen damit gezielt über die Möglichkeiten für Nachwuchsmediziner informieren. So erhalten Ärzte die sich in einer unterversorgten Region niederlassen bis zu 50 000 Euro Unterstzütung. Das Portal informiert über weitere Fördermöglichkeiten und darüber wo Nachwuchsmediziner freie Arztpraxen übernehmen können.</p>
<p>Für alle Mediziner &#8211; Hier gibt es weitergehende Informationen:</p>
<p><a href="http://www.arzt-in-brandenburg.de/">www.arzt-in-brandenburg.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: moz.de 04.04.11</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Brandenburg will die Zahl der Privatschulen begrenzen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 08:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Brandenburger SPD will die Zahl der Privatschulen begrenzen, um somit die öffentlichen Schulen zu stärken. Umgesetzt werden soll diese Zielsetzung vor allem mit der Durchsetzung von strengeren Auflagen und Mittelkürzungen bei Schulen in freier Trägerschaft. Die brandenburger SPD fordert die Regierung auf bis zum Ende des Jahres eine entsprechende Novelle vorzulegen. Heftiger Protest regt sich dabei bei den betroffenen Schulen und der Opposition.<br /></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Brandenburger SPD will die Zahl der Privatschulen begrenzen, um somit die öffentlichen Schulen zu stärken. Umgesetzt werden soll diese Zielsetzung vor allem mit der Durchsetzung von strengeren Auflagen und Mittelkürzungen bei Schulen in freier Trägerschaft. Die brandenburger SPD fordert die Regierung auf bis zum Ende des Jahres eine entsprechende Novelle vorzulegen. Heftiger Protest regt sich dabei bei den betroffenen Schulen und der Opposition.</p>
<p class="paragraph"><span class="articleContent">Im ländlichen Raum sollen staatliche Grundschulen nicht dadurch benachteiligt werden, dass sie wegen der Unterschreitung bestimmter Klassengrößen schließen müssen – und freie Schulen sie dann womöglich ersetzen, so eine der Begründungen für die Pläne der SPD. Darüber hinaus kritisiert die SPD die teilweise unzureichende Qualifikation der Lehrer an freien Schulen. Laut Bildungsministerium arbeiten an den 127 Privatschulen in Brandenburg 211 Lehrer ohne zweites Staatsexamen, an den 721 öffentlichen Schulen ist der Anteil mit 290 Lehrern prozentual weitaus geringer.</span></p>
<p class="paragraph">
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<div class="moduleHeader">
<div class="header"><span class="articleContent">Für die Schulen in freier Trägerschaft soll unter anderem eine Mindestschülerzahl pro Klasse eingeführt werden. Die Privatschulen müssen aber auch ums Geld bangen. Derzeit erhalten sie in Brandenburg einen Personalkostenzuschuss, der 94 Prozent einer vergleichbaren Lehrkraft in einer öffentlichen Schule entspricht. Der Entwurf der Finanzplanung 2010 bis 2014 der Regierung sieht vor, die Zuschüsse ab 2012 bis 2014 jährlich um zwei Prozent zu senken.</span></div>
<div class="header"><span class="articleContent"><br />
</span></div>
<div class="header"></div>
<div class="header"><span class="articleContent">Grundsätzlich ist das Anliegen der SPD richtig, kein Zweiklassenschulsystem zu etablieren. Jedoch sind die Entwicklungen in der brandenburger Schullandschaft teilweise so dramatisch, dass man über Alternativen nachdenken muss, um Schüler überhaupt noch beschulen zu können, ohne Ihnen bereits in der Grundschule mehrstündige Fahrtzeiten am Tag zuzumuten. Die von der SPD aufgeführten Zahlen, welche die bessere Qualität der öffentlichen Schulen belegen soll, sind zu kurz gegriffen. Denn die Schule soll nicht nur Wissen vermitteln und gute Abschlüsse sicher stellen. Die Schule ist darüber hinaus neben dem Elternhaus die wichtigste Sozialisationsinstanz für Kinder und es kann für die Schüler sehr vorteilhaft sein, wenn ein Ingenieur als Quereinsteiger an einer Schule unterrichtet.</span></div>
<div class="header"></div>
<div class="header"><span class="articleContent">Es gibt gute Beispiele für die Umsetzung von Schulen in freier Trägerschaft, die mit Auszeichnungen auf Bundesebene überhäuft werden. Dazu gehört unter anderem die <a href="http://www.waldhofschule.de/index1.html">Waldhofschule in Templin.</a> Ein sehr gutes Beispiel dafür wie eine Grundschule in freier Trägerschaft eine Gemeinde aufwerten kann, ist die <a href="http://www.zuckermark.de/index.php">Grundschule in freier Trägerschaft in Wallmow</a>. Wallmow hat 263 Einwohner. Die Schule hat 40 Schüler und der Trägerverein Zuckermark e.V. befördert das Dorfleben und den Zusammenhalt unter den Einwohnern. Die Dorfstruktur wäre ohne die Grundschule so nicht möglich.</span></div>
<div class="header"><span class="articleContent"><br />
</span></div>
<div class="header"></div>
<div class="header"><span class="articleContent">Freie Schulen sind für den ländlichen Raum praktisch die einzige Chance, um wohnortnahe Schulstrukturen weiterhin zu erhalten, nachdem die öffentliche Schule geschlossen hat. Wohnortnahe Schulstrukturen sind auch unter dem Aspekt des demografischen Wandels überaus wichtig. Kinder, die bereits in der Grundschule nur zum schlafen Zuhause sind, sind verloren für die Gemeinde aus der sie kommen, weil Ihnen durch das tägliche Pendeln die Bindung zu ihrem Wohnort fehlt. Ausserdem ist eine Grundschule ein wichtiger Ort für eine Gemeinde über dem sich Gemeindeleben, Öffentlichkeit und Teilhabe organisiert. Fällt die Grundschule weg, dauert es in der Regel nicht mehr lange bis die Kita geschlossen wird und selbst die Feuerwehr nicht mehr genügend Leute findet. Mit strengeren Auflagen für die Schulen in freier Trägerschaft trägt die SPD vor allem in den ländlichen Gebieten zur Beschleunigung des demografischen Wandels durch Abwanderung bei. Um kleinere Schulen zu erhalten, ist jedoch nicht zwingend eine Schule in freier Trägerschaft notwendig. Flexiblere Ausgestaltungsmöglichkeiten auch für öffentliche Schulen z.B. in Form von Zwergenschulen im ländlichen Raum wäre ein möglicher Ansatz um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. </span></div>
<div class="header"></div>
<div class="header"><span class="articleContent">Quelle: Berliner Morgenpost 11.02.2011</span></div>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Kerkow wird erstes Bioenergiedorf in UM</title>
		<link>http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/02/11/kerkow-wird-erstes-bioenergiedorf-in-um/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 20:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Bild-3.png" width="126" height="119" alt="Bild 3.png" /><br /></p>
<p>Kerkow ist ein kleines Dorf vor Angermünde und allenfalls bekannt durch sein gleichnamiges Gut. Kerkow will sich nun auf den Weg machen, Bioenergiedorf zu werden. Eine Initiativgruppe interessierter Kerkower gibt es bereits. Begleitet wird das Modellvorhaben vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und von erfahrenen Experten der Uni Göttingen und der Fachhochschule Trier.<br /></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/Bild-3.png" alt="Bild 3.png" width="126" height="119" /></p>
<p>Kerkow ist ein kleines Dorf vor Angermünde und allenfalls bekannt durch sein gleichnamiges Gut. Kerkow will sich nun auf den Weg machen, Bioenergiedorf zu werden. Eine Initiativgruppe interessierter Kerkower gibt es bereits. Begleitet wird das Modellvorhaben vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und von erfahrenen Experten der Uni Göttingen und der Fachhochschule Trier.</p>
<p>Bioenergiedorfer zeichnen sich vor allem dadurch aus, sich eigenständig mit Strom und Wärme aus Biomasse zu versorgen, die in der Umgebung heranwächst. Solche Dörfer, sind unabhängig von fossilen Brennstoffen und explodierenden Energiepreisen. Sie sind Bioenergiedörfer. 69 gibt es bereits bundesweit, die meisten in Baden-Württemberg und Bayern. Feldheim bei Treuenbrietzen ist das bisher einzige Bioenergiedorf in Brandenburg. In dem 145-Seelendorf Feldheim sind 35 der 37 Haushalte an die dorfeigene Wärme- und Stromversorgung angeschlossen.</p>
<p>&#8220;Den Auftakt machen Einwohnerversammlungen, in denen das Projekt vorgestellt, Erfahrungen bestehender Bioenergiedörfer vermittelt und die Bürger informiert und interessiert werden sollen. Der Saal im Kerkower Gutsspeicher war voll, als Professor Peter Schmuck von der Uni Göttingen und Jörg Böhmer von der Fachhochschule Trier das Projekt Bioenergiedorf erläuterten. Die Universität Göttingen hatte 1999 das Projekt Bioenergiedorf initiiert, bei dem ein Dorf modellhaft seine Strom- und Wärmeversorgung weitgehend auf Bioenergie umstellen sollte.</p>
<p>Die Voraussetzungen schätzen Schmuck und Böhmer in Kerkow als sehr gut ein. Es gibt einen interessierten Landwirt als Partner. Johannes Niedeggen betreibt bereits eine Biogasanlage, die Strom und Wärme liefert. Die Dorfstruktur ist relativ kompakt, damit weite und somit teure Leitungswege vermieden werden. Entscheidend ist jedoch, dass sowohl die Bewohner, die Land- und Forstwirte wie auch die kommunalen Vertreter von der Idee überzeugt sind.</p>
<p>In Kerkow gab es durchaus viele kritische Fragen der Bürger, vor allem zu anfallenden Investitionskosten, Stabilität der Energiepreise und zur Zuverlässigkeit der Energieversorgung aus Biomasse. Abhängig sind die Kosten unter anderem vom Anschlussgrad. Je mehr Haushalte sich beteiligen, desto günstiger wird es. Erfahrungen anderer Energiedörfer besagen, dass die Energiekosten um mindestens zehn bis 20 Prozent gegenüber Öl- oder Gasheizungen sinken.&#8221;</p>
<p>Quelle: MOZ 11.02.2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der KombiBus &#8211; ein Projekt zur Mobilitätssteigerung</title>
		<link>http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/02/02/der-kombinierte-bus/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 11:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Herausforderungen einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft können nach den Worten von Brandenburgs Staatskanzleichef Albrecht Gerber nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort bewältigt werden. Ein Paradebeispiel dafür sei das Vorhaben „KombiBus“, sagte der Staatssekretär heute bei der Vorstellung dieses Mobilitätsprojektes aus der Uckermark. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Herausforderungen einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft  können nach den Worten von Brandenburgs Staatskanzleichef Albrecht  Gerber nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort bewältigt werden. Ein  Paradebeispiel dafür sei das Vorhaben „KombiBus“, sagte der  Staatssekretär heute bei der Vorstellung dieses Mobilitätsprojektes aus  der Uckermark.</p>
<p>Der KombiBus ist eines von sechs Projekten, die für das Modellvorhaben  „Daseinsvorsorge 2030“ des Bundesinnenministeriums ausgewählt worden  waren. Bei dieser „Ideenschmiede“ sollen in den vom demografischen  Wandel besonders betroffenen ländlichen Regionen in den ostdeutschen  Bundesländen neue Ansätze und Strategien entworfen werden, die für ganz  Deutschland wegweisend sein können. Beim KombiBus entwickelt die  Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mit Partnern ein Konzept, das auf  eine Kombination von Linienbus, Post, Kurierdienst und Fahrdienst setzt.  Es richtet sich vor allem an Menschen, die in ihrer Mobilität  eingeschränkt sind. Zudem sollen damit Dienstleistungen im ländlichen  Raum wirtschaftlicher werden, was zu einer besseren Versorgung beiträgt.  Mit einer Umsetzung ist ab Herbst zu rechnen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=bb1.c.239951.de">www.brandenburg.de</a>, <a href="http://www.uvg-online.com/wDeutsch/kombibus/kombibus.php?navanchor=1010047">www.uvg-online.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inkontakt 2011 &#8211; Größte Leistungsschau der Uckermark</title>
		<link>http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2011/01/26/inkontakt-2011-groste-leistungsschau-der-uckermark/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 10:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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		<category><![CDATA[Uckermark]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/2010_06_05-12_38_25.jpg" width="145" height="217" alt="2010_06_05-12_38_25.jpg" /></p>
<p>Am 28/29. Mai geht die Inkontakt in Schwedt zum siebten mal an den Start. Die Inkontakt ist mit mehr als 300 Ausstellern die größte Leistungsschau der Region. Vier Monate vor dem Termin haben die Unternehmervereinigung Uckermark, der Bürgermeister Polzehl aus Schwedt und der Landrat Schmidt den Startschuss für die Vorbereitungen gegeben.<br /></p>
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<img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/2010_06_05-12_38_25.jpg" width="142" height="212" alt="2010_06_05-12_38_25.jpg" /></p>
<p>Am 28/29. Mai geht die Inkontakt in Schwedt zum siebten mal an den Start. Die Inkontakt ist mit mehr als 300 Ausstellern die größte Leistungsschau der Region. Vier Monate vor dem Termin haben die Unternehmervereinigung Uckermark, der Bürgermeister Polzehl aus Schwedt und der Landrat Schmidt den Startschuss für die Vorbereitungen gegeben. Für die Inkontakt 2011 hat Matthias Platzeck die Schirmherrschaft übernommen. Für eine Erweiterung des Veranstaltungsprogramms soll die neue Parkbühne mit einbezogen werden. Landrat Dietmar Schulze und Schwedts Bürgermeister Jürgen Polzehl sagten finanzielle Unterstützung für das Projekt zu.</p>
<p>Unternehmen, Gewerbe, Kommunen, Vereine und Institutionen sind aufgerufen sich auf der Inkontakt vorzustellen, Kontakt zu knüpfen und Geschäfte zu machen. Bereits jetzt haben sich 41 Aussteller, darunter zwei aus Polen, verbindlich angemeldet.</p>
<p><a href="http://www.uv-uckermark.de/index.php?id=60">Mehr zur Messe und zur Anmeldung ist hier zu erfahren:</a></p>
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		<title>CDU verlangt Einrichtung einer landesweiten Rückkehragentur</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 09:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die CDU-Fraktion hat in den Landtag einen Antrag zur Einrichtung einer landesweiten Rückkehragentur eingebracht, die sich um potentielle Rückkehrer kümmern soll. Die Fraktion sieht die Notwendigkeit vor allem damit begründet, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU-Fraktion hat in den Landtag einen Antrag zur Einrichtung einer landesweiten Rückkehragentur eingebracht, die sich um potentielle Rückkehrer kümmern soll. Die Fraktion sieht die Notwendigkeit vor allem damit begründet, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Bereits in fünf Jahren können in Brandenburg 275 000 Fachkräfte fehlen. In zwanzig Jahren sollen es bereits eine halbe Million sein. Dazu soll die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) als Wirtschaftsförderungsgesellschaft ein Konzept erarbeiten.</p>
<p>Einen ähnlichen Antrag hatte die CDU bereits vor einigen Jahren eingebracht, der jedoch an der fehlenden Zustimmung des Koalitionspartners SPD scheiterte. Daher ist eine Zustimmung der rot-roten Koalition unwahrscheinlich. Zu dem neuen Antrag äußerten sich die FDP und die Grünen bereits kritisch.</p>
<p>Neben den bestehenden unterschiedlichen Vorstellungen das Thema zu bearbeiten,  bleibt zu hinterfragen ob eine landesweite Agentur zur Rückkehrföderung sinnvoll ist. Aus unseren Erfahrungen mit der Thematik demografischer Wandel, Abwanderung und Rückwanderung sehen wir mehrere Punkte kritsch bei dieser Herangehensweise:</p>
<p>Zunächsteinmal fällt auf, dass es im Ansatz nicht um den Brandenburger an sich geht, sondern um den Fachkräftemangel der Wirtschaft. Einen Ansatz also, der sich aus dem momentanen Bedarf der Wirtschaft ableitet und den Brandenburger als fehlendes Teil des Wirtschaftskreislaufes sieht. Das stimmt sicherlich nicht mit dem Selbstbild einer sogenannten Fachkraft überein, da man es ja mit Menschen zu tun hat. Und tatsächlich ist es so, dass junge Menschen nicht nur der Wirtschaft fehlen, sondern der gesammten Gesellschaft. Das muss auch unbedingt so kommuniziert werden, denn niemand kommt zurück, weil er eine Lücke in der Wirtschaft schließen soll. Und auch in anderen Regionen gibt es diesen Fachkräftemangel z.B. in Bayern und Baden-Württemberg, hier gibt es aber immer noch deutliche mehr Lohn und bessere Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.</p>
<p>Zu hinterfragen ist darüber hinaus, ob die Einrichtung einer landesweiten Agentur überhaupt sinnvoll ist. Effektiver scheinen Aktivitäten auf regionaler Ebene, da die Bedarfe vor Ort sehr unterschiedlich sind und und eine enge Zusammenarbeit mit den Kommen notwendig ist. Darüber hinaus verstehen sich die meisten Brandenburger eher als Uckermärker, Prignitzer, Spreewälder oder Potsdamer und würden bei einer Rückkehr immer wieder in die Heimatregion zurückkehren wollen und nicht irgendwo nach Brandenburg. Spezifische Bedarfe die sich bei der Unterstützung von Rückkehrern in die einzelnen Regionen ergeben, kann eine zentral eingerichtete Landesagentur nicht in dem Maße leisten, wie Unterstützungsangebote von vor Ort. Und eine reine Beschränkung der Agentur auf Vermittlungstätigkeiten, wäre eine Doppelstruktur zum Aufgabenbereich der Arbeitsagentur.</p>
<p>Insofern unterstützen wir jede Bemühung die Rückwanderung zu fördern, jedoch nicht von zentraler Stelle im Land und nicht ohne die Bedarfe der Zielgruppe aus dem Blick zu verlieren.</p>
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		<title>Ackerland wird zum Spekulationsobjekt</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 21:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ZiBeV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/3328450295_c3cc484cb31.jpg" width="151" height="113" alt="3328450295_c3cc484cb3.jpg" /> Ackerland in Bauernhand, dieser Ausspruch bekommt angesichts der aktuellen Entwicklungen eine ganz neue Bedeutung. Kapitalanleger, Fondsgesellschaften, Großkonzerne und solvente Privatanleger entdecken die Weiten Brandenburgs als Kapitalanlage und machen damit den einheimischen Bauern den Acker streitig.<br /></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/3328450295_c3cc484cb31.jpg" alt="3328450295_c3cc484cb3.jpg" width="313" height="234" /></p>
<p>Ackerland in Bauernhand, dieser Ausspruch bekommt angesichts der aktuellen Entwicklungen eine ganz neue Bedeutung. Kapitalanleger, Fondsgesellschaften, Großkonzerne und solvente Privatanleger entdecken die Weiten Brandenburgs als Kapitalanlage und machen damit den einheimischen Bauern den Acker streitig. Im Schlussspurt der Privatisierung der ostdeutschen Agrarflächen durch die <a href="http://www.bvvg.de/">Bodenverwertungs- und verwaltungsgesellschaft</a> (BVVG) klettern die Versteigerungspreise ins Grenzenlose. Derzeit werden nicht nur Flächen sondern ganze Betriebe verkauft. Das ist zwar nicht ungewöhnlich, jedoch wechselt das Land nicht den Bauern, sondern geht zunehmend an Großanleger, die von außen kommen. Seit dem die Finanzmärkte nicht mehr zur Ruhe kommen, suchen die Anleger nach sicheren Werten. Boden scheint dazu zugehören, da die Weltbevölkerung weiter zunehmen wird und Boden nur begrenzt verfügbar ist, scheint die Investition lohnenswert. Im Durchschnitt kostet ein Hektar bei der BVVG mittlerweile 8200 Euro. Für Flächen aus den ehemaligen volkseigenen Genossenschaften werden sogar bis zu 22 000 Euro gezahlt. Da können die einheimischen Betriebe nicht mehr mithalten. Solche Preise sind über einen landwirtschaftlichen Betrieb nicht mehr finanzierbar. Selbst für Betriebe, die eine gute Kapitalausstattung haben, ist das betriebswirtschaftlicher Unsinn. Hinzu kommt noch, dass die meisten der Betriebe bis dahin auf Pachtflächen der BVVG wirtschaften, nun aber vor der Situation stehen, kaufen zu müssen. Das ist schlecht für die landwirtschaftliche Struktur der Region, denn für branchenfremde Unternehmen sind diese Preise kein Problem. Vor allem große zusammenhängende Flächen von mehren hundert bis tausend Hektar werden gern gekauft. Zu den Käufern gehören zum Beispiel der Müllriese Rethmann, die Familie Dornier oder der Möbelfabrikant Steinhoff. Mit Land kann man offensichtlich nichts falsch machen. So unterhält die Steinhoff Familien-Holding Agrarbetriebe in Gerswalde und Röddelin der Uckermark, sowie Felgentreu im Landkreis Teltow-Fläming. Vor allem für die Biogaserzeugung lassen die Steinhoffs tausende Hektar in Ostdeutschland bewirtschaften. Damit wird das eigene Vermögen &#8220;diversifiziert&#8221; und das Risiko der Kapitalanlage gestreut. Hinzu kommt, dass Boden anders als die meisten Anlagepapiere immer einen Wert haben wird. Während die Seinhoffs noch eher an einem langfristigen Engagement interessiert sind, suchen andere Investoren auch im Boden die kurzfristige Geldanlage. Denn inzwischen wird der Boden durch den verstärkten Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung tatsächlich knapp, was für eine zusätzliche Nachfrage und steigende Preise auf dem Bodenmarkt sorgt. Konzerne wie BP, Daewoo, Fondsgesellschaften und Großkonzerne decken sich im Moment weltweit mit Flächen ein. Halb Afrika soll mittlerweile an die Chinesen verkauft sein. Für die einheimische Landwirtschaft und letztlich auch für den Verbraucher eine extrem problematische Entwicklung. Es bleibt zu hoffen, dass die Märkte sich wieder beruhigen und die einheimischen Landwirte weiter wirtschaften können. Hilfreich wäre bereits, wenn die BVVG wie schon oft gefordert, die Verkaufspraxis verändert.</p>
<p>Für den Bund ist der Verkauf der ehemaligen volkseigenen Agrarflächen ein einträgliches Geschäft. Seit der Gründung der BVVG 1992 wurden insgesamt mehr als 1 Million Hektar verkauft und privatisiert. Damit wurde ein Überschuss von 4,3 Milliarden an den Bund überwiesen. Im Jahr 2009 konnte mit 494 Millionen Überschuss das beste Ergebnis erzielt werden. Allein in Brandenburg wurden bis dahin 180 000 Hektar verkauft. Von den Waldbeständen konnten bis dahin 531 000 Hektar verkauft werden. Der durchschnittliche Preis pro Hektar lag hier bei 3722 Euro. 32 000 Hektar wurden davon an Bundesländer, Verbände und Stiftungen übertragen. Noch im Bestand der BVVG befinden sich 380 000 Hekat Agrar- und 80 000 Hektar Forstflächen.</p>
<p>Quelle: Nordkurier 08.01.2011</p>
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