Zum Schlagwort: Jugend.

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In Brandenburg sollen künftig 16-Jährige sowohl an Kommunal- als auch Landtagswahlen teilnehmen können. Darauf einigte sich jetzt die rot-rote Koalition aus SPD und Linker. Damit wäre die Mark das erste Flächenland in Deutschland mit einem aktiven Wahlrecht bei Landtagswahlen für die 16- und 17-Jährigen, so eine Mitteilung der Regierungsparteien. Zudem sollen sich junge Menschen ab 16 Jahren in Zukunft auch an Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksabstimmungen beteiligen können.

Ebenfalls einig sind sich die Regierungsparteien, darüber die Bedingungen für Volksabstimmungen zu verbessern. So sei es künftig möglich, Unterschriften per Brief und an zusätzlichen Orten in den Kommunen zu leisten. Geplant ist auch, den Eintragungszeitraum für Volksbegehren von vier auf sechs Monate zu verlängern. Vor Volksabstimmungen bekommen alle Wählerinnen und Wähler nach Schweizer und Berliner Vorbild zukünftig eine Information über den Abstimmungsgegenstand nach Hause geschickt, in dem die Haltung der Initiatoren, des Landtages und der Landesregierung kurz und knapp dargestellt werden.

Die Bedingungen für Volksabstimmungen in Brandenburg galten in der Vergangenheit in Brandenburg als unüberwindbar. In der Tat hat es in Brandenburg bisher keine Volksinitiative zu einer Volksabstimmung gebracht.

quelle: www.pnn.de, http://bb.mehr-demokratie.de/bran-land-uebersicht.html

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am Samstag, den 03. September 2011 um 19.30 Uhr

Falkenhagen Carte de Blanche des Ensemble Quillo !!!

Ursula Weiler > Flöten

Daniel Göritz > Gitarre

Matthias Bauer > Kontrabass

Dominic Oelze > Percussion

Die Eröffnungsveranstaltung der Reihe Neue Musik 2011 des Ensemble Quillo der Kammerphilharmonie Uckermark e.V.

widmet sich der Imporvisation.

Bereits zum zweiten Mal treffen im Haus Quillo vier Musikerkollegen aufeinander, um sich an diesem Abend auf

neue Klangexperimente einzulassen.


am Sonntag, den 04. September 2011 um 18.00 Uhr


stellen sich junge Nachwuchskünstler im Haus Quillo mit Neuer Musik von

Morton Feldman, Alfred Schnittke, John Cage, Igor Strawinsky und Bahjat Hassan Rateb Shehada vor.

Julien Salemkour, Staatskapellmeister der Staatsoper Berlin, und Mitglieder des Ensemble Quillo haben mit den jungen Solisten Werke des 20. und 21. Jahrhunderts in verschiedenen Kammermusikalischen Besetzungen vom Duo bis zum Oktett einstudiert.


Young Quillo:


Magdalena Faust > Klarinette

Patricia Gerstenberger > Horn

Julia Gröning > Violine

Friedemann Slenczka > Viola

Luise Rau > Violoncello

Franziska Rau > Kontrabass

Hratschya Gargaloyan > Piano

Nabor Müller > Percussion

für beide Veranstaltungen jeweils

Eintritt 8 Euro / ermäßigt 4 Euro

Haus Quillo, Quillowstr. 47 / OT: Falkenhagen, 17291 Nordwestuckermark > Anfahrt ab Berlin: Autobahn A11 Berlin – Stettin > Ausfahrt Gramzow, Richtung Prenzlau. In Prenzlau auf die B 198 Richtung Neubrandenburg. Hinter Dedelow links nach Falkenhagen abbiegen.

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Er thront wie ein in die Jahre gekommener Monarch über dem Auslauf der Lindenallee und ragt grau in den Himmel. Doch das soll sich schon bald ändern. In den kommenden Monaten soll die Fassade des Bühnenturms der Uckermärkischen Bühnen Schwedt künstlerisch gestaltet werden. Die dazu beauftragte deutsch-polnische Künstlergruppe um Hartmut Lindemann, der sich im letzten Jahr bereits durch die Gestaltung der PCK-Außenfassade einen Namen gemacht hatte, hatte ihre Projektidee erstmals bei einem Starterkolloquium am 18. Juni sowie einer Zwischenpräsentation am 24. Juni in der Öffentlichkeit präsentiert. Besucher der Veranstaltungen nutzten die Gelegenheit, um mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, ihre Meinung zu dem Projekt sowie Hinweise und Vorschläge zum Ausdruck zu bringen.

Am kommenden Dienstag, 5. Juli 2011, soll nun die Endpräsentation des in einem dreiwöchigen Workshop erarbeiteten Konzepts stattfinden. In Weiterführung der öffentlichen Beteiligung und Mitarbeit am Projekt sind alle Uckermärker um 17.00 Uhr ins Foyer der Uckermärkischen Bühnen geladen.

Insbesondere die Motivauswahl und ihre Umsetzung sollen dann in der breiten Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt werden. Insbesondere wir Jugendliche der Stadt Schwedt sind aufgerufen uns an dieser Diskussion zu beteiligen und somit an der Modernisierung unserer Heimatstadt mitzuwirken. Es lohnt sich den Wecker zu stellen, damit dem grauen Monarchen schon bald wieder Leben eingehaucht wird.

(Ein Beitrag von Sven Marschalek)

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Ostern steht vor der Tür. Damit steht auch der inoffizielle Saisonstart für die Region an. Hier eine kleine Zusammenstellung von Aktivitäten und Veranstaltungen für Uckermärker, Touristen und Heimatbesuchern. Weitere Hinweise sind herzlich willkommen und werden gern aufgenommen.



Grünendonnerstag (21.04)

Klaushagen 18.00 Uhr – Osterfeuer

Gartz (Oder) 18.00 Uhr – Osterfeuer am Kanonenschuppen mit Knüppelkuchen und Getränke, für die Kinder ab 18.30 Uhr Kino

Warthe 18.00 Uhr – Osterfeuer

Günterberg 17.00 Uhr – Osterfeuer Gemeindeplatz

Schmölln – Osterfeuer am Schmöllner See

Milow – Osterfeuer

Trebenow – Osterfeuer

Karfreitag (22.04.)

Schwedt 15.00 Uhr – Uckermärkische Bühnen Schwedt, Konzert zum Karfreitag

Prenzlau 19.00 Uhr – Sankt Nikolai Kirche, Preußisches Kammerorchester, Stettiner Philharmoniker und Chor der Camerata Nova Stettin, Konzert am Karfreitag

Menkin Kirche 19.00 Uhr – Passionskonzert mit dem Kammerchor aus Pasewalkt und Andacht

Schwedt 19.30 Uhr – Uckermärkische Bühnen Schwedt Fauscafé

Hetzdorf – Osterfeuer

Ostersamstag (23.04.)

Boitzenburg – Ostermarkt im Marstall

Blümberger Mühle/ Angermünde – Bunter Osterspaß mit Fahrradausflug 24km

Berkenlatten Straußennhof ab 10.00 Uhr – Ostermarkt auf dem Straußenhof

Templin Markt ab 10.00 Uhr – Ostermarkt

Jakobshagen 11.00 Uhr – Trödelmarkt

Röpersdorf 14.00-17.00 Uhr – Kind und Kegel Ostermarkt

Prenzlau 15.00 Uhr – Dominikaner Kloster, Der Wolf und die sieben Geißlein (Puppentheater)

Gramzow 15.00 Uhr – Feuerwehr Tag der offenen Tür und Osterfeuer

Hardenbeck 16.00 Uhr – Osterfeuer

Wichmannsdorf 17.00 Uhr – Osterfeuer

Görlsdorf 17.00 Uhr – Osterfeuer

Greiffenberg 18.00 Uhr – Osterfeuer

Prenzlau 18.00 Uhr – Prenzlauer Festwiese, Osterfeuer

Prenzlau 18.30 Uhr – Hans – die Geige im Konzert Nr. 2 im Teehaus Gotzmann

Menkin 18.00 Uhr – Osterfeuer im Park Menkin

Funkenhagen 18.00 Uhr – Osterfeuer

Berkholz 19.00 Uhr – Osterfeuer

Haßleben 19.00 Uhr – Osterfeuer

Gerswalde 19.00 Uhr – Osterfeuer des Kamerdschaftsvereins der FFw

Jamikow 19.00 Uhr – Osterfeuer auf dem Sportplatz

Criewen 19.30 Uhr – Osterfeuer

Schwedt 21.30 Uhr – Uckermärkische Bühnen Schwedt, Faustcafe

Prenzlau 23.30 Uhr – Marienkirche Osternacht mit Chor Thaizègesänge

Temmen-Ringenwalde – Osterwanderung für Kind und Kegel – Heimatverein Ringenwalde

Fahrenholz – Osterfeuer

Karlstein – Hollandtage

Eickstedt – Osterfeuer

Kleptow – Osterfeuer

Güterberg – Osterfeier mit Lagerfeuer und Grillen

Nechlin – Osterfeuer

Luckow – Osterfeuer

Zollchow – Osterfeuer

Hohenselchow Groß Pinnow – Ostefeuer an der Koppel

Gramzow – Tag der offenen Tür Ortsfeuerwehr

Grünow – Osterfeuer

Baumgarten – Brauchtumsfeuer

Ostersonntag (24.04)

Brüssow und Bagemühl 06.00 Uhr – Ostersonntag mit der Kirchengemeinde

Alt Placht 06.30 Uhr – Andacht in der Kirche

Blümberger Mühle/ Angermünde 10.00 – Uhr bunter Osterspaß für die Familie

Prenzlau 11.00 Uhr – Naturerlebnispark Saisonstart und Osterfest

Angermünde 13.00 Uhr – Tierpark Angermünde, Osterfest

Glambeck 15.00 Uhr – Glambecker Kirche, Konzert

Prenzlau 17.00 Uhr – Uckerwelle Prenzlau, Preußisches Kammerorchester, Das Andere Konzert

Gerswalde 17.00 Uhr – Dorfplatz Groß Fredenwalde, Traditionelles Osterfeuer

Funkenhagen 18.00 Uhr – Osterfeuer

Templin 22.00 Uhr – Aqua and Soul, Die Osterparty

Stolpe/Oder – Stolper Turm, Ostereiertrudeln

Klockow – Osterfeuer

Cremzow – Ostereiertrudeln und Osterfeuer im Schulpark

Blankenburg – Osterfeuer

Schmölln – Osterwasser holen am Räuberberg in Schmölln

Gramzow – Ortsfeuerwehr lädt zum Tag der offenen Tür

Lützlow – Osterfeuer

Ostermontag

Prenzlau 10.00 Uhr – RumTollHaus Ostereierparty

Templin 15.30 Uhr – Senioren Landsitz Osterliches Kabarettprogramm

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10. Jugendliteraturwettbewerb der Uckermark 2011

„Magische Momente“

… so lautet das Thema des 10. Jugendliteraturwettbewerbs der Uckermark, der durch die Stadtbibliothek Prenzlau ausgerufen wird.

Es können alle literarischen Formen eingereicht werden:
Erzählungen, Gedichte, Essays, auch Theaterstücke…
Illustrationen sind willkommen.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche von 10 bis 21 Jahren, die in der Uckermark leben, arbeiten oder lernen, auch solche, bei denen Deutsch nicht die Muttersprache ist.
Die Einsendungen sollen gut lesbar sein (Handschrift oder PC) und 10 DIN A4-Seiten nicht überschreiten. Pseudonyme werden respektiert.
Die Arbeiten bewertet eine Jury, die besten erhalten Preise und werden bei Einverständnis der Autoren veröffentlicht.

Letzter Einsendetermin: 30. September 2011

Einsendungen an:
Dominikanerkloster Prenzlau
Stadtbibliothek
Uckerwiek 813
17291 Prenzlau
per E-Mail: stadtbibliothek@dominikanerkloster-prenzlau.de

Zum 10. Jugendliteraturwettbewerb der Uckermark wurde ein Flyer gestaltet.
Dieser Flyer ist im Dominikanerkloster erhältlich.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Donnerstag, 24. März 2011, um 10 Uhr, im Kleinkunstsaal des Dominikanerklosters statt.

Die Stadt Prenzlau beabsichtigt, zum 10. Jugendliteraturwettbewerb ein Buch herauszugeben, in dem die besten Beiträge aller bisherigen Wettbewerbe veröffentlicht werden.
Trotz intensiver Recherchen fehlen noch Informationen zu den ersten drei Wettbewerben von 1992 bis 1997. Es wäre schön, wenn wir mit diesem Artikel ehemalige Teilnehmer erreichen könnten und bitten alle, die einen Bezug zu den Wettbewerben hatten, vielleicht sogar selbst Teilnehmer waren, den Wettbewerb mit organisiert haben oder in der Jury gearbeitet haben, sich in der Stadtbibliothek Prenzlau unter der Telefonnummer 0 39 84/ 75 41 41 bei Frau Döring zu melden.

Ansprechpartner:

Frau V. Döring
Dominikanerkloster Prenzlau / Stadtbibliothek
SB Jugendliteraturwettbewerb

Telefon: 03984 75-4141

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Die Brandenburger SPD will die Zahl der Privatschulen begrenzen, um somit die öffentlichen Schulen zu stärken. Umgesetzt werden soll diese Zielsetzung vor allem mit der Durchsetzung von strengeren Auflagen und Mittelkürzungen bei Schulen in freier Trägerschaft. Die brandenburger SPD fordert die Regierung auf bis zum Ende des Jahres eine entsprechende Novelle vorzulegen. Heftiger Protest regt sich dabei bei den betroffenen Schulen und der Opposition.

Im ländlichen Raum sollen staatliche Grundschulen nicht dadurch benachteiligt werden, dass sie wegen der Unterschreitung bestimmter Klassengrößen schließen müssen – und freie Schulen sie dann womöglich ersetzen, so eine der Begründungen für die Pläne der SPD. Darüber hinaus kritisiert die SPD die teilweise unzureichende Qualifikation der Lehrer an freien Schulen. Laut Bildungsministerium arbeiten an den 127 Privatschulen in Brandenburg 211 Lehrer ohne zweites Staatsexamen, an den 721 öffentlichen Schulen ist der Anteil mit 290 Lehrern prozentual weitaus geringer.

Für die Schulen in freier Trägerschaft soll unter anderem eine Mindestschülerzahl pro Klasse eingeführt werden. Die Privatschulen müssen aber auch ums Geld bangen. Derzeit erhalten sie in Brandenburg einen Personalkostenzuschuss, der 94 Prozent einer vergleichbaren Lehrkraft in einer öffentlichen Schule entspricht. Der Entwurf der Finanzplanung 2010 bis 2014 der Regierung sieht vor, die Zuschüsse ab 2012 bis 2014 jährlich um zwei Prozent zu senken.

Grundsätzlich ist das Anliegen der SPD richtig, kein Zweiklassenschulsystem zu etablieren. Jedoch sind die Entwicklungen in der brandenburger Schullandschaft teilweise so dramatisch, dass man über Alternativen nachdenken muss, um Schüler überhaupt noch beschulen zu können, ohne Ihnen bereits in der Grundschule mehrstündige Fahrtzeiten am Tag zuzumuten. Die von der SPD aufgeführten Zahlen, welche die bessere Qualität der öffentlichen Schulen belegen soll, sind zu kurz gegriffen. Denn die Schule soll nicht nur Wissen vermitteln und gute Abschlüsse sicher stellen. Die Schule ist darüber hinaus neben dem Elternhaus die wichtigste Sozialisationsinstanz für Kinder und es kann für die Schüler sehr vorteilhaft sein, wenn ein Ingenieur als Quereinsteiger an einer Schule unterrichtet.
Es gibt gute Beispiele für die Umsetzung von Schulen in freier Trägerschaft, die mit Auszeichnungen auf Bundesebene überhäuft werden. Dazu gehört unter anderem die Waldhofschule in Templin. Ein sehr gutes Beispiel dafür wie eine Grundschule in freier Trägerschaft eine Gemeinde aufwerten kann, ist die Grundschule in freier Trägerschaft in Wallmow. Wallmow hat 263 Einwohner. Die Schule hat 40 Schüler und der Trägerverein Zuckermark e.V. befördert das Dorfleben und den Zusammenhalt unter den Einwohnern. Die Dorfstruktur wäre ohne die Grundschule so nicht möglich.

Freie Schulen sind für den ländlichen Raum praktisch die einzige Chance, um wohnortnahe Schulstrukturen weiterhin zu erhalten, nachdem die öffentliche Schule geschlossen hat. Wohnortnahe Schulstrukturen sind auch unter dem Aspekt des demografischen Wandels überaus wichtig. Kinder, die bereits in der Grundschule nur zum schlafen Zuhause sind, sind verloren für die Gemeinde aus der sie kommen, weil Ihnen durch das tägliche Pendeln die Bindung zu ihrem Wohnort fehlt. Ausserdem ist eine Grundschule ein wichtiger Ort für eine Gemeinde über dem sich Gemeindeleben, Öffentlichkeit und Teilhabe organisiert. Fällt die Grundschule weg, dauert es in der Regel nicht mehr lange bis die Kita geschlossen wird und selbst die Feuerwehr nicht mehr genügend Leute findet. Mit strengeren Auflagen für die Schulen in freier Trägerschaft trägt die SPD vor allem in den ländlichen Gebieten zur Beschleunigung des demografischen Wandels durch Abwanderung bei. Um kleinere Schulen zu erhalten, ist jedoch nicht zwingend eine Schule in freier Trägerschaft notwendig. Flexiblere Ausgestaltungsmöglichkeiten auch für öffentliche Schulen z.B. in Form von Zwergenschulen im ländlichen Raum wäre ein möglicher Ansatz um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Quelle: Berliner Morgenpost 11.02.2011

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Das PCK Schwedt ist heute wie damals größter Arbeitgeber für die Stadt. Zum Neujahrsempfang am 26.01 zog die Geschäftsführung eine positive Bilanz über das Geschäftsjahr 2010. Einer der dringendsten Herausforderungen für die Zukunft des Unternehmens ist die Sicherung des die Fachkräftebedarfs. In den kommenden Jahren wird ein Großteil der Mitarbeiter aus Altersgründen aus dem Unternehmen ausscheiden, Fachkräfte werden also in Zukunft händeringend gesucht.

1142 Mitarbeiter hat das Unternehmen 92 weniger als Vorjahr, damit konnten noch bestehende Überkapazitäten abgebaut werden. Der Fachkräftemangel wird sich jedoch ab 2015 voll bemerkbar machen. 50 Mitarbeiter werden dann pro Jahr in den Ruhestand gehen. Der größte Teil der neuen Mitarbeiter soll aus der Aus- und Weiterbildung rekrutiert werden. Für jungen Menschen bestehen damit sehr gute Einstiegs- und Aufstiegschancen.

Um junge Menschen für eine Karriere in der Industrie zu begeistern, hat das PCK Schwedt 2010 erstmalig an vier Abiturienten einen mit 1200 Euro dotierten Preis vergeben.

Zum Stipendium:

Einmal im Jahr vergibt PCK den „Preis für Naturwissenschaftliche Exzellenz“ an Schwedter Abiturienten. Mit diesem Preis werden jährlich je zwei Abiturientinnen und Abiturienten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums und der Gesamtschule Talsand Schwedt/Oder ausgezeichnet. Er würdigt herausragende schulische und außerschulische Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern und das soziale und gesellschaftliche Engagement der Preisträger. Der PCK-”Preis für Naturwissenschaftliche Exzellenz” ist mit je 1200 Euro dotiert.

PCK-Schwedt

Quelle: moz.de 26.01.2011

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Der Anteil der 22- bis 35- jährigen an der Gesamtbevölkerung wird laut einer Studie in Brandenburg deutlich stärker sinken als im Bundesdurchschnitt. Wie die Bertelsmann- Stiftung in der letzten Woche mitteilte, fällt er von 15,4 Prozent im Jahr 2006 auf 11,6 Prozent im Jahr 2025. Diesem Verlust  von 3,8 Prozentpunkten werde laut Prognose eine bundesweite Abnahme von 1,1 Punkten gegenüber.

Besonders deutlich werde der sinkende Anteil der 22- bis 35-Jährigen in der Uckermark sichtbar: Lebten hier 2006 noch rund 19 300 Menschen in diesem Alter, sollen es 2025 nur noch 11 000 sein.

Daraus folgern die Forscher, dass nicht nur die geringe Geburtenrate für den Bevölkerungsrückgang in ganz Deutschland verantwortlich ist. Auch die schrumpfende Elterngeneration spiele eine ‘entscheidende Rolle’, hieß  es.

Zu erkären ist der Rückgang in dieser Generation mit den schon über die vergangenen Jahrzehnte rückläufigen Geburtenzahlen. Zudem wanderten gerade aus ländlichen Gebieten viele 18- bis 25-Jährige wegen ihrer Ausbildung in die Städte ab. Die Stiftung veröffentlicht die Daten und Prognosen für rund 3000 Kommunen bundesweit in einer Datenbank im Internet.

Quelle: Berliner Zeitung vom 03.11.2010

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Hierbleiben und Durchstarten ist das Motto des neuen Imagefilms DARUM BAR-UM des Netzwerkes für Fachkräftesicherung Barnim Uckermark. In diesem Film spielen junge Menschen die Hauptrolle. Sie zeigen, dass die Region auch für die Zeit nach der Schule Perspektiven bietet und attraktiv sein kann. Auch wenn der bestehende Fachkräftemangel Anlass für den Film war, reicht der Hinweis auf die freien Arbeitsplätze längst nicht mehr aus, um junge Menschen in der Region zu halten. Daher ist es um so wichtiger, wie im Film gezeigt, Perspektiven darüber hinaus wie z.B. für Ausbildung, Studium und Freizeit aufzuzeigen.

Das Netzwerk Fachkräftesicherung ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Vertreter der Kammern, von Kommunen, der Arbeitsagentur u.a. aus der Region Barnim Uckermark

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Regina Hebig studiert am Hasso Plattner Institut in Potsdam Informatik. Auch wenn die Lernbedingungen hier hervorragend sind, ist ein 1,0 Abschluß aussergewöhnlich. Regina Hebig hat ihn geschafft und ist damit beste Nachwuchs IT-Ingenieurin Deutschlands. Auch wenn Frauen immer noch selten sind in der Informatik rücken sie langsam in die Männerdomäne vor. Dabei ist der jungen Absolventin das Programmieren nicht in die Wiege gelegt worden. Eigentlich hat sie sich lange Jahre mit klassischer Musik befasst. Hat Klavier gespielt und im Chor gesungen. Sie wusste zwar wie ein Computer aussieht und was man damit machen kann, aber beschäftigt hat sie sich damit erst ganz spät damit.  Erst als sie auf dem Gymnasium Mathematik und Informatik als Leistungsfach wählte, merkte sie, dass es zwischen ihr und der Informatik funktioniert.

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