Zum Schlagwort: Landwirtschaft.

Die Uckermark wurde am Donnerstag als Modellregionen für das Programm LandZukunft ausgewählt. Damit ist der Landkreis einer von vier Modellregionen, die im Programm des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, von 2012 bis 2014 Unterstützung erhält, neue Wege in der ländlichen Entwicklung zu erproben. Die Uckermark ist die einzige Region in den neuen Bundesländern, die den Zuschlag von 1,8 Millionen Euro von bekommt. Ebenfalls gefördert werden die Landkreise Birkenfeld, Dithmarschen und Holzminden.

Mit LandZukunft will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unternehmerische Menschen als neue Zielgruppe der ländlichen Entwicklung motivieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwerfen, neue Techniken zu entwickeln und anzuwenden und sich effizientere Prozessabläufe und Organisationsformen auszudenken. Außerdem sollen mit dem Projekt alternative Finanzierungsinstrumente in der öffentlichen Förderung erprobt werden. Dazu zählen Regionalbudgets, über deren Verwendung ausschließlich die regionalen Partnerschaften auf Grundlage der vereinbarten Ziele entscheiden, sowie Mikrokredite zur Finanzierung von Klein- und Kleinstunternehmen. Anhand der Erfahrungen in den Modellregionen will das Bundesministerium nach Abschluss des Projekts neue Möglichkeiten für die Regelförderung in der ländlichen Entwicklung prüfen.

Der Verein Zuhause in Brandenburg hat sich mit einem eigenem Projekt in die Bewerbung des Landkreises Uckermark eingebracht. Um eine der Zielsetzungen des Vereins, die Rückwanderung von jungen Menschen in die Region zu fördern, möchte der Verein eine Willkommens-Agentur einrichten, welche ehemaligen Uckermärkern/-innen und potentiellen Neubürgern Lebens- und Arbeitsperspektiven in der Region aufzeigt.

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Banner zur Brandenburger Landpartie

Die Brandenburger Landpartie, das ist eine ganz besondere Einladung ins Märkische. Seit sechzehn Jahren öffnen alljährlich im Juni jene ihre Stalltüren, die den Städtern den Hof machen wollen. Am 18. und 19. Juni erwartet das ländliche Brandenburg auch 2011 Gäste aus den großen Städten der Region und von nebenan. Jeweils mehr als 100 000 Besucher waren in den Vorjahren am Landpartie-Wochenende auf Entdeckungstour zwischen Lenzen in der Prignitz und Proschim in der Niederlausitz. Landpartie, das ist die schönste Möglichkeit, Brandenburg zu Entdecken, zu Erleben und zu Genießen. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Weit über 200 Betriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, sind in diesem Jahr auf Gäste aus Nah und Fern eingestellt.

Die Tradition der Brandenburger Landpartie gibt es seit 1994 in Brandenburg. Die Brandenburger Landpartie hat viele Facetten: Es ist Erntezeit für Spargel und Erdbeeren, Backöfen werden angeheizt für Brot und frischen Kuchen, alte und neue Landtechnik kann entdeckt werden, es gibt vielfältige Hof- und Dorffeste, Stallführungen oder Feldrundgänge, Kutsch- und Radtouren und vieles mehr. Mancherorts kommt man sogar reicher zurück, als man hingefahren ist, mit einer Hoffahrerlaubnis für den großen Trecker oder der Erfahrung, wie Bauerndreikampf geht: Gummistiefelweitwurf, Milchkannenschlängellauf und Strohballenrennen.

Nachfolgende Orte sind der Uckermark beteligt:

Bauernhof Pension Gierke
Kontakt
Lutz und Kathrin Gierke
17291 Grünow Drense
Telefon: 039857 / 5100
Fax: 039857 / 5101

Gut Kerkow
Kontakt
Herr Johannes Niedeggen
16278 Angermünde Kerkow
Telefon: 03331 / 26290
Fax: 03331 / 262939

Uckermärker Landkörbchen – Landurlaub in der Uckermark & Holunderspezialitäten – Hofladen
Kontakt
Frau Gerlind Korb
17291 Schenkenberg Ludwigsburg
Fax: / 63726

Champignonanbau Trebesch
Kontakt
Herr Burkhard Trebesch
17291 Nordwestuckermark Schapow
Telefon: 039852 / 261
Fax: 039852 / 3717

Bauernkäserei Wolters GmbH
Kontakt
Herr Pieter Wolters
17337 Uckerland Bandelow
Telefon: 039740 / 20274
Fax: 039740 / 20267

Schönermarker Pferdeparadies
Kontakt
Fritz Bethke, Sigrid Depta
16278 Mark Landin Schönermark
Telefon: 033335 / 76713
Fax: 033335 / 76720

Förderverein “Umweltpädagogische Station Groß Fredenwalde” e.V. Feld-Wald- und Wiesen-Schule
Kontakt
Frau Andrea Kühn
17268 Gerswalde Groß Fredenwalde
Telefon: 039887 / 4731
Fax: 039887 / 61204

Kräutergärtnerei helenion
Kontakt
Herr Mirko Wersin
17291 Grünow
Telefon: 039857 / 39859
Fax: 039857 / 39859

Gasthof Pahl mit Kräutergarten und Bauernhof
Kontakt
Frau Ilona Pahl
16303 Schwedt Kummerow
Telefon: 033336 / 55002

Hobbyimkerei Petra Mielke
Kontakt
Frau Petra Mielke
17328 Penkun Storkow
Telefon: 039751 / 60007
Fax: 039751 / 60007

Wildgehege Thomas Golz – Elch- und Rentierfarm
Kontakt
Herr Thomas Golz
17291 Schenkenberg Kleptow
Telefon: 039854 / 37649
Fax: 039854 / 37649

Rosenhof Flemming
Kontakt
Familie Maik und Carmen Flemming
17337 Uckerland Karlstein
Telefon: 039853 / 64979
Fax: 039853 / 64980

Kummerower Heiden Honig – Imkerei Nico Heiden
Kontakt
Nico und Nicolle Heiden
16303 Schwedt Kummerow
Telefon: 033336 / 57655

Schul- und Heimatmuseum Schönermark
Kontakt
Herr Horst Fichtmüller
16278 Mark Landin Schönermark
Telefon: 033335 / 41354
Fax: 033335 / 41354

Lehrschäferei Friedrichsfelde / Schäferverein Uckermark
Kontakt
Herr Jens Kath
16278 Angermünde Steinhöfel
Telefon: 033334 / 70760
Fax: 033334 / 70763

Straußenhof Berkenlatten GbR
Kontakt
Hartmut und Andrea Rätz
17268 Gerswalde
Telefon: 039887 / 5087
Fax: 039887 / 5087

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(Bildquelle: BerlinMesse)

Die weltweit größte Messe für Lebensmittel und Ernährung hat heute in Berlin eröffnet und steht ab morgen den Besuchern offen. Seit 21 Jahren präsentiert sich auch Brandenburg auf dieser Messe. Höhepunkt ist der Brandenburgtag, der am 24. Januar gefeiert wird. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Agrarminister Jörg Vogelsänger und weitere Mitglieder der Landesregierung eröffnen den Tag mit einem Rundgang in der Brandenburghalle und besuchen den Länderstand Brandenburg in der Halle 21b.

Brandenburger Spezialitäten, Rezepte aus der märkischen Küche, handwerkliche Produkte, Ausflugsziele, Naturtourismus, Tipps für Kultur und aktive Erholung in der Mark, traditionelle und neue Agrarprodukte und Informationen rund um die Branche sollen Anregung bieten für Brandenburg-Fans und solche, die es noch werden wollen.

Fixpunkt der Brandenburg-Halle sind wieder die Bühne und das Kochstudio. Tourismusverbände aus dem Land präsentieren täglich mit Antenne Brandenburg vom Rundfunk Berlin-Brandenburg und den Ausstellern ein vielfältiges Bühnenprogramm. Im Kochstudio zeigen Küchenchefs aus Landgasthöfen, der Märkischen Fischstraße und des Brandenburger Hotel- und Gaststättenverbands ihre Künste.

In der Gemeinschaftsschau “LebensTraumDorf” in der Halle 21b steht der Landkreis Potsdam-Mittelmark im Mittelpunkt. Zentrales Thema am Brandenburg-Stand ist das Leben im ländlichen Raum in seiner ganzen Vielfalt einschließlich des sozialen Lebens und des Miteinanders in der dörflichen Gemeinschaft. Vorführungen traditionellen Handwerks wie Töpferei, Weberei oder Kerzenzieherei werden ebenso wie Kostproben von Wildsalami und Konfitüren geboten. Gesundheit und Erholung kommen ins Blickfeld wie Wander-, Rad- und Wasserwanderwege. Ein Schwerpunkt ist der 112. Deutsche Wandertag 2012 im Fläming.

Brandenburg ist außerdem in der Gemeinschaftsschau der deutschen Agrarwirtschaft in Halle 20, in den Tierhallen 25/26 und in Halle 4.2. mit dem Stand des Landesbetriebs Forst Brandenburg dabei.

Weitere Informationen zur Internationalen Grünen Woche sind hier zu finden.

Quelle: rbb.de 20.01.11

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Ackerland in Bauernhand, dieser Ausspruch bekommt angesichts der aktuellen Entwicklungen eine ganz neue Bedeutung. Kapitalanleger, Fondsgesellschaften, Großkonzerne und solvente Privatanleger entdecken die Weiten Brandenburgs als Kapitalanlage und machen damit den einheimischen Bauern den Acker streitig. Im Schlussspurt der Privatisierung der ostdeutschen Agrarflächen durch die Bodenverwertungs- und verwaltungsgesellschaft (BVVG) klettern die Versteigerungspreise ins Grenzenlose. Derzeit werden nicht nur Flächen sondern ganze Betriebe verkauft. Das ist zwar nicht ungewöhnlich, jedoch wechselt das Land nicht den Bauern, sondern geht zunehmend an Großanleger, die von außen kommen. Seit dem die Finanzmärkte nicht mehr zur Ruhe kommen, suchen die Anleger nach sicheren Werten. Boden scheint dazu zugehören, da die Weltbevölkerung weiter zunehmen wird und Boden nur begrenzt verfügbar ist, scheint die Investition lohnenswert. Im Durchschnitt kostet ein Hektar bei der BVVG mittlerweile 8200 Euro. Für Flächen aus den ehemaligen volkseigenen Genossenschaften werden sogar bis zu 22 000 Euro gezahlt. Da können die einheimischen Betriebe nicht mehr mithalten. Solche Preise sind über einen landwirtschaftlichen Betrieb nicht mehr finanzierbar. Selbst für Betriebe, die eine gute Kapitalausstattung haben, ist das betriebswirtschaftlicher Unsinn. Hinzu kommt noch, dass die meisten der Betriebe bis dahin auf Pachtflächen der BVVG wirtschaften, nun aber vor der Situation stehen, kaufen zu müssen. Das ist schlecht für die landwirtschaftliche Struktur der Region, denn für branchenfremde Unternehmen sind diese Preise kein Problem. Vor allem große zusammenhängende Flächen von mehren hundert bis tausend Hektar werden gern gekauft. Zu den Käufern gehören zum Beispiel der Müllriese Rethmann, die Familie Dornier oder der Möbelfabrikant Steinhoff. Mit Land kann man offensichtlich nichts falsch machen. So unterhält die Steinhoff Familien-Holding Agrarbetriebe in Gerswalde und Röddelin der Uckermark, sowie Felgentreu im Landkreis Teltow-Fläming. Vor allem für die Biogaserzeugung lassen die Steinhoffs tausende Hektar in Ostdeutschland bewirtschaften. Damit wird das eigene Vermögen “diversifiziert” und das Risiko der Kapitalanlage gestreut. Hinzu kommt, dass Boden anders als die meisten Anlagepapiere immer einen Wert haben wird. Während die Seinhoffs noch eher an einem langfristigen Engagement interessiert sind, suchen andere Investoren auch im Boden die kurzfristige Geldanlage. Denn inzwischen wird der Boden durch den verstärkten Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung tatsächlich knapp, was für eine zusätzliche Nachfrage und steigende Preise auf dem Bodenmarkt sorgt. Konzerne wie BP, Daewoo, Fondsgesellschaften und Großkonzerne decken sich im Moment weltweit mit Flächen ein. Halb Afrika soll mittlerweile an die Chinesen verkauft sein. Für die einheimische Landwirtschaft und letztlich auch für den Verbraucher eine extrem problematische Entwicklung. Es bleibt zu hoffen, dass die Märkte sich wieder beruhigen und die einheimischen Landwirte weiter wirtschaften können. Hilfreich wäre bereits, wenn die BVVG wie schon oft gefordert, die Verkaufspraxis verändert.

Für den Bund ist der Verkauf der ehemaligen volkseigenen Agrarflächen ein einträgliches Geschäft. Seit der Gründung der BVVG 1992 wurden insgesamt mehr als 1 Million Hektar verkauft und privatisiert. Damit wurde ein Überschuss von 4,3 Milliarden an den Bund überwiesen. Im Jahr 2009 konnte mit 494 Millionen Überschuss das beste Ergebnis erzielt werden. Allein in Brandenburg wurden bis dahin 180 000 Hektar verkauft. Von den Waldbeständen konnten bis dahin 531 000 Hektar verkauft werden. Der durchschnittliche Preis pro Hektar lag hier bei 3722 Euro. 32 000 Hektar wurden davon an Bundesländer, Verbände und Stiftungen übertragen. Noch im Bestand der BVVG befinden sich 380 000 Hekat Agrar- und 80 000 Hektar Forstflächen.

Quelle: Nordkurier 08.01.2011

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In der Uckermark investieren Anleger ihr Geld in einen “Bio-Bodenfonds” und erreichen damit gleich zwei Dinge: Sie erhalten 2,5 Prozent Rendite und helfen einer Gemeinschaft aus zwälf Öko-Landwirten, ihr Land zu behalten.
Der ehemalige LPG-Boden sollte nach der Wiedervereinigung von der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) privatisiert werden. Diese verpachtete das Land zunächst an Bauern, die dort ihre Landwirtschaften aufbauten. Im vergangenen Jahr liefen die Verträge aus. Um die Flächen zu kaufen, fehlte den Bauern jedoch das Geld. Aus Sorge um den Fortbestand ihrer Betriebe wandte sich ein Dutzend Ökohöfe an die „Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken“ in Bochum. Bauern und GLS-Bank entwickelten die Idee des Bio-Bodenfonds: Dieser kaufte die landwirtschaftlichen Flächen für 13,4 Millionen Euro, verkaufte im Gegenzug Anteilsscheine an Investoren und verpachtete den Boden an die Bauern. Deren Pacht erhalten die Investoren mit den üblichen Risiken eines Anlagefonds als Rendite. Steigt die Pacht, erhöht sich auch der Gewinn.

10 000 Anteilsscheine zum Preis von jeweils 1000 Euro wurden ausgegeben. Den Rest steuerten Privatpersonen über Darlehen bei. Ab einer Mindesteinlage von 3000 Euro waren die Investoren dabei, „aus dem gesamten Bundesgebiet“, wie die Bank betont. Deren oberstes Ziel ist nicht Gewinnmaximierung, sondern „die dauerhafte Sicherung der ökologischen Nutzung landwirtschaftlicher Flächen“. In den Pachtverträgen mussten sich die Bauern deshalb verpflichten, ihren Boden nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus zu bewirtschaften.

Wer sich nicht daran hält, dem kann jederzeit gekündigt werden. Nach 18 Jahren können die Pächter die Flächen kaufen – oder die Laufzeit auf 30 Jahre verlängern. Mit dem Bio-Bodenfonds will die GLS-Bank auch „Flächen vor Spekulanten retten“. In der Uckermark ist der Bodenpreis in den vergangenen Jahren nämlich drastisch gestiegen, seit Unternehmen dort in Maisfelder für Biogasanlagen investieren.

Zurzeit sucht die GLS-Bank daher nach weiteren Flächen, die sie nach dem Fonds-Modell für die ökologische Landwirtschaft reservieren kann. Übrigens hat von dem Deal in der Schorfheide sogar der Verkäufer, also die BVVG, profitiert: Sie konnte auch 1100 Hektar Landschaftsschutzgebiet mit veräußern, die sonst an einen Naturschutzverband gefallen wären – dann allerdings kostenlos.

Quelle: Vorwärts.de

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Am 18. September 2010 ab 9.30 Uhr findet das 7. Kreiserntedankfest des
Landkreises Uckermark und das Herbstfest der Gemeinde Uckerland im
Ortsteil Wismar (UM) statt.

Aktivitäten zum Kreiserntedankfest

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Für uns gilt Dieter Moor als einer der einflussreichsten Promotoren des Landes Brandenburg. Seine Serie Bauer sucht Kultur auf dem RBB geht ab September in eine weitere Staffel. Dieter Moor trifft u.a. Regisseure Andreas Dresen und Dany Levi, die SchauspielerInnen Carmen-Maja Antoni, Ursula Karusseit, Michael Gwisdek und Jochen Senf, sowie den amerikanischen Dirigenten Evan Christ. Diesmal kommt er also auch auch in die Uckermark. Die erste Sendung zur neuen Staffel ist am 08.09. um 21.00 Uhr und am 11.09. um 17.10 Uhr auf dem RBB zu sehen.

Wer will, kann hier schon mal vorab reinschauen

Und hier gibt es mehr zu Dieter Moor, seiner Arschochfreien Zone in Hirschfelde und seinem Buch: “Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht”.

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Das 7. Kreiserntedankfest findet am 18.September in Wismar (gemeinde Uckerland) statt. Der Landrat der Uckermark lobt zu diesem Anlass verschiedene Wettbewerbe aus. Unter anderem wird auch die Ernteprinzessin 2010 gesucht. Junge Frauen und Mädchen, die sich um den Titel bewerben, sollten in der Uckermark zu Hause sein, der Landwirtschaft verbunden sein und natürlich das gewisse etwas einer Prinzessin haben. Neben Krone und Scherpe winken 500 Euro Preisgeld.

Formlose Bewerbungen gehen an: Landfrauenverband Uckermark e.V. Gerlinde Korb, Ludwigsburg Nr. 6, 17291 Schenkenberg oder info@landfrauen-uckermark.de.

Übrigens der Geimeinde bzw. dem Ortsteil aus dem prozentual gesehen die meisten Besucher zu dem Erntedankfest in Wismar kommen, erhält eine Prämie von 1000 Euro. Der Gastgeberort ist dabei ausgenommen.

Übrigens auf dem Bild ist die Ernteprinzessin aus Havelland 2009/2010 zu sehen.

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Seit der Jungweinprobe am 1. Mai kann der ‘Regent’, wie die Traubensorte heisst,  in der Nähe von Annennwalde verkostet und gekauft werden. Unweit des Skulpturenparks befindet sich mit 525 Rebstöcken das nördlichste Weinanbaugebiet Brandenburgs. … weiterlesen

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“Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht. Geschichten aus der arschlochfreien Zone”, beschreibt die Ankunft von Dieter Moor in seinem neuen Zuhause im Barnim. Dieter Moor und seine Frau Sonja habe die heimatliche Idylle in der Schweiz gegen einen Hof in Hirschfelde (Barnim) eingetauscht.

Dieter Moor, Moderator der ARD-Kultursendung „Titel, Thesen, Temperamente“, hat in dem brandenburgischem Dorf sein Glück gefunden und seine Begegnungen mit Land und Leuten zu einem mitreißenden Bericht verarbeitet. Das Rowohlt-Taschenbuch mit dem erklärungsbedürftigen Titel „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“ musste bereits nachgedruckt werden.

Der 51-jährige Promi schildert sehr effektvoll, unter was für großartige, herzliche und charakterstarke Menschen er in Brandenburg geraten ist. Seine Helden des Alltags sind starke Typen wie der einsilbige, hilfsbereite Bauer Müsebeck oder der prinzipienfeste 130-Kilo-Junggeselle Teddy, der Stoffbären und Trucker-Modelle sammelt. Und wenn Moor die Lebensgeschichten der Hebamme Alma und der mürrischen Verkäuferin Frau Widdel skizziert, kommt auch die Tragik zur Sprache, die den Dorfbewohnern durch die Enteignung in der DDR widerfahren ist. Frau Widdel war die Tochter eines Pferdegutbesitzers und die Frau des Bürgermeisters, der über der Tür im Dorfkonsum den Satz „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“ gepinselt hat.

Mehr zu den Aktivitäten der Moors und des Verein Alternativen für die Zukunft unter: www.afz-netz.de

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