Regina Hebig studiert am Hasso Plattner Institut in Potsdam Informatik. Auch wenn die Lernbedingungen hier hervorragend sind, ist ein 1,0 Abschluß aussergewöhnlich. Regina Hebig hat ihn geschafft und ist damit beste Nachwuchs IT-Ingenieurin Deutschlands. Auch wenn Frauen immer noch selten sind in der Informatik rücken sie langsam in die Männerdomäne vor. Dabei ist der jungen Absolventin das Programmieren nicht in die Wiege gelegt worden. Eigentlich hat sie sich lange Jahre mit klassischer Musik befasst. Hat Klavier gespielt und im Chor gesungen. Sie wusste zwar wie ein Computer aussieht und was man damit machen kann, aber beschäftigt hat sie sich damit erst ganz spät damit. Erst als sie auf dem Gymnasium Mathematik und Informatik als Leistungsfach wählte, merkte sie, dass es zwischen ihr und der Informatik funktioniert.
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Eine umfassende Polizeireform steht in Brandenburg an. Insgesamt 1900 Stellen sollen abgebaut werden und die Anzahl der Wachen stark dezimiert werden. Polizeigewerkschaft und Kommunen starten eine Volksinitiative dagegen.
Der Konzept des Innenministerium Rainer Speer sieht vor, dass die Stellen von derzeit 8900 auf 7000 im 2020 sinken werden. Zudem ist die Zusammenlegung der beiden Polizeipräsidien in Potsdam und Frankfurt (Oder), des Landeskriminalamtes und der Landeseinsatzeinheit (LESE) zu einem Präsidium geplant. Die bisherigen 15 Schutzbereiche würden zu vier Polizeidirektionen zusammengefasst, die Zahl der 50 Wachen auf „15 + X“ reduziert.
Für Templin würde das z.B. bedeuten, dass die Wache nur noch tagsüber besetzt wäre. Ausserhalb der regulären Öffnungszeiten müsste man sich dann an die Wache in Prenzlau wenden. Das heiß im Ernstfall, würde man auf die Anfahrt der Polizei aus Prenzlau warten müssen. Da Templin flächenmäßig groß ist, bedeutet das unter Umständen mehr als ein Stunde Fahrzeit für die Polizei. Wenn man sich dann noch die aktuellen Krankheitsstatistiken der Wachen anschaut und das was die Städte und Gemeinden in ihre Satzungen schreiben wollen, fragt man sich ernsthaft wo das alles hin gehen soll. In Templiner Wache beträgt z.B. der durchschnittliche! Krankenstand 50 Tage! im Jahr und die Stadtverordneten wollen ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen erlassen, um den übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen entgegenzuwirken und dann noch diese Polizeireform. Da ist Unmut berechtigt.
Interessant ist allerdings, dass die gestartete Volksinitiative von der Gewerkschaft der Polizei (dürfen die das eigentlich als Beamte) und einigen Kommunen initiiert wurde und nicht vom Volk. Die Chancen, dass die notwendigen Unterschriften zusammenkommen stehen überaus gut. Jedoch ist fraglich, ob ein Bürgerbegehren zugelassen würde. Bei einer Polizeireform lassen sich immer übergeordnete Interessen ins Feld führen.
Die Unterschriftenliste zur Volksinitiative kann hier geladen werden.
Unterschriftenliste Volksinitiative Für mehr Sicherheit in Brandenburg
Zu beachten ist, dass die Liste nicht verändert werden darf. Der Name lesbar sein muss und nur Brandenburger (Wohnsitz) ab 18 Jahre unterschreiben dürfen. Alle Unterschriften die diese Kriterien nicht erfüllen werden nicht mitgezählt. Die Unterschriften werden hier gesammelt:
Gewerkschaft der Polizei
Landesbezirk Brandenburg
Rudolf Breitscheid Straße 64
14482 Potsdam

Die Universität Potsdam hat den ersten Platz beim bundesweiten Gründungsranking „Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Universität bietet die besten Chancen?“ 2009 belegt.
Die Untersuchung, die dem Ranking zugrunde liegt, wurde von Prof. Jürgen Schmude (Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsgeografie) im Auftrag des Handelsblatts durchgeführt. Es wurden die Angebote von 59 deutschen Universitäten in der akademischen Gründungslehre und Unterstützung angehender Unternehmensgründer untersucht.
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch dazu: “Innovative Unternehmensgründungen sind von immenser struktureller Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes wie Brandenburg, das noch immer einen zu geringen Anteil an Industrieunternehmen mit den entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsabteilungen aufweist. Innovative Unternehmensgründungen und insbesondere Gründungen aus der Wissenschaft können zum Motor für Wachstum und Beschäftigung in der Region werden“.
Wiederaufbau des Potsdamer
Stadtschlosses – als Berlin-Brandenburgischer Landtag
16. Jan, 2009 von ZiBeV

Foto: dpa
Die Landeshauptstadt Potsdam bekommt ihr Stadtschloss wieder. Die Jury im Wettbewerbsverfahren hat sich für den Bau mit historischer Fassade entschieden. Wenn das Schloss zunächst nur den brandenburgischen Landtag beherbergen soll, wird der Plenarsaal von Anfang an für ein gemeinsames Parlament Brandenburg-Berlin geplant.
Der Wiederaufbau mit historischer Fassade ist nicht zuletzt durch die 20 Millionen Euro Spende Hasso Plattners dem Mitbegründer von SAP zu verdanken. Mit der Fertigstellung des Schlosses ist 2012 zu rechnen.
Quelle: moz-online 16.01.09


