Ein kurzer Artikel zur Bevölkerungsentwicklung in der Uckermark war heute in der Regionalzeitung eingestellt. Er gibt die Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030 der Strukturprognose des Landes Brandenburg wieder. Offensichtlich müssen die Sommerlöcher gefüllt werden, denn die Daten sind schon von Mai diesen Jahres.
Zum Schlagwort: Wandern und Rückkehren.
Am 16. Juni 2010 waren wir bei Radio OldieStar zum Interview und konnte unseren Verein dort vorstellen. Hier könnt ihr eine zusammengeschnittene Version anhören.
Wandern und Rückkehren in
der Uckermark-Broschüre zur Abwanderung erschienen
25. Jun, 2010 von Ariane

Der Verein Zuhause in Brandenburg hat in dem Projekt “Wandern und Rückkehren” Uckermärker in den Blick genommen, die nach dem Verlassen ihrer Heimat wieder in die Region zurückgekehrt sind. Wir haben Rückkehrer in biografischen Internviews nach ihrem Werdegang und ihren Motivationen befragt. In der nun erschienenen Veröffentlichung präsentieren wir die Ergebnisse des Projekts und zeigen Lösungsansätze für die Region auf, die einen konstruktiven und steuernden Umgang mit der Abwanderung möglich machen.
Die Broschüre kann hier bestellt werden: mail@zuhause-in-brandenburg.de (5 Euro + 1 Euro Porto und Verpackung)
Wie zufrieden sind junge Menschen in den brandenburger Mittelzentren? Eine aktuelle Studie zeigt, sie sind zwar heimatverbunden und haben bessere Chancen auf dem Arbeitsmark als noch vor einigen Jahren – ziehen aber trotzdem weg. Von Politik und Wirtschaft wird im Moment viel Optimusmus verbreitet, dass junge Menschen in der Zukunft nicht mehr abwandern werden, da bereits jetzt händeringend Fachkräfte auf dem heimischen Arbeitsmark gesucht würden. Die jungen Menschen hingegen sehen das nicht so. Offensichtlich sind die Berufschancen immer noch nicht ausreichend oder eben nicht alles im Leben. Denn die Zahlen sind weiterhin dramatisch. Zahlreiche junge Menschen, besonders die besser gebildeten zieht es fort aus Brandenburg – vor allem in den Westen und nach Berlin. Das geht aus einer vom Infrastruktruministerium und der Landesplanungesbehörde in Auftrag gegebenen Studie hervor. Insgesamt 2000 Schüler und Absolventen im Altern von 16 bis 30 Jahren hat das Berliner Institut für Stadtplanung und Infrastruktur (IfS) in den Städten Beeskow, Belzig, Eberswalde, Falkensse, Finsterwalde und Oranienburg zur Lebenszufriedenheit und Bindungskraft in den Mittelzentren befragt. Bemerkbar macht sich der fortzug vor allem in den berlinfernen Regionen wie der Lausitz, der Uckermark oder der Prignitz. In den Landkreisen rund um Berlin fällt der Verlust an 18 bis 30 -Jährigen weitaus geringer aus. An der Infrastruktur und an den inzwischen vielfach hergerichteten Städten liegt es jedenfalls nicht. Allein in den Jahren 2003-2008 ergibt die Bilanz der Fort- und Zuzüge in dieser Altersgruppe ein jährliches Minus von 11 000. Die Studie bestätigt, dass viele Jugendliche sehr heimatverbunden sind, aber langfristig keine Perspektive für sich in der Region sehen. Auch die zu niedrigen Löhne werden angeführt. Das gilt besonders für Abiturienten, nur rund ein Viertel von ihnen sind sogenannte “Dableiber”. Gerade junge Frauen kehren nach der Ausbildung oder dem Studium seltener zurück als Männer. Die jungen Frauen sind qualitätsorientierter, sie streben stärker nach Aufstieg und wollen Perspektiven sehen. Nach Auskunft der Autoren der Studie, finden sie in den Betrieben und Hochschulen jedoch nicht das was sie suchen – gemeint sind [...]

Sie ist mit 28 Jahren ausgebildete Köchin, Hotelfachfrau, Unternehmerin und Mutter. Sie war im 5 Sternehotel Interconti in Hamburg tätig sowie bei der WestLB und bei Mc Kinsey beschäftigt. Sie ist viel rumgekommen. Und doch führt ihr Weg sie wieder an den Ort ihrer Kindheit. Ihre erstaunliche Lebens- und Berufserfahrung helfen ihr dabei das Haus Lichtenhain im Boitzenburger Land zu führen.

Am 27. September sind nicht nur Bundes- und Landtagswahlen in Brandenburg, in vielen Kommunen stehen auch Bürgermeisterwahlen an. So auch in Prenzlau. Als Rückkehrer haben wir den Kandidaten Hendrik Sommer im Rahmen unseres Projekts Wandern und Rückkehren interviewt.

Michaela Bentzin ist am 31.12.1979 als definitiv letztes Kind der 70er in Templin geboren. Ihr Weg führte sie von Gerswalde/ Templin in einem großen Bogen über den Norden Deutschlands zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Heute wohnt Sie in Gerswalde, wie sie es in ihrer frühesten Kindheit schon getan hat und betreibt als Selbstständige seit 2005 erfolgreich ihr Fotostudio Grinsekatz am Markt in Templin.

Gabriel Dobersch ist 31 Jahre alt und hat seine Kindheit und Jugend in Ahrensdorf und Templin verbracht. 1998 ist er nach dem Zivildienst zum Studium nach Berlin gegangen.
Seit 2001 lebt er wieder in Templin, zusammen mit seiner Lebenspartnerin und seiner 5-jährigen Tochter. Hier betreibt er auch als selbstständiger Unternehmer erfolgreich die „Internetagentur für Webdesign, Programmierung und Onlinemarketing“.
Andy Matzek, 25 Jahre, ist echter Uckermärker. Eigentlich wollte er nicht weg aus Templin, aber in Mecklenburg-Vorpommern bot sich ihm eine berufliche Herausforderung, die er nicht ausschlagen konnte. Trotzdem es dort gut lief, zog es ihn wieder zurück nach Templin. Seit 2007 baut er hier mit außerordentlichem Engagement als selbstständiger Kutschfahrer seine eigene Existenz auf…
Wandern und Rückkehren –
Fünf Uckermärker(innen) haben wir bereits interviewt
13. Feb, 2009 von Ariane
Wandern und Rückkehren – Fünf Uckermärker(innen) haben wir bereits interviewt
Im Gespräch war der Verein Zuhause in Brandenburg bis dahin mit Gabriel Dobersch selbstständiger IT-Dienstleister aus Templin, Michaela Bentzin selbstständige Fotografin aus Templin, Andy Matzke selbstständiger Kutscher aus Lindenhof, Nadine Wunsch Inhaberin des Landhaus Arnimswalde in Buchenhain und Hendrik Sommer Amtsleiter und Bürgermeisterkandidat aus Prenzlau.

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