
Zum Schlagwort: Schwedt.
Nachdem wir in einem der letzten Beiträge die Frage aufgeworfen haben “Was wird aus Schwedt”, an der Stelle ein Blick in die Vergangenheit. Auf youtube sind Originalaufnahmen vom Stadtschloß in Schwedt zu finden. Für die Jüngeren unter uns, ja Schwedt hatte mal ein Stadtschloß. Auch wenn hier die Sprengung der Ruine aus dem Jahr 1962 zu sehen ist, dieses Material auf 16 mm ist eindrucksvolles Zeugnis eines sich extrem wandelnden Stadtbildes.
Die Inkontakt ist einer größten Leistungsschauen Brandenburgs. Vom 05. bis 06. Juni präsentieren sich Unternehmen, Einrichtungen, Vereine und andere Institutionen der Region in Schwedt.
Was wird aus Schwedt?
26. Apr, 2010 von Ariane
Die Zahlen sprechen für sich. Schwedt hatte 1950 nicht einmal 7000 Einwohner. Bis Anfang der achtziger wuchs die Einwohnerzahl rasant schnell, 1984 waren es fast 54 000 Einwohner. Aktuell sind es um die 34 000 Einwohner. Um dem Leerstand zu begegnen betreibt die Stadt seit Mitte der neunziger Jahre aktiven Statdumbau. Das heißt konkret, Rückbau von Wohnungen und Infrastruktur. In den Prognosen des Masterplans der Stadt 2025+ wird die Bevölkerungszahl zwischen 2025 und 2030 unter die 20 000 Marke sinken. Damit hätte Schwedt mehr als die Hälfte der Einwohner verloren. Der Stadtumbau, vor allem am Waldrand dem Leerstand zu begegnen, soll weitergehen, empfiehlt der Plan 2025+. Danach sollen auch Quartiere im Stadtteil Neue Zeit, Talsand und Zentrum ausgedünnt werden. “Es gibt nicht wenige Schwedter, die schon zweimal vor dem Abriss geflohen sind. Wer dachte, das ist vorbei, könnte sich täuschen. Denn neue Pläne der Stadt zur Fortführung des Stadtumbaus weisen Quartiere oder Gebiete für den Abriss von Wohnungen aus, die bisher als davor sicher galten: Talsand, Neue Zeit, Zentrum.” Zu hoffen bleibt, dass die Szenarien nicht eintreten und die Stadt nicht in dem Maße schrumpfen wird. Erste Lichblicke tun sich auf, vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Schwedt hat sich als Wirtschaftsstandort entwickelt und hat Potential zu mehr. Damit verbessern sich die Perspektiven für junge Leute in der Region was sich positiv auf die Abwanderung bzw. Rückwanderung auswirkt Quelle: moz.de
An der Entwicklung der Stadt Schwedt ist die Geschichte des Landes Brandenburg der vergangenen 20 Jahren sehr gut nachvollziehbar. Schwedt hat die typischen Probleme bewältigen müssen. Arbeitsplatzabbau, Wegzug und Stadtumbau waren die großen Herausforderungen. Heute steht Schwedt beispielhaft für einen Industriestandort mit modernsten Anlagen sowie für eine ökologisch orientierte Wirtschaftspolitik. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat sich Schwedt erfolgreich entwickelt. Die PCK Raffinerie sowie die Papierfabriken Leipa und UPM sind heute Aushängeschilder über die Uckermark hinaus. Darüber hinaus hat Schwedt große Bedeutung als Tor nach Polen.
Das Asklepios Klinikum verzeichnet wieder steigende Geburtenzahlen polnischer Babys. Immer mehr Polinnen wählen gezielt die Geburtenstation in Schwedt aus – und zahlen die Kosten dafür selbst. Die erste Welle polnischer Geburten war 2007 jäh abgeebbt, als sich die Staatsanwaltschaft für die angeblichen Not-Geburten interessierte.
Inkontakt so groß wie nie!
3. Jun, 2009 von Ariane
Die regionale Wirtschaft präsentiert sich auf der Inkontakt am kommenden Wochenende in Schwedt so stark wie nie. 277 Aussteller (davon 25 aus Polen) und zahlreiche Attraktionen erwarten den Besucher rund um die uckermärkischen Bühnen. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.
Vor 50 Jahren fasste die DDR-Staatsführung den Beschluss zum Aufbau der PCK Raffinerie in Schwedt an der Oder. Eine weitreichende Entscheidung.
Quelle: rbbonline 27.01.09
Die Solarinitiative Schwedt hat das ehrgeizige Ziel, noch in diesem Jahr eine 14 Kilowatt starke Photovoltaik-Anlage auf das Dach des neuen Feuerwehrdepots im Ortsteil Kunow zu errichten. Die Solarinitiative machte in einer Auftaktveranstaltung am Montag abend auf die Chance aufmerksam, dass über solche Gemeinschaftsanlagen auch Schwedter, die über kein eigenes Dach und große Ersparnisse verfügen, ihren Beitrag zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes leisten können. Nach den Erfahrungen vergleichbarer Anlagen etwa in Eberswalde können die Gesellschafter über eine Laufzeit von 20 Jahren, für die das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Einspeisungsvergütung garantiert, Renditen um die fünf Prozent für ihr investiertes Kapital erwarten. In Schwedt haben am gleichen Abend der Veranstaltung acht Teilnehmer ihre Bereitschaft erklärt, mit einem Betrag zwischen 500 und 10 000 Euro Mitgesellschafter zu werden. Wir finden, dass ein solches Projekt auch in Templin Wurzeln schlagen kann. Infoquelle: MOZ 16.10.2008

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